Mittwoch, 27. Februar 2013

Everlight: Das Buch der Unsterblichen - Avery Williams

Ein kurzer Abstecher in die Welt der Unsterblichen 

Im Jahr 1349 wir die junge Seraphina in die Londoner Gesellschaft eingeführt und an eben diesem besonderen Abend trifft sie einen geheimnisvollen Fremden. Als beide dann ihre Maske lüften, erkennt Seraphina in dem jungen Mann Cyrus, den Sohn des Apothekers. Doch zu mehr kommt es nicht, denn Seraphina wird erstochen. Cyrus rettet ihr Leben, in dem er ihr den Trank der Unsterblichkeit verabreicht, der bewirkt, dass sie ab sofort in regelmäßigen Abständen ihre Körper austauschen muss. Das bedeutet aber auch, dass Seraphina ihr bisheriges Leben hinter sich lassen muss. Ab sofort (er)lebt Seraphina zusammen mit Cyrus die verschiedenen Epochen bis in die heutige Zeit. Doch die Zeit hat um Seraphina einen goldenen Käfig gebaut und Cyrus kontrolliert sie auf Schritt und Tritt, das will sie nicht länger ertragen und beschließt zu sterben… 

„Everlight“ kam ganz überraschend bei mir hereingeschneit und ich war erst sehr, sehr skeptisch, weil es ja doch ein ziemlich dünnes Büchlein ist. Aber die Aufmachung ist top und hat mich gleich angesprochen, doch dazu später mehr. Im Prolog erlebt man mit, wie Cyrus Seraphina das Leben rettet und sie mittels Alchemie in eine Unsterbliche verwandelt. Danach springt die Geschichte im ersten Kapitel in die Gegenwart nach San Francisco und man erfährt etwas aus Seraphinas jetzigem Leben, das sie zusammen mit einer Gruppe Unsterblicher verbringt. Seraphinas nächster Körperwechsel steht kurz bevor, doch sie möchte keine Leben mehr zerstören und ist fest entschlossen nach 600 Jahren endlich in den erlösenden Tod zu gehen. Das würde Cyrus jedoch niemals zulassen, wenn er es wüsste, denn er „besitzt“ Seraphina geradezu und lässt ihr keine Luft zum Atmen, dabei hat sie ihn früher einmal geliebt. Natürlich kommt alles ganz anders, als es geplant war, doch mehr will ich an dieser Stelle gar nicht verraten, das Buch ist eh so kurz. Die Idee an sich finde ich sehr spannend und sie wurde auch gut umgesetzt, das größte Manko ist und bleibt einfach die Kürze des Buches, denn ich hätte mir an manchen Stellen mehr Ausführlichkeit gewünscht. 

Die sprachliche Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Kaum hat man zu lesen begonnen, war man auch schon mitten drinn im Buch, ohne dass man gemerkt hat, wie schnell man doch die Seiten umblättert. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen, aber ich würde ihn eher dem Jugendbuchbereich zuordnen, als der Erwachsenenliteratur und als diese wird „Everlight“ bei uns angepriesen. Im Original ist es als Jugendbuch erschienen und das ist es auch definitiv! Manchmal haben mir auch ausführlichere Beschreibungen gefehlt, was aber hauptsächlich der Kürze des Buches geschuldet ist. Die Handlung wird geradlinig verfolgt, ohne sich an irgendwelchen unwichtigen Nebensächlichkeiten aufzuhalten. Wer das mag, ist hier genau richtig! 

Die Charaktere bleiben ein wenig blass, die einzige Ausnahme bildet hier Seraphina. Die geringe Seitenzahl bietet den Protagonisten zu wenig Raum, um sich zu entfalten, dabei wäre es ganz interessant, auch mal die Sichtweisen von Cyrus und wie er sich so zum Negativen entwickelt hat, kennen zu lernen. Es gibt auch später ein paar interessante Nebencharaktere, die viel, viel zu kurz kommen! Von Seraphina bekommt man jedoch schon einen ganz guten Eindruck, mit Potenzial nach oben! Sie war mir schnell sympathisch, da sie beschlossen hat, ihre Fesseln zu sprengen und niemandem mehr ein Leid zuzufügen. Aber auch, als alles anders kommt, als geplant, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen. 

Die Aufmachung des dünnen Hardcovers ist sehr hochwertig. Der Schutzumschlag ist mit den rosafarbenen Blumen darauf sehr schön gestaltet und glänzt metallisch im Licht. Zu dieser Ausstattung hätte noch ein Lesebändchen gepasst! Im Inneren des Buches sind noch einige schöne Bleistiftzeichnungen, z.B. von verschiedenen Blumen oder Gegenständen zu sehen. 

Fazit: Alles in Allem ist „Everlight: Das Buch der Unsterblichen“ von Avery Williams eine nette Lektüre für Zwischendurch, die leider etwas kurz geraten ist, wodurch die Protagonisten zeitweilig auf der Strecke bleiben. So wie es aussieht, ist dies aber nur der Auftaktband einer Trilogie oder Reihe, somit vergebe ich aufgrund der oben genannten Kritikpunkte gute 3,5 Sterne und bin gespannt, wie es mit Seraphina weitergehen wird!



von Avery Williams
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten 
Verlag: Knaur HC (3. Dezember 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426653265 
ISBN-13: 978-3426653265 
Originaltitel: The Alchemy of Forever

Rezension vom 25.02.2013

Vielen Dank an die  für die Bereitstellung des Buches!

Montag, 25. Februar 2013

Book in the post box: Demi Monde: Welt außer Kontrolle: Die Mission

Demi Monde: Welt außer Kontrolle: Die Mission

von Rod Rees
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (21. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442475678
ISBN-13: 978-3442475674
Originaltitel: The Demi-Monde 01 Winter






Kurzbeschreibung 

Ella Thomas hätte diesen Auftrag nie annehmen sollen. Aber für solche Gedanken ist es nun zu spät. Sie ist in einer Computersimulation gefangen und muss die Tochter des Präsidenten aus der virtuellen Welt der »Demi-Monde« retten. Die amerikanische Regierung entwarf diese Simulation einst als Trainingsgelände für Soldaten und schuf damit unwillentlich eine Falle, die immer mehr Menschen zum Verhängnis wird. Eigentlich ist Ella Jazz-Sängerin, doch nur sie konnte mit einer glaubhaften Tarnung in die Demi-Monde eingeschleust werden, und steht vor einer alternativen Realität, die ihre schlimmsten Albträume wahr werden lässt ...

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Der Auftaktband dieser neuen Serie klingt überaus spannend und vielversprechend und mir war gleich klar, dass es dieses Buch in mein Bücherregal schaffen muss. Mit 608 Seiten ist es auch endlich mal wieder ein Buch, in das man eintauchen kann und das nicht schon nach ein paar Seiten wieder vorbei ist! Pssst... ich mag dicke Bücher!!!! Die ersten paar Seiten hab ich auch schon angelesen und es ist noch ein wenig verwirrend aber seeeeeeeeeeeeeehr interessant und spannend und ich kann es kaum erwarten, weiterzulesen!

