Samstag, 31. Mai 2014

Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit - Josin L. McQuein

Überlebt wirklich keiner die Dunkelheit?

Doch! Marina ist die Neue im Arclight, einer Enklave aus Licht, in der sich die letzten Überlebenden einer Seuche zusammengefunden haben. Außerhalb des rettenden Lichts erwartet die Menschen nichts als Dunkelheit und die Blassen, die Opfer der alles vernichtenden Seuche, die hochinfektiös sind. Marina gewöhnt sich so langsam an das Leben im Arclight, wobei sie sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern kann. Sie weiß nur, dass sie von einer Patrouille im Grau gefunden wurde, verletzt, aber warum sie dort draußen war, woher sie kam und wie sie es geschafft hat die Dunkelheit zu überleben, kann sie sich nicht erklären. Plötzlich wird das Arclight von den Blassen angegriffen und Marina steht einem von ihnen gegenüber. Doch der Blasse, der Feind der Menschheit, greift sie nicht an, sondern bittet sie um Hilfe…

Ich hatte hohe Erwartungen an den Debutroman von Josin L. McQuein, den der Klappentext verspricht eine spannungsgeladene Story in einem sehr düsteren Endzeitszenario. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, wobei mich die Geschichte trotzdem überraschen konnte, denn mit diesem Verlauf hatte ich am Anfang nicht gerechnet. Das Arclight ist ein sehr interessanter Ort, an dem sich die angeblich letzten Überlebenden der Menschheit zusammengerottet haben. Es wird ganz gut erklärt, wie das Leben im Arclight funktioniert, aber leider erfährt man viel zu wenig über das große Dunkel. Natürlich hat das auch den Hintergrund, dass die Jugendlichen, bzw. Marina Wissen vorenthalten wird, trotzdem ist für mich als Leserin ein wenig unbefriedigend. 

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Ich kam sehr gut hinein, in die Geschichte um Marina und ihr Leben im Arclight. Marina ist die Ich-Erzählerin und man ist wirklich nur auf ihrem Wissensstand, was mich ab und zu etwas frustriert hat. An einigen Stellen muss ich auch bemängeln, dass der Schreibstil seltsam wirr wird und ich dann Probleme hatte der Story zu folgen, bzw. zu verstehen, welcher der agierenden Protagonisten jetzt etwas tut oder sagt. Hier hätten ein paar zusätzliche Worte oder Sätze nicht geschadet!

Die Protagonisten waren eine Mischung aus gut ausgearbeiteten Figuren und sehr platten und oberflächlichen Charakteren. Marina war als Hauptprotagonistin natürlich am tiefsten und Besten ausgearbeitet. Ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken meistens nachvollziehen. Auch Tobin ist mir positiv im Gedächtnis geblieben, obwohl er nicht leicht zu durchschauen ist, bzw. seine Motive manchmal nicht zu dem passen, was er tut. Trotzdem ist er ein netter Kerl, wenn auch ein wenig schüchtern. Was ich aber gar nicht nachvollziehen konnte, war, dass sich Marina und Tobin recht am Anfang küssen und dann die nächsten 50 Seiten überhaupt keine Rede mehr davon war! Alle anderen Figuren waren sehr flache und typische Nebenfiguren, wie z.B. Marinas Freundin oder aber auch Marinas Gegenspieler, was ich sehr schade fand!

Das Cover der Klappbroschur ist wirklich sehr ansprechend gestaltet. Es ist düster und vermittelt mir, dass es in diesem Buch vor Spannung nur so krachen muss. Für die Covergestaltung gibt es eine glatte eins! Man sieht eine einsame kleine Gestalt, die der Dunkelheit entflieht. Recht schlicht, aber wirkungsvoll!

Fazit: „Arclight – Niemand überlebt die Dunkelheit“ von Josin L. McQuein beinhaltet ein Endzeitszenario, das unglaublich spannend ist. Leider reicht dies nicht aus um eine hervorragende Geschichte zu schreiben, ich würde drei von fünf Sternen vergeben, erhöhe aber auf dreieinhalb, weil ich das Buch trotz meiner Kritikpunkte in einem Rutsch durchgelesen habe!



von Josin L. McQuein
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (3. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960351
ISBN-13: 978-3863960353
Originaltitel: Arclight

Rezension vom 30.05.2014
Herzlichen Dank an denVerlag für die Bereitstellung des Buches!

Freitag, 30. Mai 2014

Book in the post box: Berlin Requiem

Berlin Requiem

von Peter Huth
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (14. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453676661
ISBN-13: 978-3453676664












Kurzbeschreibung

Der Tag, an dem das Ende beginnt ... 

Berlin im Hier und Jetzt: Ein rätselhafter Virus ist ausgebrochen. Die Infizierten fallen zunächst in ein Koma und erwachen dann wieder – regiert vom rasenden Instinkt, alles und jeden zu töten. Erste Medienberichte verunsichern die Bevölkerung: Angeblich sind nur Mitbürger mit Migrationshintergrund betroffen, Kreuzberg und Neukölln gelten als kontaminiert. In einer Blitzaktion wird eine Mauer um das betroffene Gebiet errichtet, Innensenator Sentheim verhängt den Ausnahmezustand. In diesen dunklen Stunden erhält der investigative Journalist Robert Truhs einen politisch hochbrisanten Hinweis, der die noch bestehende Ordnung endgültig kippen könnte …

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Yeah, ein Zombieroman und dann noch ein Zombieroman, der in Berlin spielt. Ja, ich weiß, da gibt es seit letztem Jahr schon einen Roman mit/über Zombies, der in Berlin spielt ("Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin) und den habe ich auf meinem Kindle. Allerdings ungelesen. Ich denke aber, dass ich auch diesen Zombieroman bald lesen und dann vergleichen werde.

Auf alle Fälle bin ich ziemlich auf "Berlin Requiem" gespannt! Hier noch ein deutscher Trailer (ja, das Buch ist auch eine deutsche Originalausgabe! ;-D):

Donnerstag, 29. Mai 2014

So finster, so kalt - Diana Menschig

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald…

Merle Hänssler ist eine erfolgreiche Rechtsanwältin und lebt in Hamburg. Eines Tages erhält sie einen Anruf ihres Freundes Björn aus Kindertagen, der Merle mitteilt, dass ihre Oma verstorben ist. Merle reist zur Beerdigung in den kleinen Ort im Schwarzwald, an dem sie ihre Kindertage verbracht hat und findet im Schwarzwaldhäuschen ihrer Oma ihren Nachlass: Eine Mappe, die ein Dokument enthält, das anscheinend eine früher Interpretation des Märchens von Hänsel und Gretel enthält. Doch es hat sich nicht alles so zugetragen, wie wir es aus dem Märchen kennen und die Ereignisse aus dem 16. Jahrhundert, die in dem Dokument beschrieben werden, scheinen sich bis in die Gegenwart auszuwirken…

Das Märchen von Hänsel und Gretel, die von ihrem Vater in den Wald geführt und dort ausgesetzt werden, kennt jeder von uns seit früherster Kindheit. Für mich war es immer unglaublich, dass Eltern ihren Kindern so etwas antun könnten, somit kommt mir diese Version des Märchens durchaus entgegen. Dass auch etwas Keltischer Glaube hineinspielen könnte, finde ich auch gar nicht so abwegig, schließlich waren die Kelten hier in Süddeutschland unsere Vorfahren auf die z.B. auch das Brauchtum des Osterfeuers zurückzuführen ist. Für mich hatten Märchen schon immer etwas Zauberhaftes an sich, allerdings im wahrsten Sinne des Wortes, geht es doch meistens um etwas Übernatürliches (Hexen, verzauberte Prinzessinnen und Tischlein, goldene Gänse, etc.). In „So finster, so kalt“ wird das Märchen „Hänsel und Gretel“, für mich zumindest, ganz neu interpretiert und zwar in einer düsteren Art und Weise, die mir unheimlich gut gefallen hat!

