Sonntag, 27. Januar 2013

Book in the post box: Das Geheimnis der Maurin

Das Geheimnis der Maurin

von Lea Korte
Taschenbuch: 576 Seiten
Verlag: Knaur TB (3. Dezember 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426509385
ISBN-13: 978-3426509388








Kurzbeschreibung 

Andalusien 1491: Die schöne Zahra und ihre Familie müssen vor den christlichen Eroberern nach Portugal fliehen, werden jedoch auf ihrer Flucht von Soldaten überfallen. Zahras kleine Tochter wird dabei entführt. Nur einer kann das Mädchen retten: Gonzalo, der Bruder ihres Geliebten Jaime. Doch dieser hat keinen Grund, Zahra zu helfen, hat er sie doch schon lange vor Jaime geliebt und seine Niederlage nie verwunden …

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"Das Geheimnis der Maurin" habe ich der Autorin Lea Korte zu verdanken, der ich hiermit nochmal herzlichst DANKE sagen möchte, dass sie mich mit dem Buch bedacht hat! Den ersten Band "Die Maurin" fand ich ziemlich gut und der ließ sich wunderbar lesen. Das Gleiche erwarte ich nun von der Fortsetzung und ich bin sehr, sehr gespannt, in welche Abenteuer und Intrigen Maurin Zahra diesmal wieder verwickelt wird. Schön länger stand kein Historischer Roman mehr auf meiner Leseliste, dabei lese ich dieses Genre auch total gerne. Schande über mich!

Außerdem bin ich mittlerweile ganz schön im Rückstand was meine Rezensionen angeht. Ich habe aber irgendwie gerade gar keine Energie hierfür, deshalb weiß ich nicht genau, wann die nächste Buchbesprechung online gehen kann. 

Folgende Rezis stehen aus:

"Hüter der Worte" von Diana Menschig 3,5 Sterne
"Graveminder" von Melissa Marr 4 Sterne
"Böses Blut" von Rhiannon Lassiter 4 Sterne

Jetzt starte ich mit "Das Geheimnis der Maurin", während ich hier mit einer dicken Erkältung auf der Couch rumlümmel. Für euch habe ich noch den Buchtrailer, viel Spaß damit:

Mittwoch, 23. Januar 2013

Book in the post box: Das neue Buch Genesis

Das neue Buch Genesis

von Bernard Beckett
Broschiert: 171 Seiten
Verlag: Script5 (10. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3839001285
ISBN-13: 978-3839001288





Kurzbeschreibung 

Ein Land, abgeschottet vom Rest der Welt, am Ende des 21. Jahrhunderts: Anax steht vor der Prüfungskommission der Akademie. Fünf Stunden hat sie Zeit, um zu beweisen, dass sie würdig ist, in diese mächtige Institution aufgenommen zu werden. Ihr Prüfungsthema kennt sie so gut wie ihre eigene Geschichte: Adam Forde ist der Held ihrer Kindheit, der Mann, dessen Rebellion die Geschichte ihres Landes für immer prägte. Doch Anax weiß längst nicht alles über die Rolle, die Adam gespielt hat. Sie muss einsehen, dass die Geschichte, wie sie sie kennt, eine Lüge ist. Und dass die Akademie nicht ist, was sie scheint.

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"Das neue Buch Genesis" wurde mir, wenn ich mich richtig erinnere, von Sandra von Read and be yourself empfohlen. Als es nun günstig, ja noch günstiger als zum eh schon unschlagbaren Preis von 5,95 €, bei Arvelle zu haben war, hab ich es kurzerhand mitbestellt. Und da ich  so gar keine Ahnung habe, was mich zwischen den Buchdeckeln erwartet, lasse mich einfach überraschen!!!

Vielleicht kann ja der Buchtrailer ein wenig Licht ins Dunkel bringen:

Samstag, 19. Januar 2013

Das Tal Season 1.1 - Das Spiel - Krystyna Kuhn

Das Tal fängt dich 

Julia und Robert sind ganz neu am Grace College in den kanadischen Rocky Mountains. In einem abgeschiedenen Tal liegt es idyllisch am Lake Mirror, zwei Stunden Autofahrt von der nächstgrößeren Ortschaft entfernt. Für die beiden soll am Grace College, DER Schule für Hochbegabte, ein neues Leben beginnen. Jetzt müssen sie sich aber erst mal eingewöhnen: Neue Mitschüler, neue Lehrer, eine neue Umgebung. Dies macht vor allem dem sensiblen Robert schwer zu schaffen. Aber Julia findet recht schnell Anschluss, auch wenn es ein ziemlich bunter Haufen ist, dem sie sich da anschließt. Bei der Einweihungsparty für die Erstsemester sieht Robert ein Mädchen in den See stürzen, doch keiner glaubt ihm. Dann verschwindet tatsächlich eine Schülerin des Colleges und das Schicksal nimmt seinen Lauf… 

Der erste Band von Krystyna Kuhns „Tal“-Reihe stand lang ungelesen in meinem Regal und das völlig zu Unrecht! Schnell war ich von der unheimlichen Atmosphäre des Grace Colleges und des gesamten Tals gefangen genommen, habe mit Julia und Robert gegrübelt und mir immer mit einem mulmigen Gefühl über die Schulter geschaut. Das Grace College selbst umgibt ebenfalls eine mysteriöse Aura, denn es wurde nach langer Zeit erst 2009 wiedereröffnet. Der Grund für die Schließung in den 1970er Jahren wird in diesem Band nicht wirklich enthüllt. Es gibt Vermutungen, aber was wirklich hinter der Schließung steckt, werden wir wohl erst in den Folgebänden erfahren. Auch der Kriminalfall um die verschwunden Studentin und dem Rätsel um die geheimnisvolle Springerin in den Lake Mirror werfen immer neue Fragen auf, die aber zum Ende hin nach und nach beantwortet werden. 