Es gibt übrigens einen französischen Buchtrailer, den ich absolut gelungen finde und der die Atmosphäre des Buches richtig toll rüber bringt:

Freitag, 22. Februar 2013

Das Tal Season 1.2 - Die Katastrophe - Krystyna Kuhn

Der Gipfel des Ghost 

Scheinbar ist nach den Ereignissen des Sommers im Tal wieder Ruhe eingekehrt, doch Katie sucht regelmäßig den Adrenalinkick, wenn sie ohne Sicherung steile Felswände hochklettert. Nur beim free climbing bekommt sie den Kopf frei und kann Sebastien nahe sein. Doch auch das genügt ihr bald nicht mehr. Sie schlägt ihrer Clique vor, auf den 3.000 Meter hohen Gipfel des Ghost zu steigen und nach Spuren der in den 70er Jahren verschollenen acht Studenten zu suchen. Julia, David, Benjamin und Chris lassen sich auf das Abenteuer ein. Ihnen schließt sich ein bisher unbekannter junger Mann namens Paul Forster an. Zusammen mit der Cree-Indianerin und Bergführerin Ana machen sich die sechs an den anspruchsvollen Aufstieg, vor dem Julias Bruder Robert vorher gewarnt hat. Doch bald merkt die kleine Truppe, dass der Weg zum Gipfel des Ghost ein Zuckerschlecken ist. Natürlich passieren unvorhergesehene und unheimliche Dinge unterwegs und es ist niemals gewiss, ob auch alle wiederkommen… 

Der Auftaktband der Tal-Reihe hat mich ja schon begeistert und dieser zweite Teil hat meine Begeisterung nur angefacht! Das Tal und das Grace College werden immer geheimnisvoller und es werden eine Menge neuer Fragen aufgeworfen: Was ist der eigentlich Grund, warum es im Lake Mirror keine Fische gibt? Warum gibt es keine kartographischen Aufzeichnungen vom Tal und warum wurden die Namen des Sees und der Berge, sogar des Colleges, geändert? Was ist mit den acht verschwundenen Studenten wirklich passiert? Und noch vieles mehr! Es wird kaum eine Frage aus Teil eins geklärt, sondern viele mehr aufgeworfen! Dieser Band stellt Katie, die stille Koreanerin, in den Mittelpunkt, über die man aus Band eins noch nicht so viel weiß. Dennoch umgab Katie von Anfang an etwas Geheimnisvolles, was sie erst recht interessant macht und man lernt das Mädchen im Laufe der Bergbesteigung sehr gut kennen. 

Genauso, wie „Das Tal Der Sturm“ endete, ging es in „Das Tal Die Katastrophe“ weiter: Spannend! Atemlos spannend! Zwar beginnt es recht ruhig, wenn man mal von Katies Kletterausflügen absieht, doch schon vor Beginn der Gipfeltour steigt die Spannung an, um dann in ungeahnte Höhen zu schießen. Ein Höhepunkt jagt den Nächsten, man kommt kaum zum Luftholen, so fiebert man mit Julia, Katie und Co. Mit, wagt kaum die nächste Seite umzublättern und dann kann es wieder nicht schnell genug gehen! Das Buch ist wie ein Sog, ein Strudel, dass den Leser unweigerlich erfasst und nicht mehr heraus lässt. Auch wenn man das Buch zugeschlagen hat, unterliegt man dem beständigen Drang unbedingt weiterlesen zu müssen! Die Ausreißer in den Jugendjargon, die ich in Band eins kritisiert habe, waren hier kaum oder gar nicht vorhanden. Ein dickes Plus! 

Die Charaktere sind ja größtenteils schon aus Band eins bekannt. Katie ist im Vorgängerband jedoch kaum in Erscheinung getreten und man weiß relativ wenig über sie. Das ändert sich glücklicherweise im Laufe der Geschichte und man kommt ihrer Vorgeschichte auf die Spur, denn auch Katie schleppt ein Päckchen mit sich herum und das heißt Sebastien. Julia spielt auch hier eine wichtige Rolle, sie steigt zusammen mit Katie, Benjamin, Chris und David auf den Ghost. Paul Forster ist das mysteriöseste Mitglied der Gruppe. Er taucht plötzlich aus dem Nichts auf und hat eine Karte vom Tal! Eine Karte! Und auch sonst benimmt er sich reichlich merkwürdig, vor allem Katie gegenüber. Ana ist mir eigentlich sehr sympathisch gewesen, sie führt die Gruppe sicher den Berg hinauf, doch auch auf die erfahrene Bergsteigerin wartet eine große Prüfung. 

Das Cover der Klappbroschur ist in der Manier des Vorgängerbandes gestaltet, nur mit orangenem Wappen in der Mitte, von dem orangefarbene Ornamente ausgehen. Von dem her gefällt es mir ebenso gut und kann mich begeistern! 

Fazit: Mit einer spannenden und durchdachten Story, die mehr neue Fragen aufwirft, als beantwortet und sympathischen, aber oftmals undurchsichtigen Charakteren, konnte mich „Das Tal Season 1.2 – Die Katastrophe“ von Krystyna Kuhn begeistern und meinen Wunsch vergrößern, die Reihe unbedingt weiterzuverfolgen. Wer bisher noch nicht vom Tal-Virus infiziert ist, wird es spätestens jetzt sein!



von Krystyna Kuhn
Broschiert: 308 Seiten 
Verlag: Arena (10. August 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401064738 
ISBN-13: 978-3401064734 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Rezension vom 21.02.2103

Dienstag, 19. Februar 2013

Das Geheimnis der Maurin - Lea Korte

Es lohnt sich zu kämpfen: Für die Liebe, für das Leben und für die Identität 

Zarah ist mit Jaime und ihrer Familie auf der Flucht vor dem christlichen Regime, das nun in Granada herrscht. Sie versuchen über die Portugiesische Grenze zu gelangen, werden jedoch unterwegs von bewaffneten Reitern angegriffen, die Töchterchen Chalida entführen. Jaime muss sich an seinen Bruder Gonzalo wenden, wenn e seine Tochter lebend wiedersehen will, doch die beiden haben sich in der Vergangenheit entzweit. Gonzalo lässt Jaime jedoch um Zarahs Willen nicht hängen und verspricht ihm einige Männer, um die Verfolgung aufzunehmen. Als Pfand müssen Zarah und ihre Familie allerdings nach Granada zurückkehren und sich den siegreichen Christen unterordnen, was vor allem Zarah und ihrem Sohn Abdu ganz und gar nicht schmecken will. Eine nervenaufreibende Suche nach Chalida beginnt… 