Der Schreibstil hat mir in diesem zweiten Werk der Autorin viel, viel besser gefallen, als in ihrem Debutroman „Hüter der Worte“. Wo die Sprache in ihrem Debutroman noch holprig und unbeholfen war, ist sie nun flüssig und geschliffen, man erkennt eine deutliche Steigerung, auch beim Spannungsaufbau. Der Spannungsbogen steigt nach einer kurzen Einleitung schnell an und bleibt dann über fast die ganze Zeit konstant hoch. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Die Protagonisten konnten mich von Beginn an überzeugen. Merle war mir gleich sehr sympathisch, obwohl ich sie gerade zu beginn gerne mal geschüttelt hätte. Aber daran merke ich immer, dass mir die Figur nicht egal ist und ich mit ihr fühle. Merle ist Anfang 40, erfolgreiche Anwältin in Hamburg mit tiefreichenden Wurzeln in einem Schwarzwälder Dorf, was sie aber gerne verdrängt. Merle beauftragt den Märchenwissenschaftler Jakob aus Freiburg damit, herauszufinden, ob das gefundene Dokument authentisch ist. Jakob war mir ein wenig suspekt, aber nett und sympathisch. Ich habe die ganze Zeit über mit dem Schlimmsten gerechnet, ob sich meine Ahnung bewahrheitet hat, müsst ihr allerdings selbst lesen.

Das Cover des Taschenbuchs hat mich gleich angesprochen. Es wirkt düster und unheilversprechend, wie dieses kleine Hexenhäuschen durch die Nebelschwaden hindurchschimmert von düsteren Tannen umgeben. Der Name der Autorin wird von Ornamente umrankt und der Buchtitel steht relativ nüchtern darunter. Mir gefällt dieses Cover sehr, sehr gut!

Fazit: „So finster, so kalt“ von Diana Menschig interpretiert „Hänsel und Gretel“ ganz neu und stellt eine unheimliche Steigerung zu ihrem ersten Buch“ Hüter der Worte“ dar, was das Erzählerische und den Spannungsaufbau angeht. Ich konnte diesen Mystery-Thriller kaum aus der Hand legen und vergebe deshalb sehr gute viereinhalb von fünf Sternen!



Diana Menschig
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426514931
ISBN-13: 978-3426514931

Rezension vom 28.05.2014
Herzlichen Dank an die  für die Bereitstellung dieses Buches!

Dienstag, 27. Mai 2014

Book in the post box: Ein Kleid aus Staub

Ein Kleid aus Staub

von Sara Zettel
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: cbj (14. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3570402339
ISBN-13: 978-3570402337
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Dust Girl









Kurzbeschreibung

Ein Familiengeheimnis, das alles verändert!

Kansas 1935: Inmitten des schlimmsten Staubsturms aller Zeiten verschwindet die Mutter der 13-jährigen Callie spurlos. Plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein Fremder auf – und schickt Callie auf eine mysteriöse Reise, um das Geheimnis ihrer Herkunft zu lüften. Wer ist ihr Vater? Warum wartet ihre Mutter schon seit Callies Geburt auf seine Rückkehr? Und: Wo ist ihre Mom? Gemeinsam mit dem Jungen Jack macht Callie sich auf den Weg. Der Beginn eines fantastischen Abenteuers – denn Callie entdeckt nicht nur die Wahrheit über ihre Familie, sondern auch ihre Gefühle für Jack ... 
Eine starke Heldin, eine zarte Romanze und eine außergewöhnliche Reise
Fesselnde Mischung aus Abenteuer, History und Romantik

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Bei diesem Buch hat mich das Cover ziemlich angefixt, aber auch der Klappentext klingt vielversprechend. Ich bin auf diese Mischung aus History und Fantasy gespannt und hoffe, dass die Romantik keine allzu große Rolle spielen wird. Ihr wisst, ja: Ich hasse Liebeskitsch! ;-D

Kennt ihr das Buch schon und wenn ja, wie fandet ihr es? Band zwei "Ein Kleid aus Gold" erscheint übrigens am 09.03.2015.

Sonntag, 25. Mai 2014

Amokspiel - Sebastian Fitzek

Fitzek wie er leibt und lebt!

Eigentlich wollte Polizeipsychologin Ira Samin nur eine Cola light Lemon im Laden um die Ecke holen, als Henkersmahlzeit quasi, denn sie hat vor ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch da kommt ihr eine bewaffnete Geiselnahme in einem Berliner Radiosender dazwischen, denn ein ehemaliger Kollege vom SEK fordert Ira als Verhandlungsführerin an. Der Geiselnehmer spielt ein perfides Spiel: Er ruft wahllos in Berlin Leute an und wenn sich jemand nicht mit der vorgegebene Parole meldet, bringt er eine Geisel um. Für Ira Samin beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Geiselnehmer verlangt das Unmögliche von ihr: Sie soll seine bei einem Autounfall ums Leben gekommene Verlobte zu ihm in den Radiosender bringen…

„Amokspiel“ ist mein fünfter Psychothriller von Sebastian Fitzek und er ist ein bisschen anders, als seine übrigen Werke. Hier fließen viele Informationen zum Thema Radiosender und zur Arbeit eines Sondereisatzkommandos (SEK) ein. Es spielen aber auch viele psychische Aspekte eine Rolle, so muss Protagonistin Ira dem Geiselnehmer Jan ihre Gefühlswelt offenbaren, damit er ihr erzählt, was er verlangt. Es verbergen sich einige Wendungen in der Story und ein paar Wirrungen, die ich absolut für gelungen halte. So wurde ich z.B. am Ende davon überrumpelt, wer der Maulwurf der Operation war. Hier hat der Autor also ganz Arbeit geleistet! Natürlich hätte man schon früher darauf kommen können, aber es war so spannend, dass ich einfach über die Anzeichen hinweggelesen habe.

Der Schreibstil des Autors war wie immer toll und flüssig zu lesen. Es kommt, wie gewohnt, sehr schnell Spannung auf, die nicht mehr abreißt. So entwickelt sich der Psychothriller schnell zum richtigen Pageturner, den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Durch ein paar eingebaute Cliffhanger wurde die Spannung manchmal ins unermessliche gesteigert und ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die Beschreibungen und Erklärungen waren bildlich und gut verständlich. 

Die Protagonisten gefielen mir insgesamt sehr gut. Ira Samin ist eine sympathische Hauptprotagonistin, die allerdings mit psychischen Problemen und einer Alkoholsucht zu kämpfen hat, seit ihre älteste Tochter Sara vor ca. einem Jahr Suizid begangen hat und sie ihr nicht helfen konnte. Ira plagt sich vor allem mit Schuldgefühlen, was noch dadurch verschlimmert wird, dass ihre jüngere Tochter Katharina seit dem nicht mehr mit ihrer Mutter redet. Der Geiselnehmer Jan ist eine getriebene Persönlichkeit, die man durch Iras Telefonate mit ihm gut kennen lernt und sogar Sympathien für ihn entwickelt. Es gibt noch eine Vielzahl an interessanten und mitunter verkorksten Nebenfiguren, die allesamt interessant sind und dem Buch den besonderen Thrill geben.

Das Cover meiner Weltbildausgabe ist unspektakulär, denn man sieht nur ein Mikrofon darauf, wie es auch im Radio benutzt wird. Mir gefällt es nicht so gut, wie die Cover der Dromer-Knaur-Ausgaben.