1491: Granada ist besiegt und Boabdil hat eine Kapitulationsvereinbarung mit den Christlichen Königen ausgehandelt. Er und Aischa gehen ins Exil und Granada, die letzte Maurische Bastion im Süden Spaniens, fällt an die Christen. Hier beginnt ein Leidensweg für die spanischen Mauren und auch die jüdische Bevölkerung Granadas. Die Christen versuchen mit allen Mitteln die „Heiden“ zum christlichen Glauben zu bekehren und wer nicht freiwillig konvertiert, wird mit Enteignungen, Vertreibung und Zwangstaufen dazu gezwungen. Die Inquisition ist erbarmungslos und macht den Menschen das Leben zur Hölle, denn sie verlieren nicht nur ihren Glauben, sondern ihre gesamte Identität. Auch wichtige Bücher, Schriften und Überlieferungen der Juden und Mauren werden verbrannt und wichtiges Wissen somit zerstört. Die beiden Bevölkerungsgruppen de Mauren und Juden sind den Christen wissenschaftlich um ein Vielfaches voraus, aber die Christen sehen nur ihren religiösen Fanatismus und nicht, dass sie wissenschaftliche Erkenntnisse für immer zerstören! Ich bin immer wieder schockiert, was Menschen anderen Menschen in ihrem religiösen Fanatismus antun, egal in welcher Weltreligion! 

Der Schreibstil der Autorin hat sich meiner Meinung nach weiter verfeinert und ich konnte diesen Historischen Roman so flüssig und schnell durchlesen, als hätte ich leichtere Lektüre vor mir und nicht diesen Glaubenskonflikt von Zarah und ihrer Familie. Die Beschreibungen sind wieder einmal absolut gelungen und ich konnte den Staub schmecken und die Sonne über Granada auf meiner Haut spüren. Auch die Emotionen der Protagonisten wurden wunderbar eingefangen und einmal haben sie auch mich überwältigt und ich bin normalerweise, was das betrifft, schwer zu beeindrucken! Mit Spannung wurde auch nicht gegeizt und schon zu Beginn kam es zu diesem nervenaufreibenden Überfall auf Zarahs und Jaimes Auswanderungszug der in der Entführung ihrer beider Tochter Chalida gipfelte. Auch danach wurde die Spannung weiter hoch gehalten. 

Die Protagonisten hatte ich alle schon im Vorgängerband „Die Maurin“ in mein Herz geschlossen und ich habe das Wiedersehen mit ihnen genossen! Einzig Zarah hat sich sehr zum Negativen verändert: Sie hat schon immer für ihren Glauben gekämpft und Jaime war damals immer an ihrer Seite, doch jetzt musste er Entscheidungen treffen, die ihr nicht gefallen haben und schon stößt sie diesen wunderbaren Mann von sich, setzt ihn mit allen anderen Christen auf eine Ebene und lässt ihn nicht mehr an sich heran. Dabei brauchen sich die beiden, wie die Luft zum Atmen! Das habe ich gar nicht verstehen können und Zarah hat sich immer weiter von mir entfernt. Mein Herz schlug für Jaime und für Chalida, die im Laufe des Buches zu einer schönen jungen Frau heranwächst. Schade fand ich auch, dass Zarahs Schwester Zainab plötzlich gänzlich von der Bildfläche verschwunden ist und dies nur in einem Nebensatz erwähnt wurde. Sie war, nachdem Zarah sich so bescheuert aufführt, eine meiner Sympathieträgerinnen. 

Das Cover des Taschenbuchs ist ganz in der Manier des Vorgängerbandes gestaltet und passt somit gut zu dieser Reihe. Wieder ist ein historisches Gemälde einer Frau darauf zu sehen und der Titel ist in goldenen Lettern auf dem Cover aufgebracht worden. Würde ich nicht Lea Kortes Historische Romane kennen und lieben, wäre mir das Buch anhand der Covergestaltung niemals aufgefallen! 

Fazit: Lea Kortes neuester Historischer Roman „Das Geheimnis der Maurin“ hat mir ein wunderbares Wiedersehen mit alten Bekannten im sonnigen Süden Spaniens beschert und atemlose Spannung aufkommen lassen! Ganz zum Schluss wurde es auch für mich emotional und ich habe das Buch nur schweren Herzens zuschlagen können. Ich kann nur jedem empfehlen, der „Die Maurin“ von Lea Korte noch nicht kennt, zu diesem Buch zu greifen und dann diese Fortsetzung gleich hinterher zu lesen! Absolut top!



von Lea Korte
Taschenbuch: 576 Seiten 
Verlag: Knaur TB (3. Dezember 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426509385 
ISBN-13: 978-3426509388

Rezension vom 16.02.2013

Heim herzlicher Dank gilt der Autorin Lea Korte und der !

Sonntag, 17. Februar 2013

Book in the post box: The Weepers - Und sie werden dich finden

The Weepers - Und sie werden dich finden Band 1

von Susanne Winnacker
Taschenbuch: 304 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (14. Januar 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453314247
ISBN-13: 978-3453314245
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Weepers - The Other Life Book 1




Kurzbeschreibung 

Wenn dich jeder Schritt nach draußen dein Leben kosten kann …

Drei Jahre, einen Monat, eine Woche und sechs Tage: So lange ist es her, dass Sherry das letzte Mal das Tageslicht gesehen hat. Mit ihren Eltern und Geschwistern hat sie sich in einem Bunker verschanzt, nachdem ein Großteil der Bevölkerung von L. A. einem mutierten Virus zum Opfer fiel. Als die Lebensmittel zur Neige gehen, müssen Sherry und ihr Vater den Schritt nach draußen wagen – eine Expedition mit ungewissem Ausgang. Denn die wenigen Überlebenden, die durch die verlassenen Straßen der Stadt streifen, sind kaum mehr als menschlich zu bezeichnen und machen Jagd auf alles, was sich bewegt. Sherry und ihr Vater haben nur gemeinsam eine Chance – doch dann werden sie getrennt.

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"The Weepers" hat mich gleich angesprochen, als ich es in der Verlagsvorschau von Heyne fliegt entdeckt habe. Klar, Dystopien sind gerade Trend und ich habe auch schon ein paar (gute) davon gelesen, aber was ich besonders spannend finde, ist die Tatsache, dass das Buch von Susanne Winnacker, einer deutschen Autorin, zuerst ins Englische übersetzt und in den USA als Hardcover veröffentlicht wurde. Worauf sich dann erst ein deutscher Verlag für das Buch interessierte. Manchmal muss man Umwege gehen, um an sein Ziel zu kommen... ich freue mich sehr auf die Lektüre!

Einen Buchtrailer habe ich leider nicht gefunden.


Freitag, 15. Februar 2013

3 Fragen an Janet Edwards, das literarische Interview

(c) Janet Edwards
Janet Edwards wuchs im nüchternen England auf, teilte ihr Leben aber ebenso mit wunderbaren Menschen in fantastischen Welten. Sie studierte Mathematik in Oxford und ist ein großer Science-Fiction-Fan. Bücher begleiten sie schon ein Leben lang. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in der Nähe von Birmingham.