Fazit: „Amokspiel“ von Sebastian Fitzek ist mal wieder ein Psychothriller mit Suchtfaktor. Wenn man das Buch einmal begonnen hat, kann man es nicht wieder aus der Hand legen! Einzig und allein das Ende war ein wenig zu happy-ending, was mich aber nicht weiter gestört hat. Ich vergebe wunderbare fünf von fünf Sternen!



von Sebastian Fitzek
bezieht sich auf die Taschenbuchaussgabe von Droemer-Knaur:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Knaur; Auflage: 1. Auflage (1. April 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426637189
ISBN-13: 978-3426637180

Rezension vom 25.05.2014

Freitag, 23. Mai 2014

Book in the post box: Die 5. Welle

Die 5. Welle

von Rick Yancey
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (14. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442313341
ISBN-13: 978-3442313341
Originaltitel: The Fifth Wave Vol. 1











Kurzbeschreibung

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

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Wer sich noch gaaaaanz wage an meinen Post zum "Ich möchte unbedingt lesen"-Tag erinnert, der weiß, dass ich dieses Buch herbeigesehnt habe. Im Übrigen, war auch "Arclight" in diesem Post zu finden, genauso wie "Locwood & Co." welches ich mir auch zwischenzeitlich gekauft habe. Einzig und allein "Verflucht" schlummert noch immer auf meinem Wunschzettel, das wird aber bald geändert!!! 

"Die 5. Welle" klingt ganz nach einem riesen Kracher, nach einem Buchevent der Extraklasse und ich freue mich unsagbar darauf, es zu lesen!!! Ich hoffe, ich kann mich den vielen begeisterten Rezensionen anschließen, die dieser Endzeitroman mittlerweile für sich verbuchen kann. Ich werde dieses Buch in den paar Tagen Urlaub genießen, die ich nächste Woche habe und mich hoffentlich ganz auf die Geschichte einlassen können! Ihr seht, ich freue mich riesig darauf "Die 5. Welle" zu lesen und euch darüber zu berichten!

Hier noch der englische Buchtrailer, den ich ziemlich, ziemlich toll finde:

Mittwoch, 21. Mai 2014

Zara von Asphodel - Rebellin und Magierin - Ellen Renner

Eine Welt voller Magie und doch so kalt und hart

Zara ist die Tochter des Erzmagiers von Asphodel und bekleidet somit eine hohe Stellung unter den Magiern. Sie kann sich noch so sehr anstrengen, in den Augen ihres Vaters wird Zara immer versagen und sie hasst ihn dafür, was er ihrem Tribut-Mädchen, ihrer Freundin angetan hat, der sie heimlich das Lesen beigebracht hat und ihrer Mutter angetan hat. Deshalb hat Zara sich einer Gruppierung namens „Die Erkenntnissuchenden“, die dafür einstehen, den, unter widrigsten Umständen lebenden Nicht-Magiern, ein besseres Leben zu verschaffen. Eines Tages erreicht ein Gefangener, ein junger Erschaffer die Stadt und Zara weiß sofort: Sie muss Aidan helfen, denn in Asphodel lauert nur der Tod durch die Hand ihres Vaters…

„Zara von Asphodel“ hat mich sofort angesprochen, als ich das Buch in der Verlagsvorschau entdeckt hatte. Ich war gespannt, wie die Autorin die Gesellschaft der Magier anlegen würde und ich war zu beginn erstaunt und erschüttert, dass die Magier wie die Könige in ihrem Schloss leben, während alle Nicht-Magier als Sklaven dienen, sogar ihre erstgeborenen Kinder den Magiern ausliefern müssen. Sie werden von den Magiern, allen voran Zaras Vater, wie Vieh behandelt und auch tituliert. Einzig und allein die Gilde der Diebe macht den Magiern ein wenig zu schaffen, denn die Diebe können sich für Magier unsichtbar machen und ihren verstand verschließen, so dass sie auch unter Folter keine Informationen preisgeben. Die Erschaffer sind besonders interessant und auch geheimnisvoll, denn sie haben es geschafft, sich von der Herrschaft der Magier zu befreien und leben nun als freie Menschen jenseits einer befestigten Mauer.

Als gewöhnungsbedürftig empfand ich den Schreibstil, denn Zara ist die Ich-Erzählerin und irgendwie hat es mich dieses Mal ein wenig gestört. Ich mochte die eingeschränkte Sichtweise hier nicht, hätte mir mehr grundsätzliche Informationen um Zara und die Magier Gesellschaft herum gewünscht. Mir hätte der auktoriale Erzählstil hier besser gefallen, weshalb ich auch einen Stern abziehen muss. Ansonsten mochte ich den Schreibstil, er war leicht, locker und flüssig zu lesen und ich habe schnell in die Geschichte hinein gefunden. Es wurde recht schnell spannend und durch einige Rückblenden in Zaras Vergangenheit, konnten auch solch grundlegende Dinge wie Zaras Hass auf ihren Vater Benedict erklärt werden. 

Die Protagonisten kommen neben Zara alle ein wenig zu kurz. Zara steht im Mittelpunkt der Ereignisse und spioniert für die Erkenntnissuchenden. Sie schwebt immer in großer Gefahr von ihrem Vater entdeckt zu werden. Als Strafe winkt etwas Schlimmeres als der Tod: Ihr Verstand würde gebrochen werden und sie müsste ihrem Vater für immer als willenlose Sklavin dienen. Aidan habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Der junge Erschaffer ist stolz und unerschrocken, doch natürlich ist er misstrauisch als Zara plötzlich seiner Zelle auftaucht und ihm helfen will. Dann ist da noch die kleine Diebin Twiss, die eine wirklich große Persönlichkeit besitzt. Trotzdem oder gerade deswegen wird sie auf Irrwege geleitet, von denen sie nur schwer wieder zurück findet.

Die Umschlaggestaltung des Hardcovers finde ich durchaus gelungen. Es ist das bruchstückhafte, dunkelblaue Profil eines Mädchens zu sehen, deren Gesicht nahtlos in lange Federschwingen übergeht. Dies soll darstellen, wie der Geist eines Magiers mit dem eines Tieres, bzw. eine Adlers verschmelzen kann. Dies ist vor einem hellen Hintergrund dargestellt, so dass es sich gut abhebt, ebenso wie der rote Buchtitel. Das Cover sticht auf jeden Fall aus der Masse heraus und gefällt mir gut!

Fazit: „Zara von Asphodel – Rebellin und Magierin“ von Ellen Renner vereint eine magische Welt voller Unterdrückung und Schmerz mit einer Geschichte um ein junges Mädchen, das sich gegen ihren brutalen Vater auflehnt und dabei selbst von denen, denen sie glaubte vertrauen zu können verraten wird. Es geht um ein Versprechen, das eingelöst werden muss, um eine aufkeimende Liebe, die aber nicht zu viel Raum einnimmt und um eine Kinderseele die Höllenqualen durchleidet. Es ist eine Geschichte voller Tiefgründigkeit, Hoffnung und Spannung und somit annähernd perfekt, wenn da nicht die Sache mit dem Ich-Erzähler wäre… Ich vergebe sehr gute vier von fünf Sternen mit Tendenz nach oben!



von Ellen Renner
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423760885
ISBN-13: 978-3423760881
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Tribute

Rezension vom 21.05.2014

Herzlichen Dank an den   Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Sonntag, 18. Mai 2014

Book in the post box: Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

Arclight - Niemand überlebt die Dunkelheit

von Josin L. McQuein
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Egmont INK; Auflage: 1 (3. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863960351
ISBN-13: 978-3863960353
Originaltitel: Arclight









Kurzbeschreibung

Die Welt ist in völliger Dunkelheit versunken. Nur das „Arclight“, eine undurchdringliche Lichtkuppel, schützt die letzten Überlebenden vor dem Grauen der ewigen Nacht. Denn draußen lauern sie … die Seelenfresser. Wer ihnen in die Hände fällt, wird einer von ihnen oder stirbt. Allein Marina überlebte eine Begegnung mit den furchtbaren Wesen. Doch der Preis dafür war hoch: Von den zwölf Rettern, die auszogen, um sie zu suchen, kehrten nur drei zurück. Und die schwer verletzte Marina hat jede Erinnerung verloren. Seitdem spürt sie den Hass der Hinterbliebenen, ihre Abscheu, ihre Angst. Denn niemand entkommt der Dunkelheit, der nicht selbst ein Teil von ihr ist … Und die Seelenfresser suchen Marina, testen immer wieder die Grenzen des Lichtwalls und brechen schließlich durch!