Am 01.09.2012 erschien ihr erster Roman „Earth Girl. Die Prüfung“ bei rowohlt.

Der zweite Teil der Trilogie „Earth Girl. Die Begegnung“ folgt am 02.09.2013.

Kurzbeschreibung 

Sie kommt von der Erde. Ihr Schicksal steht in den Sternen. Jarra ist ein «Earth Girl». Während sich der Rest der Menschheit aufmacht, fremde Galaxien zu entdecken, ist Jarra zu einem Leben auf dem alten Heimatplaneten verdammt: Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Sie gehört zu den Ausgestoßenen, den Wertlosen. Aber Jarra hat einen Traum: Sie will normal sein, will wie alle anderen studieren. Ihre Leidenschaft ist die Frühgeschichte – der faszinierende Zeitraum vor Erfindung der Portaltechnik. Damals lebten die Menschen in riesigen Städten wie New York, die heute nur noch Ruinen sind. Um ihren Traum wahr werden zu lassen, muss Jarra ihre Identität ver­leugnen. Sie ist bereit, diesen Preis zu zahlen. Doch als ein schreckliches Unglück droht und nur Jarra es aufhalten kann, beginnt sie sich zu fragen, ob es wirklich so erstrebenswert ist, normal zu sein ...
Quelle: amazon



Kurzbeschreibung 


Jarra ist ein «Earth Girl». Während der Rest der Menschheit fremde Galaxien erobert, ist sie zu einem Leben auf der Erde verdammt. Aufgrund eines Gendefekts kann sie nicht teleportieren. Doch Jarra will allen beweisen, dass ein «Affenmädchen» nicht wertlos ist. Als der erste Kontakt mit außerirdischem Leben bevorsteht und niemand weiß, ob die fremden Wesen der Menschheit wohlgesonnen sind, kann Jarra zeigen, was in ihr steckt ...

Quelle: amazon




Ich freue mich sehr, euch nun ein Interview mit der Autorin Janet Edwards präsentieren zu dürfen!

3 Fragen an Janet Edwards, das literarische Interview

BlueNaversum: Dear Janet, how did you become a writer or what did bring you to be one?/ Liebe Janet, wie bist du dazu gekommen Schriftstellerin zu werden und was hat dich dazu veranlasst?

Janet Edwards: I loved books as a child, but becoming a writer seemed an impossible dream. I did a few fragments of writing for my own amusement, but life was very busy with studies, job, and family. In the autumn of 2007, I finally had some free time and started going to a writing class for two hours a week. My aim was to be brave and let other people read my writing for the first time. I hoped that I might eventually get a short story published.

People liked my first short story, so I entered it in a short story competition. I was surprised and delighted when it won second prize and was also read on BBC local radio. That was very encouraging, so I wrote some more stories for competitions and started writing my first full length novel. I worked on that for a year or so, and learnt a lot from it.

In the winter of 2009/2010, I wrote "Earth Girl". 2010 was an incredible year. By the end of it, I'd signed with an agent, and had two offers from publishers for "Earth Girl". The next year there was an offer for a German translation.

On August 16th 2012, "Earth Girl" was published by Harper Voyager UK in English in the UK and Commonwealth. On September 1st 2012, Rowohlt published "Earth Girl, Die Prüfung." Earth Girl will also be published in English in the USA by Pyr. It's all been quite amazing. 

Als Kind habe ich Bücher geliebt, doch Schriftstellerin zu werden erschien mir als ein unmöglicher Traum. Ich habe einige Bruchstücke zu meinem eigenen Vergnügen geschrieben, aber ich war mit meinem Studium, meinem Job und der Familie zu sehr beschäftigt. Im Herbst 2007 hatte ich endlich ein wenig Zeit und bin für zwei Stunden die Woche zu einem Schriftstellerkurs gegangen. Mein Ziel war es, mutig genug zu werden, um zum ersten Mal anderen Leuten meine Geschichte zu lesen zu geben. Ich hoffte, dass vielleicht eine meiner Kurzgeschichten veröffentlicht werden könnte.

Die Leute mochten meine erste Kurzgeschichte, also habe ich sie bei einem Kurzgeschichtenwettbewerb eingereicht. Ich war überrascht und hocherfreut, als ich den zweiten Platz belegte und die Geschichte beim lokalen BBC Radiosender vorgelesen wurde. Dies war sehr ermutigend und ich schrieb weitere Geschichten für Wettbewerbe und ich habe mit meiner ersten langen Geschichte begonnen. Ich habe ein Jahr daran gearbeitet und eine Menge daraus gelernt.

Im Winter 2009/2010 habe ich “Earth Girl” geschrieben. 2010 war ein unglaubliches Jahr. Ende 2010 habe ich bei einem Agenten unterschrieben und bekam für „Earth Girl“ zwei Angebote von Verlagen. Im nächsten Jahr kam das Angebot für die Deutsche Übersetzung.

Am 16. August 2012 wurde “Earth Girl” in Englisch bei Harper Voyager UK in England und dem Commonwealth veröffentlicht. Am 01. September 2012 veröffentlichte Rowohlt „Earth Girl. Die Prüfung”. “Earth Girl” wird auch in den USA beim Verlag Pyr erscheinen. Es ist alles so unglaublich!

BlueNaversum: Your current book „Earth Girl“ or „Earth Girl. Die Prüfung“ in German, deals with 17-year-old Jarra, who can’t travel to the stars or live on other planets like the rest of mankind because of an gene defect. Why did you choose this person as your protagonist and what was Jarra given from your personality?/ In deinem aktuellen Buch „Earth Girl“ geht es um die 17-jährige Jarra, die wegen eines Gendefekts auf der Erde fest sitzt, während die Menschheit zu den Sternen gereist ist. Wieso hast du gerade diese Person als Hauptfigur gewählt und wie viel steckt von dir in dieser Person?

Janet Edwards: "Earth Girl" was originally an idea for a short story. It was supposed to be about a baby, Jarra, sent to Earth to save her life and the decisions her parents had to make. I thought about the idea and the future world for about a year, but the idea was far too big for a short story, and writing from the view of the parents felt wrong.

At the end of the year, I suddenly had a new protagonist talking to me. Jarra herself. She wasn't a baby any longer. She'd been dumped on Earth seventeen years ago, she was angry, and she wanted to tell her own story.

Because I began with a baby being abandoned in a future world, I'm not sure Jarra was given anything from my own personality. I knew my future world, I pictured the baby growing up in it, the experiences she would have, and the person she would become. 

“Earth Girl” war ursprünglich die Idee für eine Kurzgeschichte. Sie sollte sich eigentlich um ein Baby , Jarra, drehen, die auf die Erde geschickt wurde, um ihr Leben zu retten und die Entscheidungen, die ihre Eltern treffen mussten. Ich habe über diese Idee und das Zukunftsszenario ein Jahr lang nachgedacht, aber die Idee war viel zu groß für eine Kurzgeschichte und aus der Perspektive der Eltern zu schreiben, fühlte sich falsch an.