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Ich habe eigentlich noch zwei Rezensionen, die ich noch tippseln muss und ein tolles Autoren-Interview in Vorbereitung, aber momentan fehlt mir ein bisschen die Zeit. Deshalb schiebe ich zur Überbrückung schnell noch einen "Book in the post box"-Post ein, nächste Woche wird es wieder besser!

Nun aber zum hier vorgestellten, bei mir eingetrudelten Buch: Über "Arclight" habe ich mittlerweile so Mittelprächtiges gelesen, trotzdem bin ich immer noch sehr gespannt auf die Geschichte, der Klappentext klingt einfach zu gut! Ich hoffe, ich kann das Buch spätestens während meines Urlaubs übernächste Woche lesen!

Donnerstag, 15. Mai 2014

Book in the post box: Dark Love

Dark Love

von Lia Habel
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (10. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492269028
ISBN-13: 978-3492269025
Originaltitel: Dearly, Departed










Kurzbeschreibung 

Ein Wettlauf mit der Zeit und eine große Liebe, die keine Grenzen kennt: Flackernde Gaslampen, dampfbetriebene Kutschen und digitale Tagebücher – das ist die Welt der Nora Dearly im Jahr 2195. Die 17-jährige Vollwaise lebt im Internat, bis sie eines Tages entführt wird. Denn ein Virus greift um sich, das Menschen in lebende Tote verwandelt. Und Nora trägt als Einzige die Antikörper in ihrem Blut. Bald muss sie feststellen, dass es auch wandelnde Untote gibt, die sich ihre Menschlichkeit dank eines Antiserums erhalten können. Und Bram, ihr Entführer, ist einer von ihnen. Nora verliebt sich in den jungen Mann, aber die Endlichkeit seiner Existenz bedroht ihre Liebe. Nur Noras längst tot geglaubter Vater, ein hochrangiger Wissenschaftler, könnte ein Gegenmittel entwickeln, doch er ist selbst infiziert und droht zu sterben. Ist Noras Welt dem Untergang geweiht?

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Bei "Dark Love" habe ich ganz lange hin- und herüberlegt, ob das eine Geschichte für mich sein könnte. Im Endeeffekt hat der Steampunk-Zombie-Mix mich dann doch überzeugt und ich habe mir das Buch ganz günstig bei ebay ersteigert. So ist es dann auch nicht ganz so dramatisch, falls es mir doch zu kitschig sein sollte.

Wer von euch hat "Dark Love" gelesen? Wie fandet ihr es?

Dienstag, 13. Mai 2014

Schwarze Tränen - Thomas Finn

Der Faustsche Pakt

Lukas Faust ist ein kleiner Trickbetrüger und ein Nachfahre des berühmten Dr. Johann Faust, der einen Pakt mit dem Teufel eingegangen und zur Hölle gefahren sein soll. Seiner Exfreundin ist Lukas nach Staufen gefolgt, weil sie ihn ausgenutzt und beraubt hat. Auf der Flucht vor zwei Sachsen, die Lukas wiederum um den Inhalt ihrer Brieftaschen erleichtert hat, landet er im Gasthaus zum Löwen im historischen Faustzimmer, in dem sein berühmter Urahn damals zur Hölle gefahren sein soll. Hier trifft er auf Agrippa von Nettesheim, der ihn zwingt, sein Erbe einzufordern, das sich als Faustsches Zauberbuch entpuppt. Auf der Flucht vor von Nettesheim, die durch einen Froschregen erschwert wird, kommt ihm Mephistopheles, der Teufel höchst persönlich, zur Hilfe und berichtet von einem Aufstand in der Hölle. Und nur Lukas Faust kann die Welt noch vor der Apokalypse bewahren…

Ich habe ein wenig gebraucht um in die Geschichte um den Urahn Dr. Fausts hineinzukommen, aber nach einigen Seiten, konnte mich die Geschichte gefangen nehmen, so wie ich es auch schon bei „Weißer Schrecken“ von Thomas Finn erlebt habe. Als ich mich dann in der Geschichte zu Recht gefunden hatte, entwickelte das Buch eine Sogwirkung, der ich mich nicht mehr entziehen konnte. Lukas Faust strauchelt von einem Dilemma ins Nächste und der Teufel trägt da natürlich seinen Teil dazu bei! Aber auch die weiteren Protagonisten, die Hexe Millepertia und der jüdische Geomant Abraham, die sich mit Lukas und Mephisto zu einer Zweckgemeinschaft zusammengeschlossen haben, sind immer wieder für eine Überraschung gut. So landen sie auf ihrer Suche nach den restlichen Diamanten, den Teufelstränen, zum Beispiel beim fiesen Schwarzalbenkönig Alberich, werden von Höllenhunden gejagt und müssen mitansehen, wie der gute Dr. Faust höchst selbst wieder auf der Welt auftaucht. Dieses Buch ist wahrlich eine Freude und eine Ode an Dr. Faust natürlich!

Der Schreibstil des Autors ist frisch und wunderbar zu lesen. Er erweckt Lukas, Mille, Mephisto und alle weiteren Figuren zum Leben und beschreibt jede einzelne Szene bildlich und emotionsgeladen. Ich wurde quasi gezwungen, immer weiter zu lesen und Lukas das eine oder andere Mal zu verfluchen. Unglaublich war vor allem eine Szene, die Thomas Finn in meiner Heimatstadt Karlsruhe angesiedelt hat. Diese habe ich morgens in der Stadtbahn gelesen und just als Lukas und Co. am Alten Schlachthof ankamen und das rote Schild des „Substage“ erwähnt wurde, bin ich daran vorbeigefahren. So etwas ist mir bis dato noch nie passiert! Die Spannungskurve wurde insgesamt immer relativ hoch gehalten und ich habe unheimlich gerne mit Lukas zusammen die Adamanten quer durch ganz Deutschland gejagt. 

Die Protagonisten haben mir auch ganz wunderbar gefallen. Lukas selbst habe ich ab und zu mal schütteln wollen, der der kleine Trickbetrüger hat zu Beginn eine ziemlich fragwürdige Einstellung. Dies ändert sich allerdings mit der Zeit, es ist eine richtig tolle Entwicklung des Charakters zu erkennen gewesen. Millepertia, die Hexe, war mir von Anfang an sehr sympathisch, ich hätte Lukas auch verteufelt, wenn auch aus anderen Gründen, wie die, die sich erst im Laufe der Geschichte herauskristallisiert haben. Abraham war die väterliche Figur der Truppe, er hat einen wachen Geist und immer eine gute neue Idee auf Lager. Mephisto ist verschlagen bis aufs Blut und macht seinem Ruf als Teufel alle Ehre. 

Das Cover der Klappbroschur ist schlicht aber wirkungsvoll gestaltet. Es besteht gänzlich aus glänzenden, schwarzen Spotlack nur matte, graue Verzierungen und der türkisene Titel werden matt hervorgehoben.

Fazit: „Schwarze Tränen“ von Thomas Finn ist nun schon das zweite Buch des Autors, das mich mit seinem Ideenreichtum und facettenreichen Protagonisten verblüffen und begeistern konnte! Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner Rezension überzeugen, euch das Buch einmal genauer anzuschauen, denn es steckt eine tolle Geschichte darin, die entdeckt werden will! Ich vergebe infernalisch gute viereinhalb von fünf Sternen!



von Thomas Finn
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426513498
ISBN-13: 978-3426513491

Rezension vom 10.05.2014
Herzlichen Dank an die  für die Bereitstellung dieses Buches!

Sonntag, 11. Mai 2014

Book in the post box: So finster, so kalt

So finster, so kalt

von Diana Menschig
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426514931
ISBN-13: 978-3426514931












Kurzbeschreibung

Als Merle Hänssler nach dem Tod ihrer Großmutter in deren einsam gelegenes Haus im Schwarzwald zurückkehrt, findet sie im Nachlass ein altes Dokument. Darin berichtet ein gewisser Johannes, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte, über merkwürdige Geschehnisse rund um seine Schwester Greta. Merle tut diese Geschichte zunächst als Aberglaube ab. Doch dann passieren im Dorf immer mehr unerklärliche Dinge: Kinder verschwinden, und auch das alte Haus selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu entwickeln. Langsam, aber sicher beginnt Merle sich zu fragen, ob an Johannes’ Erzählung mehr dran ist, als sie wahrhaben wollte.

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Hui, hui, Überraschungspost und dann auch noch solch eine interessant klingende Märchenadaption! "So finster, so kalt" hatte ich schon auf dem Wunschzettel und als dann das Buch überraschend ins Haus geflattert kam, hab ich mich natürlich riesig gefreut! Ich hab auch schon ein paar gute Meinungen zu Diana Menschigs Roman gehört und bin natürlich umso gespannter, ob er auch mir gefallen wird! 

Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie hat es euch gefallen?

Freitag, 9. Mai 2014

Obsidian. Schattendunkel - Jennifer L. Armentrout

Sie sind unter uns!

Katy ist gerade mit ihrer Mutter in das verschlafene Nest Ketterman gezogen, weil diese einen Neuanfang brauchte. Katy versucht sich damit zu arrangieren und wagt den Versuch, bei den neuen Nachbarn nach dem Weg zum Supermarkt zu fragen und sich gleichzeitig vorzustellen. Der junge Mann, der ihr mit nacktem Oberkörper die Tür öffnet, verschlägt ihr jedoch die Sprache. Allerdings verhält er sich wie der letzte Arsch und rückt nur wiederwillig mit den Informationen heraus. Daemons Schwester Dee ist da ganz anders, sie scheint Katy sofort in ihr Herz geschlossen zu haben und möchte Zeit mit der 17-jährigen verbringen. Doch Daemon funkt immer wieder dazwischen und er scheint Katy abgrundtief zu hassen! Welches Geheimnis verbergen Dee und Daemon?

„Obsidian. Schattendunkel“ hat viele, viele sehr gute Kritiken bekommen, so dass ich auch neugierig auf das Buch wurde. Ich muss sagen, es ist eine kurzweilige und leichte Lektüre, die mich wirklich gut unterhalten hat. Trotzdem fand ich dieses hin- und her zwischen Katy und Daemon einfach nur lächerlich und ätzend. Entweder ihr hasst euch abgrundtief oder ihr lasst es eben bleiben, meine Güte! Außerdem habe ich auf ein wenig mehr Alien-Action gehofft und weniger von diesem überflüssigem Gefühlswirrwar, welches wir hier vorgesetzt bekommen haben. Natürlich dauert es einige Zeit, bis Katy dahinter kommt, was mit den Zwillingen Dee und Daemon eigentlich nicht stimmt und sie haben ziemlich coole Alien-Kräfte und trotzdem war mir zu wenig Sci-Fi in dieser Geschichte enthalten, zumal es ja um Außerirdische geht! Das klingt jetzt alles schlimmer, als es wirklich ist, denn ich habe das Buch trotzdem gerne gelesen.

Der Schreibstil war sehr einfach und wunderbar flüssig zu lesen. Sehr bildlich beschreibt die Autorin die Umgebung und auch sämtliche Begebenheiten, so dass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und es gab die eine oder andere Stelle, die ziemlich spannend war. Die Spannungskurve hat insgesamt drei richtige Höhepunkte, einen relativ zu Beginn und dann einen Kampf und einen finalen Kampf, die wirklich actionreich waren und mich an die Seiten fesseln konnte. Alles dazwischen war für das komische Verhalten von Daemon und Katy reserviert.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen, allen voran natürlich Katy, die mir als Buchliebhaberin und Bloggerin aus der Seele spricht. Sie ist ein nettes und normales Mädchen, das gerne liest und gärtnert und sie scheint Daemon bis aufs Blut zu reizen. Dee hingegen liebt Katy von Beginn an wie eine Schwester, verhält sich also wie das krasse Gegenteil zu ihrem Zwillingsbruder. Dee ist absolut liebenswürdig und lebendig und man schließt sie schnell ins Herz. Daemon ist arrogant und gutaussehend, er macht Katy das Leben zur Hölle in dem er sie immer wieder zu sich hin zieht und dann wieder wegstößt. Es ist ein einziges Gefühlschaos!

Der Schutzumschlag des Hardcovers ist sehr schön gestaltet. Er schimmert in einem wunderschönen Perlmuttton, während über all Lichtfunken zu sehen sind. In der Mitte befinden sich zwei schemenhafte Gestalten. Eine männliche und eine weibliche, die von hohem Gras umwogt werden. Mit gefällt die Gestaltung außerordentlich gut!

Fazit: Ich habe mir mehr von „Obsidian. Schattendunkel“ von Jennifer L. Armentrout erwartet, als ein Teenager-Gefühlschaos mit Alien Besetzung. Etwas mehr Alien-Action, vielleicht ein Raumschiff? Aber dies kommt leider zu wenig bzw. gar nicht vor! Trotzdem mochte ich das Buch, denn es hat mir leichte und lockere Unterhaltung geboten. Ich vergebe vier von fünf Sternen!



von Jennifer L. Armentrout
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Carlsen (25. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551583315
ISBN-13: 978-3551583314
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

Rezension vom 01.05.2014

Mittwoch, 7. Mai 2014

Book in the post box: Die Treppe im See

Die Treppe im See

von Ranald Malfi
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 625 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 377 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3902802162
Verlag: Voodoo Press (20. November 2012)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00ADLF68C







Kurzbeschreibung

Für Travis und Jodie Glasgow scheint das Haus in der idyllischen Kleinstadt perfekt. Die umliegenden Wälder und der See gleichen dem Bild einer Postkarte. Doch kaum ziehen sie ein, fangen die Dinge an ... sich zu verändern.
Fremde Stimmen wecken Travis Nacht für Nacht. Geister plagen seine Träume. Gestalten huschen durch die dunklen Flure - erschreckende Formen, die Ähnlichkeit mit einem kleinen Jungen haben. Und unerklärlich sind auch die Treppen, die sich aus den Tiefen des Sees erheben.
Je mehr Nachforschungen Travis anstellt, je mehr er über das Haus und dessen gewaltsame und tragische Vergangenheit erfährt, desto weiter taucht er in die Geheimnisse ein, die unter der Oberfläche lauern.