Am Ende des Jahres hatte ich plötzlich einen neuen Protagonisten, der zu mir sprach. Jarra selber. Sie war nicht länger ein Baby. Sie wurde 17 Jahre zuvor auf der Erde abgeladen, sie war wütend und wollte ihre eigene Geschichte erzählen.

Darum fing ich mit einem Baby an, das in einer zukünftigen Welt verlassen wurde. Ich bin nicht sicher, ob ich Jarra etwas von meiner eigenen Persönlichkeit mitgegeben habe. Ich kannte mein Zukunftsszenario, ich zeichnete ein Baby, das darin aufwuchs, die Erfahrungen, die sie machen würde und die Person, zu der sie werden würde.

BlueNaversum: On which book project are you actually working and what can your readers expect from you in future?/ An welchen Buchprojekten arbeitest zu gerade, was erwartet deine Leser in der Zukunft?

Janet Edwards: "Earth Girl" is only the beginning of Jarra's story. There are two more books to come, so I'm currently doing the final changes to book two, and working on the first draft of book three. I'm also working on some other projects.

"Earth Star" will be published in August 2013. The German translation will be published in September 2013. The third book will follow in 2014.

“Earth Girl” ist erst der Anfang von Jarras Geschichte. Es wird zwei weitere Bücher geben und ich bin momentan an den Endkorrekturen des zweiten Buches und arbeite am ersten Entwurf von Buch drei. Außerdem arbeite ich an einigen anderen Projekten.

“Earth Star” wird im Original im August 2013 veröffentlicht und die deutsche Übersetzung („Earth Girl. Die Begegnung“) wird im September 2013 erscheinen. Das dritte Buch folgt 2014.

BlueNaversum: Thank you very much for taking time to answer „3 questions to Janet Edwards“!/ Danke, dass du dir kurz Zeit genommen hast, die drei Fragen an Janet Edwards zu beantworten!

Wenn ihr mehr über die Autorin Janet Edwards erfahren wollt, besucht sie doch auf ihrer HOMEPAGE!

Mittwoch, 13. Februar 2013

Böses Blut - Rhiannon Lassiter

Der C/Kat-Fight 

Die Eltern von Catriona, Roland, Kathrine und John heiraten und bilden eine Patchwork Familie, wie es sie mittlerweile zuhauf gibt. Die Kinder wurden jedoch vor vollendete Tatsachen gestellt und vor allem Catriona (Cat) und der etwas jüngeren Kathrine (Kat) stößt das sauer auf. Die beiden können sich auf den Tod nicht ausstehen, vor allem weil Catriona den Namen Cat für sich beansprucht. Die Eltern versuchen mit einem Familienurlaub die Risse zu kitten und fahren mit den Kindern in das alte Haus von Kat's und Johns verstorbener Mutter. Hier beginnt ein schauriges Spiel, in das Kats und Johns Mutter verwickelt war und in dessen Verlauf jedes der vier Kinder sich neu erfinden muss, um nicht aus der Realität zu verschwinden. 

„Böses Blut“ ist ein sehr kurzweiliger Jugendroman mit Mystery-Elementen, der von der ersten Seite an zu packen versteht. Erst lernt man die Familie in ihrem, vom Streit der beiden C/Kats geprägten Alltag kennen, doch dann geht es mit Sack und Pack in den Urlaub aufs Land, in ein altes, riesiges viktorianisches Landhaus, in dem Kathrines und Johns Mutter ihre Kindheit verbracht hat. Die Kinder kommen einem gruseligen Spiel auf die Schliche in das sie unfreiwillig hineingezogen werden um dann fast sich selbst und die Realität zu verlieren. Nur dem kleinen, unscheinbaren John haben sie es zu verdanken, dass das Schlimmste verhindert werden kann. 

Der Schreibstil ist sehr jugendgerecht, einfach und flüssig zu lesen. Trotzdem schafft es die Autorin eine düstere, unheimliche und bedrohliche Atmosphäre in diesem Haus und dem Wald dahinter aufzubauen und diese auch das ganze Buch über zu halten. Es wird sehr schnell spannend, als sich die mysteriösen und unheimlichen Ereignisse zu häufen beginnen und man will unbedingt schnell weiterlesen, um der Ursache auf den Grund zu kommen. Ich konnte mir das Haus, die vielen unterschiedlichen Zimmer und die Umgebung sehr, sehr gut vorstellen und fühlte mich fast, als wäre ich mit dabei. Nur zum Schluss hatte ich das Gefühl, als würde alles ein wenig zu verworren, doch darüber kann ich gut hinwegsehen, da der Rest für mich sonst absolut gepasst hat! 

Die Charaktere waren alle sehr lebhaft und jeder für sich einzigartig. Catriona ist die große Zicke in der Familie, dauereifersüchtig auf die jüngere Stiefschwester, weil sie meint, Kathrine würde ihr den Platz in der Familie streitig machen. Kathrine hasst Catriona, weil diese ihren Namen für sich beansprucht und die ihrer Meinung nach zu einem Nichts degradiert. Zumindest darf sie vermeintlich nicht sie selbst sein. Robert, der älteste der Vier, versteckt sich am liebsten hinter seinem Computer und möchte in Ruhe gelassen werden. Catriona zieht in oft wegen seiner Tollpatschigkeit auf, aber das will er nun unbedingt ändern. John, das Nesthäkchen, ist zeitgleich aber auch derjenige der den Blick fürs Wesentliche nicht verliert und somit Dinge sieht und hört, die den Anderen entgehen. 

Das Cover des Schutzumschlags hat mir gleich auf Anhieb gefallen! Das Haus in der Mitte verbreitet eine unheimliche Stimmung, ebenso die Ornamente und die kahlen Bäume am Rand. Auch die eingearbeiteten Bücher spielen eine wichtige Rolle in der Geschichte. Der rote Hintergrund hebt das ganze Cover sehr schön von anderen ab und fällt auf! 

Fazit: „Böses Blut“ von Rhiannon Lassiter ist ein unheimliches Jugendbuch, das mir großen Spaß gemacht hat! Auch die Moral, die darin steckt, und die Meiner Meinung nach, jeder selbst für sich entdecken muss, ist eindringlich und regt zum Nachdenken an! Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!



von Rhiannon Lassiter
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten 
Verlag: Fischer Schatzinsel, Frankfurt; Auflage: 2 (4. April 2008) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3596852978 
ISBN-13: 978-3596852970 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre 
Originaltitel: Bad Blood

Rezension vom 12.02.2013

Montag, 11. Februar 2013

Book in the post box: Everligt: Das Buch der Unsterblichen

Everlight: das Buch der Unsterblichen

von Avery Williams
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Knaur HC (3. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426653265
ISBN-13: 978-3426653265
Originaltitel: The Alchemy of Forever







Kurzbeschreibung

Um für immer mit ihrer großen Liebe Cyrus zusammen zu sein, nahm Sera vor über 600 Jahren einen Trank, der ihre Seele von ihrem Körper löste und sie unsterblich machte. Aber nach Jahrhunderten in einem ewigen Kreislauf hat Sera genug - sie will fort. Doch Cyrus, einst liebenswert und charmant, kontrolliert inzwischen jeden Schritt, den sie macht. Und er wird alles tun, um zu verhindern, dass sie ihn verlässt.

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"Everlight" ist das erste Buch von Avery Williams "Aeternitas"-Reihe und es ist wirklich klein und dünn. 240 Seiten hat dieses Hardcover und diese sind auch noch ziemlich kleinformatig. Die Aufmachung allerdings ist wirklich, wirklich schön: Unter dem glänzenden Schutzumschlag verbirgt sich ein dunkelrosanes Buch. Sehr hübsch! Ich habe das Buch vom Verlag zugesandt bekommen und ich habe mich wirklich gefragt, ob die Thematik etwas für mich ist. Die ersten 50 Seiten sind jedoch schon einmal sehr vielversprechend! Also werde ich auch noch den Rest dieses Büchleins entdecken und euch dann natürlich mit einer Rezension beglücken!

Es gibt einen, zwar kurzen, aber absolut tollen englischen Buchtrailer, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Freitag, 8. Februar 2013

Graveminder - Melissa Marr

Undertaker 

Rebekkahs Großmutter, das einzige Familienmitglied, zu dem sie eine innige Beziehung gepflegt hat, ist tot und Rebekkah muss in ihren Heimatstadt Claysville zurückkehren um ihr die letzte Ehre zu erweisen. Beks Jugendliebe Byron erwartet sie am Flughafen, doch sie stößt ihn erst mal zurück. Byron ist schon vor einigen Monaten in die Stadt zurückgekehrt und führt zusammen mit seinem Vater das familieneigene Bestattungsinstitut. Nach der Beerdigung eröffnet Byron Rebekkah, dass ihre Großmutter ermordet wurde und bald darauf werden sie auch von Byrons Vater in die Welt der hungrigen Toten eingeführt. In die Welt der Graveminder und ihres Undertaker und das Schicksal der beiden ist von nun an unwiderruflich miteinander verbunden… 

„Graveminder“ ist mein erstes Buch der Autorin Melissa Marr und sie hat mir auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht! Auch wenn die Geschichte eher in ruhigeren Bahnen verläuft, was man von Rebekkahs Gefühlsleben nicht gerade behaupten kann, konnte sie mich doch in ihren Bann ziehen. Ich war erst skeptisch, ob diese, als Gothic Novel angepriesene Art von Buch mich begeistern könnte, aber meine Bedenken waren schnell in alle Winde zerstreut und ich habe gebannt verfolgt, wie die hungrigen Toten in Claysville ihr Unwesen trieben und was Byron und Rebekkah gedachten, dagegen zu unternehmen. Denn dies ist nun ihre Verantwortung als neuer Undertaker und Graveminder. 

Der Schreibstil der Autorin ist recht unaufgeregt, das hat mich aber gar nicht gestört und ich meine sogar, dass ich dadurch besser in die Geschichte und in ihre besondere Stimmung eintauchen konnte. Denn in der Kleinstadt Claysville herrscht, trotz der mysteriösen Todesfälle und Angriffe, eine gelassene Stimmung. Die Menschen sind es von je her gewöhnt, mit solchen Phänomenen zu leben und verlassen sich darauf, dass die amtierende Graveminder und ihr Undertaker alles wieder ins Lot bringen werden. Ansonsten lässt Melissa Marr ihre Charaktere mehr agieren, als dass sie sie beschreibt, hier hätte ich mir insgesamt ein wenig mehr Bildhaftigkeit gewünscht. 

Die Charaktere waren allesamt sehr interessant. Nur die Nebendarsteller blieben sehr blass und gerieten bei mir schnell wieder in Vergessenheit, nachdem sie ihren Auftritt hatten. Byron und Rebekkah sind eigentlich ein perfekten Paar, doch Rebekkah, kann den Tod ihrer Schwester nicht verwinden und keine feste Beziehung mit Byron eingehen, obwohl sie ihn augenscheinlich liebt. Byron wartet seit vielen Jahren auf seine Jugendliebe Bek und ich kann nur den Hut vor ihm ziehen, dass er nie die Hoffnung aufgegeben hat. Er will sie beschützen und schafft es, sich stückchenweise in ihr Leben zu integrieren. Aber auch die Toten spielen eine große Rolle und es kommt sogar so etwas, wie leise Sympathie für das Monströse auf. Auch im Totenreich gibt es verschiedene Charaktere, die es zu entdecken lohnt. 

Das Cover finde ich wirklich gut gelungen. Graublau ist die dominante Farbe auf dem Cover und es befinden sich Ornamente, wie auf einem Grabstein, darauf. Farbliche Akzente setzten rote Beeren und Blumen, wie sie auf einem Friedhof zu finden wären. Auch die Schriftgestaltung des Titels wirkt, wie ein Friedhoftor. Alles passt, im Nachhinein betrachtet, wirklich gut zum Inhalt des Buches. 

Fazit: „Graveminder“ von Melissa Marr ist jetzt kein Meisterwerk, aber es kommt unaufgeregt und mit sehr interessanten Ideen daher, so dass man Lust bekommt, die Welt der Graveminder und Undertaker zu entdecken. Mir hat das Buch einige entspannte und schöne Lesestunden beschert, aber probiert es einfach selber aus und entscheidet, ob ihr die Welt der Toten betreten wollt!



von Melissa Marr
Taschenbuch: 400 Seiten 
Verlag: Piper Taschenbuch (12. November 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3492268900 
ISBN-13: 978-3492268905 
Originaltitel: Graveminder

Rezension vom 08.02.2013

Herzlichen Dank an den  Verlag für die Bereitstellung dieses Buches!

Mittwoch, 6. Februar 2013

Book in the post box: Das Tal

Das Tal Season 1.2 Die Katastrophe

von Krystyna Kuhn
Broschiert: 308 Seiten
Verlag: Arena (10. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401064738
ISBN-13: 978-3401064734
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre






Kurzbeschreibung 

Katie hat nur ein Ziel. Den Gipfel des Ghosts, jenes legendären Dreitausenders, der das Tal überragt. Unheimliche Mythen ranken sich um den Berg, seit dort in den 70er Jahren eine Gruppe von Jugendlichen verschwunden ist. Und doch machen sich Katie und ihre Freunde auf den Weg. Aber am Berg wird sehr schnell klar, wer zum Freund wird, wer ein Feind ist. Und als dann noch ihre Führerin, die Cree-Indianerin Ana, spurlos verschwindet, sind die College-Studenten völlig auf sich gestellt. Niemand von ihnen ahnt, dass ein gefährlicher Schneesturm heraufzieht.