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Ronald Malfi hatte mich mit seinem Mystery-Thriller "Tod in Neverland" positiv überrascht und "Die Treppe im See" klingt für mich nach einer spannenden Geistergeschichte. Also musste ich mir das Buch unbedingt zulegen. Da das ebook nur 4,99 EUR kostet, habe ich es mir kurzerhand auf den Kindle geladen und hoffe, es ganz, ganz bald zu lesen! Habt ihr schon etwas von Ronald Malfi gelesen? Wenn ja, wie findet ihr seine Bücher? 

Montag, 5. Mai 2014

Roter Mond - Benjamin Percy

Life with werewolfes

Patrick ist unterwegs zu seiner Mutter, weil sein Vater in den Kriegsdienst in die Republik einberufen wurde. Er sitzt in einem der drei Flugzeuge, die einem Terroranschlag der Widerstandsbewegung der Lykaner zum Opfer fallen. Er überlebt als einziger das Massaker und wird von den Medien als der „Wunderjunge“ hochgejubelt. Dabei will der Teenager sich doch nur an seiner neuen Schule einleben und Freunde finden. Lykanerin Claire wird ebenfalls Opfer der Anschläge, denn im Zuge der darauf folgenden Razzien wird ihre Familie von Regierungsvertretern eliminiert. Nur Claire kann entkommen und irrt einige Wochen verloren durch die USA, bis sie endlich herausfindet, wo sie hin kann. Chaise Williams nutzt die Terroranschläge für seine Wahlkampagne, in der er den Bürgern verspricht, gegen die Lykaner vorzugehen, doch dann wird er selbst gebissen…

Was wäre wenn die Welt von Werwölfen besiedelt wäre? Wie hätte sich die Gesellschaft entwickelt? Benjamin Percy hat seine Version von einer Welt konstruiert, in der es die Krankheit, die Menschen in Werwölfe verwandelt, schon immer gegeben hat. Die Lykaner leben, meist unerkannt mit den gesunden Menschen zusammen. Sie müssen jedoch ein Medikament namens Volpex einnehmen, das ihren inneren Wolf in Schach hält, sie aber benebelt und abstumpft, und sich auch regelmäßigen Bluttests unterwerfen. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Republik gegründet, ein eigener Staat, der nur von Lykanern bewohnt wird und der als Zufluchtsort für Lykaner aus allen Ländern der Erde dient. Die USA kontrolliert die Republik allerdings mit ihren Streitkräften.

„Roter Mond“ ist kein einfaches Buch, denn hier ist nicht einfach alles schwarz oder weiß, gut oder böse, sondern man versinkt in allen nur erdenklichen Grauschattierungen. Nichts ist einfach nur gut oder böse, sondern es sind immer beide Seiten der Medaille zu betrachten. Ja, Terror ist verwerflich, aber die Lykaner versuchen dadurch die Diskriminierungen von Seitens der US-Regierung abzuschütteln, sie versuchen gehört zu werden, als Menschen und nicht als Bestien, die sie eigentlich nicht sind. Ich war immer hin- und hergerissen, ich wollte auf beiden Seiten stehen, ich habe beide Seiten verstehen können und dies beweist die Klasse, die der Autor hat!

Der Schreibstil war für mich absolut toll zu lesen. Zu beginn wurde man mitten ins Geschehen geworfen und man braucht ein wenig, um in die Geschichte reinzukommen, doch schon bald erhält man die ersten Erklärungen. Allerdings nie sonderlich viele auf einmal, sondern eher häppchenweise. So blieb die, sowieso schon spannende Story, immer interessant. Spannend war es von Beginn an und die Spannungskurve wurde auch kontinuierlich hoch gehalten. Das Buch ist unterteilt in drei Bücher, zwischen denen immer ein Zeitsprung von mehreren Monaten stattfindet, die Geschichte selbst aber fortgeführt wird. Zu Beginn habe ich den roten Faden gesucht, doch wenn man ihn mal gefunden hat, dann ergibt alles plötzlich einen Sinn. Ich habe schon länger kein solch gut geschriebenes, intelligentes und spannendes Buch gelesen!

Die Protagonisten haben mir durchweg sehr gut gefallen. Patrick war gleich von Anfang an sympathisch, ebenso Claire, die Lykanerin. Beide sind Teenager, die ihren Platz in der Welt suchen und deren Wege sich kreuzen, aber wieder auseinander driften. Chase Williams ist auf seine Weise auch ein starker Charakter und ich konnte seine Handlungen sogar nachvollziehen, auch wenn ich dies nicht gutheißen konnte. Es gibt noch einige tolle Nebenfiguren und Nebenschauplätze, die den Roman zu etwas Besonderem machen.

Der Schutzumschlag des Hardcovers mit Lesebändchen ist recht schlicht gestaltet. Man sieht einen großen, dreigliedrigen roten Mond vor einem schwarzen Hintergrund. Dies hat sicherlich etwas mit den drei Büchern, bzw. den drei Phasen des lykanischen Freiheitskampfes zu tun. So betrachtet passt das Cover sehr gut, doch es hätte niemals meine Aufmerksamkeit im Laden erregt, geschweige denn mir suggeriert, dass solch ein geniales Buch darunter steckt.

Fazit: „Roter Mond“ von Benjamin Percy zeichnet ein Abbild unserer Gesellschaft, nur dass hier Werwölfe im Mittelpunkt stehen. Es ist ein sehr spannendes Buch mit einem intelligenten Plot und ganz tollen Charakteren. Hier ist niemals etwas nur schwarz oder weiß, sondern man muss mit sich selber und den eigenen Moralvorstellungen ausmachen, wo man die Grenze zwischen Gut und Böse zieht. Ich hoffe auf einen ebenso hochkarätigen Folgeband und vergebe absolut verdiente fünf von fünf Sternen!



von Benjamin Percy
Gebundene Ausgabe: 640 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag (24. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764531231
ISBN-13: 978-3764531232
Originaltitel: Red Moon

Rezension vom 26.04.2014


Herzlichen Dank an und den 
Verlag für die Bereitstellung dieses fantastischen Buches!

Samstag, 3. Mai 2014

Book in the post box: Zara von Asphodel

Zara von Asphodel - Rebellin und Magierin

von Ellen Renner
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423760885
ISBN-13: 978-3423760881
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Tribute








Kurzbeschreibung

Zara hasst ihren Vater, den Erzmagier von Asphodel, seit dem Tag, an dem er ihre beste Freundin, ein Mädchen ohne magische Fähigkeiten, getötet hat. Seitdem spioniert Zara für die Gegenseite: für die Menschen, die unter der Herrschaft der Magier ein erbärmliches Leben führen. Und so schleicht sie sich auch ins Gefängnis ein, um herauszufinden, welche Ziele ihr Vater mit dem jungen Gefangenen aus der belagerten Nachbarstadt verfolgt. Wenige Augenblicke gemeinsam mit Aidan reichen und Zara verliert ihr Herz. Für sie steht fest: Sie muss Aidan retten. Doch bevor sie ihn befreien kann, fliegt sie auf – und muss selbst fliehen . . .

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Ich hoffe, hier mal wieder einen spannenden All-Age Fantasy-Roman in den Händen zu halten, in dem es um Magie geht. Ich denke dabei natürlich immer an Sonea  aus der Reihe von Trudi Canavan "Die Gilde der schwarzen Magier" und wünsche mir, so etwas Ähnliches hier vorzufinden. Nicht unbedingt mit Zauberschülern und Akademie, etc., aber einfach eine interessante, fantasievolle und spannende Geschichte, die einen in ein Land entführt, in dem Unmögliches möglich wird (mit möglichst wenig Liebeskitsch!!!^^)!

Die Wächter Edens - Stephan R. Bellem

Do you belive?