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Das Tal Season 1.3 Der Sturm

von Krystyna Kuhn
Broschiert: 265 Seiten 
Verlag: Arena (November 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401065319 
ISBN-13: 978-3401065311 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre




Kurzbeschreibung 

Es ist Winter und ein Sturm zieht im Tal auf. Nur wenige Studenten sind über das Wochenende im College zurückgeblieben. Doch als die Wetterverhältnisse sich zuspitzen, werden Rose, David und die anderen von der Außenwelt abgeschnitten. Kurz darauf beginnt ein Unbekannter, ein perfides Spiel mit ihnen zu treiben. Was versteckt sich in dem abgeschlossenen Kellerraum neben dem Computer Department? Wer ist dafür verantwortlich, dass erst die Stromleitungen und dann die Heizung manipuliert werden? Ein verzweifelter Wettlauf mit der Zeit beginnt.

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Das Tal Season 1.4 Die Prophezeiung

von Krystyna Kuhn
Broschiert: 269 Seiten 
Verlag: Arena (Februar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3401065327 
ISBN-13: 978-3401065328 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre








Kurzbeschreibung 

Es ist Frühling im Tal und Katie ist das erste Mal seit langer Zeit richtig glücklich. Doch dann bricht das Grauen in die Idylle ein. Benjamin verschwindet für drei Tage spurlos. Und als er zurückkommt, ist er ein völlig anderer Mensch. Was ist mit ihm passiert? Als die Situation sich zuspitzt und Ben plötzlich in Lebensgefahr schwebt, macht Katie sich daran, seinen Spuren zu folgen.

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Das Tal Season 2.1 Der Fluch

von Krystyna Kuhn
Broschiert: 245 Seiten 
Verlag: Arena (November 2011) 
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401066072
ISBN-13: 978-3401066073
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre




Kurzbeschreibung 

Das Tal ist zur Ruhe gekommen. So scheint es zumindest. Nur Robert ist der Einzige, der der Wahrheit über den versteckten Ort mitten in den Rocky Mountains ein Stück nähergekommen ist. Doch während er verzweifelt versucht, seine Erkenntnisse zu überprüfen, gerät Rose in große Gefahr. Wer ist der Unbekannte, der ständig in ihr Zimmer im College einbricht? Und was hat das mit Roses Vergangenheit zu tun? Während das sonst so ruhige Mädchen mehr und mehr außer sich gerät, entdeckt Robert das Unfassbare...

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Nachdem ich den ersten Band der Tal-Reihe von Krystyna Kuhn gelesen habe, war ich ziemlich begeistert. Also war klar, dass ich die Reihe weiterlesen werde und ich habe mir vorgenommen jeden Monat eines der Bücher in meinen Leseplan einzubauen. Ich will schließlich schnell wissen, wie es mit Julia, Robert, Katie, Chris, Debbie und Co. weitergeht. Somit habe ich mir auch schleunigst ein paar Tal-Bände bestellt. Zwei kamen über Arvelle als Mängelexemplare für jeweils EUR 5,00 und die anderen beiden habe ich mir so gekauft. Gut, dass dieses Jahr weitere Bücher der Reihe erscheinen, da wird es sicherlich nicht lange dauern, bis auch die restlichen Teile bei mir einziehen dürfen!

Verfolgt ihr diese Reihe auch so gespannt und wahrscheinlich schon von Anfang an? Oder seid ihr auch solche "Spätzünder" wie ich, und habt das Grace College erst kürzlich für euch entdeckt?

Sonntag, 3. Februar 2013

Hüter der Worte - Diana Menschig

Mögen gute Worte dich behüten 

Tom Schäfer ist ein junger Student, der schon den einen oder anderen Bestselleroman geschrieben hat. Er lebt in seiner kleinen Studentenbude, hat gerade seine Master-Thesis abgegeben und kämpft gegen die Deadline seines Verlages an. Doch ihm will einfach nichts Aufregendes für seinen neuen Roman einfallen. Sein Held Laryon scheint zufrieden mit seinem beschaulichen Leben in Willerin als Grenzwächter, doch das wollen Toms Leser natürlich nicht lesen. Erst als er zufällig Melanie begegnet, erwacht Toms Kreativität, denn Melanie scheint ihn nicht nur beruflich zu inspirieren. Doch nach einem großen Streit, droht das junge Liebesglück zu zerplatzen und Tom tut etwas sehr unüberlegtes: Er versucht Laryon in seine Wohnung zu schreiben und löst damit ein heilloses Chaos aus… 

Der Start zwischen mir und „Hüter der Worte“ war ein wenig holprig. Ich bin beim Lesen über ein paar gröbere Schnitzer im Schreibstil gestolpert, die mich immer wieder aus dem Lesefluss gerissen haben. So hat es eine geraume Zeit gedauert, bis ich richtig in Toms und Laryons Geschichte einsteigen und mich auf die Charaktere einlassen konnte. Als wir unsere Anfangsschwierigkeiten hinter uns gelassen hatten, konnte mich „Hüter der Worte“ vor allem mit der Beziehung zwischen Laryon und Tom begeistern. Denn die Idee, dass jemand durch ein Buch in eine Fantasy Welt gelangt, ist nun nicht gerade neu und mir, seit ich als Kind „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende gelesen habe, bekannt. Dass jedoch ein Autor auf seinen eigenen Protagonisten trifft, macht die Sache doch interessant und die Tatsache, dass der Protagonist seinen eigenen Autor nicht leiden kann, hat mir einige amüsante Minuten beschert. Allerdings dauert es recht lange, bis Tom selbst endlich in Willerin landet, das erwartet man nämlich, wenn man sich den Klappentext durchgelesen hat, schon früher. 

Der Schreibstil der Autorin ist zu Beginn noch etwas holprig und unausgegoren, die Dialoge wirkten arg konstruiert. Dies hat leider meinen Lesefluss doch erheblich gestört, weshalb ich auch von den vier Sternen, die ich der Story insgesamt gegeben habe, nochmals einen halben Stern abziehen muss. Zum Glück gibt sich das im Laufe des Buches, so dass ich die Geschichte doch noch genießen konnte. Insgesamt schreibt Diana Menschig sehr bildhaft und schafft es auch, Gefühle gut zu transportieren. 

Die Protagonisten wirkten auf mich am Anfang zu gestellt, was an den manchmal etwas merkwürdigen Dialogen gelegen haben kann. Das verläuft sich aber mit Fortschreiten der Geschichte und die Charaktere wurden mir sehr sympathisch. Tom ist manchmal ein echter Trottel, ist recht naiv und hört auf sein Bauchgefühl. Auch hat er eine recht merkwürdige Schreibroutine, in der die Geschichte mehr ihn bestimmt, als er die Geschichte. Melanie ist eine von Anfang an rätselhafte, aber sehr nette Person. Man gönnt Tom und ihr ihr Liebesglück und ist recht verwundert, ob ihrer heftigen Reaktion, als es zum Streit kommt. Laryon ist eigentlich der netteste Kerl in Willerin, doch mit seinem Autor kommt er gar nicht klar, was gar nicht zu ihm passt. Deshalb fand ich manche Reaktionen von Laryon auch etwas überzogen, im Prinzip konnte ich seine Ängste aber nachvollziehen. 