Die junge Zeitungsreporterin Arienne ist einem Serienkiller auf der Spur und bekommt Unterstützung von ihrem erfahrenen Kollegen Tom. Zusammen gehen sie einer Spur nach, die sie zu einer kleinen Kirche führt. In dieser Kirche haben Vincent und seine Paladine ihren Stützpunkt von wo sie die Menschheit vor Dämonen und diversen anderen dunklen Wesen schützen. Dies muss auch der junge Antonio erfahren, der von Rom aus als Unterstützung der Paladine entsandt wird. Doch insgeheim fechten hier zwei Engel ihren uralten eigenen Kampf aus und Antonios und Ariennes Glauben wird auf eine harte Probe gestellt…

„Die Wächter Edens“ ist eines dieser Bücher, bei denen man von Anfang an spürt, dass sie gerne so viel mehr geworden wären als das, was sie jetzt sind. Es gibt viele interessante Figuren und eine spannende Welt voller Engel, Dämonen und anderer Wesen über die ich so gerne so viel mehr erfahren hätte, wie es in der begrenzten Seitenanzahl möglich war. Die Geschichte selber war interessant und spannend, ihr hätte aber noch die eine oder andere Wendung gut getan. Das Ende kam mir ein wenig zu schnell und zu abrupt und trotzdem hat es mir gefallen, weil doch noch etwas Unerwartetes passiert ist. Die Engel wirkten zu Beginn noch etwas deplatziert, das legte sich dann aber im weiteren Verlauf der Handlung. Das Beste war aber definitiv, dass es keine kitschige Liebesgeschichte gab. Es gab nämlich tatsächlich gar keine Liebesgeschichte und das war erfrischend und wohltuend! Danke hierfür, Herr Autor!!!

Der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen. Ich habe mich wirklich schnell in der Geschichte zu Recht gefunden und konnte in das geschehen eintauchen. Glücklicherweise war trotz der Kürze des Buches genügend Platz für Beschreibungen und diese waren bildlich und präzise. Den auktorialen Erzählstil muss ich wieder hervorheben, denn der kommt mir momentan einfach zu selten unter und ist jedes Mal eine Wohltat! Spannung kommt sehr schnell auf und flaute auch nicht mehr so schnell ab. Ich hatte das Buch in wenigen Stunden durchgelesen.

Die Protagonisten waren durchweg interessant und ansprechend gestaltet. Arienne und Antonio waren die Sympathieträger der Geschichte. Während Arienne eine junge, naive, aufstrebende Reporterin mit vermeintlichen psychischen Problemen ist, ist Antonio ein herbeorderter neuer Paladin, der die Menschen beschützen soll. Antonios Sicht auf die Dinge ist noch nicht durch langjährige Loyalität dem Engel gegenüber getrübt und somit sieht er als einziger, dass sich auch Engel irren können. Vincent ist der Anführer der Paladine, zu denen auch Shane, ein Schotte, und Noriko eine junge Japanerin gehören. Außerdem gibt es noch einen wunderbaren Pfarrer, Ariennes Kollegen Tom, der ihr bei den Recherchen hilft und Vincents Gegenspieler Nathaniel.

Das Cover der Klappbroschur ist relativ düster und aufwändig gestaltet. Eine dunkelgekleidete Gestalt befindet sich, mit einem Maschinengewehr auf einen unsichtbaren Gegner feuernd, in der Luft. Eingefasst wird das Bild von wie zufällig hingekleckster Goldfarbe. Der Titel ist in hellen Lettern und in Spotlackoptik im unteren Drittel aufgebracht. Ich finde das Cover sehr ansprechend und äußerst gut gelungen!

Fazit: „Die Wächter Edens“ von Stephan R. Bellem ist eine Urban-Fantasy-Geschichte, in der viel mehr Potenzial steckt, als sie ausschöpft. Eine spannende Welt voller Engel, Dämonen und andere fantastischen Wesen und einige, wirklich interessante Charaktere, denen ich viel mehr Raum zu Entfaltung gewünscht hätte. Trotzdem vergebe ich für den rasanten Roman sehr gute vier von fünf Sternen!



von Stephan R. Bellem
Broschiert: 311 Seiten
Verlag: Ueberreuter, C (September 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3800095483
ISBN-13: 978-3800095483

Rezension vom 21.04.2014

Freitag, 2. Mai 2014

Leseliste April

Der April ist auch schon vorbei? Echt jetzt???

Ich weiß momentan echt nicht, wo die Zeit immer hinverschwindet, aber seis drum! Ich habe im April endlich mal wieder mehr gelesen, so dass ich zufrieden mit mir sein kann. Wirklich geholfen hat mir die Aktion "7 Days 7 Books", die von Books for all Eternity und Crazy for Books gehosted wurde. Ich habe zwar keine sieben Bücher geschafft, weil ich nur über die Ostertage wirklich frei hatte, dafür aber fünf und ich bin mächtig stolz auf mich! Ich werde an dieser Aktion auf jeden Fall wieder teilnehmen, denn es hat mir dabei geholfen, mich einfach nur aufs Lesen zu konzentrieren und Spaß dabei zu haben!

Dann war am 23.04.2014 der jährliche Welttag des Buches und ich habe mich natürlich wieder an der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" beteiligt. Gestern habe ich die drei glücklichen Gewinnerinnen ausgelost, die sich bald über ein Exemplar des wundervollen Buches "Im Land des Feuervogels" von Susanna Kearsley freuen dürfen! Hier geht es zum Auslosungs-Post. 

Außerdem haben wir es im April endlich mal wieder ins Kino geschafft, und zwar gleich zwei Mal ins IMAX! Ich bin so begeistert vom IMAX und finde, dass es die beste Idee von unserem Lieblingskinobetreiber war, die er jemals hatte! Es gibt in Deutschland insgesamt nur zwei oder drei Kinos, welche reguläre Kinofilme im IMAX 3D-Format zeigen und es ist wirklich ein einmaliges Erlebnis!

Als erstes haben wir uns "Captain America: The Return of the first Avenger" angeschaut. Ich muss wirklich sagen, das ist einer der besten Marvel-Filme überhaupt gewesen! Ich habe allerdings "Thor 2" noch nicht gesehen. Auf jeden Fall war es spannend und auch ziemlich undurchsichtig und die Zeit verging wie im Flug ("Wie, ist der Film etwa schon vorbei???"). Ich mag Chris Evans als Captain America und Scarlett Johansson hat Black Widdow mal wieder fulminant gespielt! Der Film war spannend von Anfang bis Ende und das IMAX 3D war mal wieder der Wahnsinn! So natürlich auch der Sound, der einen immer schier von den Kinosesseln lüpft! Es hat sich also absolut gelohnt!

Dann wollten wir noch unbedingt "The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro" im Kino sehen und als er auch noch im IMAX kam, gab es kein Halten mehr! Mir hat schon der erste der neuen Spidey-Filme mit Andrew Garfield als Spiderman und Emma Stone als Gwen Stacey sehr gut gefallen. Dieser hier topt das Ganze aber nochmal! Rasante Action, wilde Kamerafahrten, die natürlich im IMAX 3D nochmal krasser und imposanter wirken, eine spannende Story und ein toller Soundtrack machen "The Amazing Spider-Man 2" zu einem wahren Kinoerlebnis! Nur das Ende war, naja, traurig, zumal ich es ja erwartet habe, nur nicht so früh! 


Im April habe ich acht Bücher mit insgesamt genau 3.500 Seiten gelesen. Wow, Punktlandung! ;) Die meisten Bücher waren absolut toll, ich hatte nur einen kleinen Ausrutscher nach unten und ein absolutes Monatshighlight. Welche Bücher das waren, erzähle ich euch gleich! 