Das Cover der Klappbroschur hat mir vom ersten Augenblick an gefallen. Ein Buch liegt aufgeschlagen auf einem Holztisch und ihm entströmt ein magisches Licht, es ist ein Tor zu fernen Welten. Sehr gut gelungen! 

Fazit: „Hüter der Worte von Diana Menschig konnte mich nach einem holprigen Start mit seiner Welt Willerin und den sympathischen Protagonisten doch noch von sich überzeugen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!



von Diana Menschig
Taschenbuch: 544 Seiten 
Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3426511118 
ISBN-13: 978-3426511114

Rezension vom 02.02.2013

Mein herzlicher Dank gebührt der  
für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Freitag, 1. Februar 2013

Leseliste Januar

Es ist Februar! Ich muss echt sagen, ich kann den Winter nicht leiden, aber den Februar mag ich, denn das ist MEIN Monat. Im Februar darf ich Geburtstag feiern, was ich früher natürlich immer toll fand, es ist Fasching, das fand ich früher auch immer toll und es dauert nicht mehr lange, dann ist März und der Frühling lässt sich endlich wieder blicken! Ich brauche Sonne zum Leben, wie die die Luft zum Atmen, ich brauche Farben, auch draußen in der Natur und nicht dieses triste Grau in Grau! Der Winter kann nicht schnell genug vorbei sein, finde ich! 

Nun ist sogar schon der Januar vorbei und den haken wir ein fach mal ab. Lesetechnisch war es eigentlich ein guter Monat, ich hatte mal wieder einige gute Bücher, doch hat mir das kalte und graue Wetter so sehr die Stimmung verhagelt, dass ich keine Motivation zum Rezensionen schreiben gefunden habe. Also liege ich hier total im Rückstand! Gelesen habe ich übrigens im Januar insgesamt fünf Bücher und 2.026 Seiten. Ein Buch nehme ich mit den in den Februar und zwar "Das Geheimnis der Maurin" von Lea Korte. Ich habe nun ungefähr die Hälfte gelesen und bin mal wieder verzaubert! Im Kino waren wir in diesem Monat leider, leider nicht.

Nun gibts aber meine gelesenen Bücher im Schnelldurchlauf (durch Klick auf die Links gelangt ihr zu meinen Rezensionen, sofern diese schon verfasst wurden ;)):

Das Jahr 2013 begann schaurig: "Anna im Blutroten Kleid" von Kendare Blake verschaffte mir einen wunderbaren Start ins neue Lesejahr. Dies ist kein Buch, das perfekt ist, aber ich konnte in Cas' und Annas Geschichte eintauchen und die gruselige Atmosphäre des Buches genießen. Cas ist Geisterjäger und schickt die ruhelosen Toten mittels eines speziellen Dolches zurück in die Ewigen Jagdgründe. Doch ein Geist ist nicht so, wie die anderen zuvor: Schulmädchen Anna, die unter mysteriösen Umständen in den 1960er Jahren starb spukt in einem abgelegenen Haus in Thunder Bay. Sie ist mächtiger und blutrünstiger als alle Geister, die Cas zuvor besiegt hat...




Dann hab ich endlich, endlich zu einem Buch gegriffen, dass bei mir im Bücherregal schon Staub angesetzt hat und die meisten von euch schon gelesen haben: "Das Tal Season 1.1 Das Spiel" von Krystyna Kuhn. Auch diese Buch war nicht perfekt und dennoch hat es mich so fesseln und in seinen Bann ziehen können, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte! Also habe ich mir schnell Nachschub der Tal-Reihe bestellt und bis auf das aktuell zuletzt erschienene Buch, duften alle Bücher bei mir einziehen. Für Julia und Robert beginnt ein neues Schuljahr, gar ein neues Leben am Grace College im abgelegenen Tal der kanadischen Rocky Mountains. Doch hier scheint nicht alles mit rechten Dingen zu zugehen! Ich freu mich sehr darauf, bald weiterzulesen! Mein Montshighlight im Januar!!!


Mit "Hüter der Worte" von Diana Menschig begab ich mich als Nächstes auf Urban-Fantasy-Pfade. Tom ist ein erfolgreicher Fantasy-Autor, der erkennen muss, dass die Hauptfigur in seinen Büchern wirklich existiert und er gar nicht so große Einflussmöglichkeiten auf ihn hat, wie gedacht. Plötzlich findet sich Tom mitten in seiner Fantasy-Welt wieder und muss mit seinem Helden Laryon, der ihn nicht leiden kann, ein paar Abenteuer bestehen. Außerdem versucht er seine große Liebe Melanie zurückzugewinnen. Für einen Debutroman fand ich das Buch wirklich gelungen, auch wenn wir ein paar Startschwierigkeiten hatten. Den Anfang fand ich nämlich ein wenig holprig.



Danach habe ich mir "Graveminder" von Melissa Marr vorgeknöpft. Dies war mein erster Roman der Autorin und ich war wirklich positiv überrascht! Ich war mir nicht sicher, ob diese Gothic Novel für mich funktionieren würde, doch die beiden Protagonisten Byron und Rebekkah haben mich total überzeugt! Rebekkah und Byron sind dazu bestimmt der nächste Graveminder und Undertaker zu werden. Graveminder beschützen die Toten bzw. die Stadt Claysville vor den hungrigen Toten, und geleiten sie in ihr Leben danach und die Aufgabe des Undertaker besteht darin, seine Graveminder zu beschützen und sicher in die Unterwelt zu geleiten. Diese Idee fand ich ziemlich cool und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Dies wird nicht mein letztes Buch von Melissa Marr gewesen sein!

Zuletzt kam ein Buch an die Reihe, das bei mir leider auch ewig und drei Tage herumgestanden hat, und das völlig zu Unrecht! "Böses Blut" von Rhiannon Lassiter zeichnet das Bild einer Patchworkfamilie, wie es sie überall geben kann. Mutter und Vater heiraten und die vier Kinder müssen zusehn, wie sich arrangieren. Nur klappt das bei Cat, Kat, John und Roland nicht sonderlich gut. Die Eltern versuchen mit einem Familienurlaub die Risse zu kitten und fahren mit den Kindern in das alte Haus von Kat's und Johns verstorbener Mutter. Hier beginnt ein schauriges Spiel in dessen Verlauf jedes der Kinder sich neu erfinden muss um nicht aus der Realität zu verschwinden. Eine äußerst kurzweilige und spannende Lektüre!
Rezi folgt!