Durch Klicken auf die Links gelangt ihr, wie immer, zu meinen vollständigen Rezensionen:

Begonnen hat der April mit einem richtigen Klopper mit 880 Seiten, von denen es aber jede Wert war, gelesen zu werden: "Die Frauen von Carcassonne" ist der dritte Teil von Kate Mosses Languedoc-Trilogie, zu der ebenso "Das verlorene Labyrinth" und "Die achte Karte" gehören. "Die Frauen von Carcassonne" spielt während des zweiten Weltkriegs und handelt vom Widerstand der einheimischen Bevölkerung gegen die Besatzung durch die Nationalsozialisten. Ein wirklich tolles, tiefgreifendes Buch, das einem an die Nieren geht, vor allem das Ende! Die wundervolle Protagonistin Sandrine begleitet man durch ihre Abenteuer und man hofft und leidet mit ihr. Ich kann euch die Bücher von Kate Mosse nur sehr ans Herz legen!


Danach habe ich zu meinem Buch für die SUB-Abbau-Challenge-vor- 2012 für den Monat April gegriffen. "Darknet" von Daniel Suarez ist der zweite Band der Dilogie, die mit "Daemon - Die Welt ist nur ein Spiel" ihren Anfang nahm. Hier begleitet man die Protagonisten aus Teil eins, wie sie nach den Ereignissen weiter kämpfen, aber dieses mal für die andere Seite! Detective Pete Sebeck wurde vom verstorbenen Computergenie Mattew Sobol auf eine Queste geschickt, in der es um die Freiheit der Menschheit geht und Jon Ross kämpft plötzlich auch für das Darknet und gegen die Regierung. Der autarke Computervirus "Daemon" hat die westliche Welt ins Chaos gestürzt... Ein toller Zweiteiler über eine erschreckende Wahrheit!

Während der Aktion "7 Days 7 Books" habe ich zu dünneren Büchern gegriffen und eines davon war der zweite Teil von "The Weepers - Wenn die Nacht Augen hat" von Susanne Winnacker. Dieses Buch, welches es leider nur als ebook gibt, knüpft direkt an die Ereignisse des ersten Bandes an und man begleitet Sherry und Joshua auf der Suche nach einem neuen zu Hause und auf ihrem Trip auf die andere Seite des Zauns. Die Geschichte ist genauso spannend und kurzweilig, wie im ersten Teil, hat aber leider auch die gleichen Schwächen. Nichts desto trotz ein wunderbares Buch für Zwischendurch und natürlich etwas für Endzeitliebhaber!


Danach habe ich gleich zum nächsten ebook gegriffen. "Formbar. begabt" von Juna Benett ist eine absolut humorvolle und lustige Geschichte über ein Mädchen, deren größte Sorge es bisher war, was sie zur nächsten Party anzieht, bis sie plötzlich merkwürdige Fähigkeiten an sich entdeckt. Außerdem gibt es diesen komischen Typen namens Jan, in den Hannah bis über beide Ohren verliebt ist und der sich plötzlich für sie zu interessieren scheint.  Mich hat das Buch mit seinem tollen Humor verzaubert und am Ende wurde es sogar noch richtig spannend! Schaut es euch an und lest die Leseprobe, falls ihr euch noch nicht sicher seid, danach seid ihr es ganz bestimmt!

"SLEEP - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast" von Lisa McMann ist der abschließende dritte Band ihrer "WAKE"-Trilogie um Traumfängerin Janie. Janie kann in die Träume anderer Menschen eindringen, wird oft sogar unfreiwillig hineingezogen. Doch dies hat seinen Preis, denn Janie erblindet und kann dies wohl nur aufhalten, wenn sie sich von den Menschen isoliert. Vor dieser Entscheidung steht sie nun: Isolation oder ein Leben mit ihrer großen Liebe Carl. Und dann tritt auch noch ihr Vater plötzlich in Janies Leben... Der dritte Band war mehr oder weniger eine Enttäuschung einer eh schon schwachen Trilogie. Das Thema ist allerdings total interessant, weshalb ich alle drei Bücher gelesen habe. Der Schreibstil ist total einfach, wer also einfach etwas Seichtes für Zwischendurch sucht, ist hier genau richtig!


Nun brauchte ich wieder etwas Besseres und ich habe bewusst zu einem Buch von Stephan R. Bellem gegriffen, weil ich wusste, dass mich dieser Autor nicht enttäuschen wird! So war dem dann auch! "Die Wächter Edens" von Stephan R. Bellem war wieder eine kurzweilige und spannende Lektüre, die einzig und alleine an ihrer Kürze krankte. Die Figuren hatte einfach nicht genug Raum um dich zu entfalten, dabei wäre es so interessant gewesen, mehr über Journalistin Arienne zu erfahren, die komische Visionen hat und mir ihrem Kollegen Tom einem Serienkiller auf der Spur ist. Eine spannende Welt, ein interessanter Plot, aber viel zu wenig Seiten! Schaut euch das Buch unbedingt mal an!!!


Als Nächstes folgte mit 640 Seiten wieder ein schön umfangreiches Buch: "Roter Mond" von Benjamin Percy stellte eine große Überraschung für mich dar! Es war nicht nur spannend und somit ein echter Pageturner, sondern gleichzeitig intelligent und hatte tolle, facettenreiche Protagonisten! Es geht darum, dass in einer Welt, in der Lykaner und Menschen zusammen leben, die Werwölfe als gefährlich und minderwertig angesehen werden. Sie haben nicht die gleichen Rechte wie gesunde Menschen und werden diskriminiert. Der lykanische Widerstand kämpft mit Terroranschlägen für die Freiheit der Lykaner und Patrick und Claire stecken ungewollt mittendrin. Ein wahnsinns Buch, eine richtige Perle unter den aktuellen Neuerscheinungen!!!

Mein Monatshighlight im April!!!


Mit "Obsidian. Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout habe ich den Monat April dann abgeschlossen. Ich war gespannt auf das Buch, da es um Aliens gehen sollte und es unglaublich gute Bewertungen erhalten hat. Ich wurde leider ein wenig enttäuscht, denn anstelle von cooler Sci-Fi-Alien-Action gibt es hauptsächlich ein Gefühlschaos zwischen Katy und dem tollen, gut aussehenden, aber unverschämten Daemon, während seine Zwillingsschwester Dee Katys beste Freundin wird. Die Zwillinge haben ein Geheimnis, das erkennt die frisch zugezogene Katy schnell, trotzdem verbringt sie viel Zeit mit den neuen Nachbarn. Doch Katy und Daemon können sich auf den Tod nicht ausstehen... klingt doch bekannt, oder? Naja, das Buch hat mir trotzdem ganz gut gefallen, weil es sich richtig schnell lesen ließ und es sehr kurzweilig war.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Welttag des Buches: Die Auslosung



Hallo ihr Lieben,

gestern habe ich es leider nicht geschafft, aber nun kommt die Gewinnerbekanntgabe zu meinem Blogger schenken Lesefreude-Gewinnspiel zum Welttag des Buches 2014. 

Ich habe wieder fleißig ein paar Zettelchen gefaltet und daraus dann die drei glücklichen Gewinnerinnen gezogen:



Ich mache es kurz und knapp, hier sind sie nun:


Petra L. aus Weyhe
Anastasia T. aus Momchilgrad
Christine F. aus Ettlingen

Herzlichen Glückwunsch! Ich werde euren Gewinn schnellstmöglich auf den Weg bringen!

Alle anderen danke ich für die Teilnahme und kann euch versprechen, dass es schon bald ein weiteres Gewinnspiel zu meinem Bloggeburtstag geben wird!!!