Der Schreibstil der Autorin ist wunder bar flüssig und leicht zu lesen. Er verwandelt das Buch von der ersten Seite an in einen Pageturner, den man nicht aus der Hand legen kann. Sehr bildhaft und ausdrucksvoll werden das Tal, der See und das Grace College beschrieben, so dass bei mir ein wahres Kopfkino ausgelöst wurde und ich in die Geschichte um Julia, Robert, Debbie, Chris und Co. Eintauchen konnte. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber dennoch am Schreibstil: Manchmal rutscht er zu sehr in einen Jugend-Slang ab. Das passiert immer nur sporadisch und wirkt dadurch meiner Meinung nach eher fehl am Platz, als authentisch. Ich bin über diese Stellen immer ein wenig gestolpert und wurde im Lesefluss unterbrochen. Mal sehn, wie sich dies in den Folgebüchern entwickelt. 

Die Protagonisten fand ich, bis auf Debbie, sehr gut ausgearbeitet und glaubwürdig. Die 17-jährige Julia und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder Robert stehen in dieser Geschichte im Mittelpunkt des Geschehens, allerdings lag der Fokus ein wenig mehr auf Julia, als auf Robert. Die beiden verbindet ein Geheimnis, welches ihre Vergangenheit betrifft und das schweißt sie auch zusammen. Doch die Geschwister sind sehr verschieden. Robert ist der hochbegabte, sensible, analytische Typ und Julia die mutige Kämpferin mit dem Herz am rechten Fleck. Beide mochte ich von Anfang an unheimlich gerne. Auch Chris war mir gleich sehr sympathisch und ich habe Julias Ängste nie nachvollziehen können. Debbie fand ich unglaubwürdig und ziemlich dämlich. Sie ist immer zu laut, zu schrill und kann nicht zu dem stehen, was sie tut. 

Die Covergestaltung der Klappenbroschur hat mich schon von der ersten Minute an angesprochen. Das pinke Wappen, das von ebenso pinken Blumenornamenten umrankt wird dominiert vor dem anthrazitfarbenen Hintergrund. Davor sieht man die Silhouette des Grace Colleges. Dies alles wurde in hochwertiger Spotlackoptik aufgetragen und stickt sofort ins Auge. Dieses Design gefällt mir sehr gut! 

Fazit: Mir hat der Ausflug in das abgelegene Tal der Rocky Mountains in „Das Tal Season 1.1 – Das Spiel“ von Krystyna Kuhn ausgesprochen gut gefallen. Vor allem die mystische Atmosphäre die das Tal und das College umweht hat es mir angetan und auch das Ende des Buches hält ein paar Überraschungen für uns Leser bereit. Ich werde ganz schnell mit dem nächsten Teil der „Tal“-Reihe weiter machen, glücklicherweise habe ich noch ein paar Bücher vor mir!



von Krystyna Kuhn
Broschiert: 264 Seiten 
Verlag: Arena; Auflage: 1 (10. Mai 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 340106472X 
ISBN-13: 978-3401064727 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Rezension vom 17.01.2013

Donnerstag, 17. Januar 2013

Book in the post box: Graveminder

Graveminder

von Melissa Marr
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (12. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492268900
ISBN-13: 978-3492268905
Originaltitel: Graveminder






Kurzbeschreibung 

Jede Generation hat ihre eigene Totenwächterin. Bei Beerdigungen spricht sie die magischen Worte über dem frischen Grab: »Drei Schlucke, um sie zu bannen. Nicht mehr und nicht weniger.« Doch was geschieht, wenn es kein Grab gibt? Wenn die Tote ein junges Mädchen ist, das auf grausame Weise ermordet wurde und nun auferstanden ist, um Rache zu nehmen? Für Rebekkah, Graveminder des idyllischen Claysville, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie muss ihre Stadt vor der hungrigen Toten schützen. Und nur Byron, ihre große Liebe, steht ihr bei …

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"Graveminder" hat es schnell auf meinen Wunschzettel geschafft, weil mir das Cover so gut gefällt (das ist doch hübsch, oder?) und auch weil mich der Klappentext anspricht. Ich hoffe nur, dass es nicht zu kitschig, sondern eher etwas düsterer wird, denn ich habe noch kein Buch von Melissa Marr gelesen und weiß nicht, was mich so erwartet. Jetzt bin ich einfach gespannt auf die Geschichte und auf den Schreibstil der Autorin, vielleicht kann sie mich ja für sich begeistern?!?

Hier habe ich eine Einführung von Melissa Marr in ihr Buch gefunden:

Montag, 14. Januar 2013

Book in the post box: Die fünfte Kirche

Die fünfte Kirche

von Phil Rickman
Taschenbuch: 560 Seiten
Verlag: rororo; Auflage: 2 (3. Mai 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499249073
ISBN-13: 978-3499249075
Originaltitel: A Crown of Lights







Kurzbeschreibung 

Christen, Heiden und ein Mörder Kaum ist Merrily Watkins zur Exorzistin ernannt, sitzt sie auf Anordnung des neuen Bischofs in einer Krawall-Talkshow zwischen Satanisten und selbsternannten Hexenjägern. So richtig ist der Teufel aber erst los, als ein Hippie-Pärchen im Nachbarort eine geschichtsträchtige Ruine erwirbt. Eine heidnische Kultstätte soll hier entstehen – ausgerechnet in einer der fünf Sankt-Michaels-Kirchen, die nach alter Überlieferung das Land vor dem Bösen bewahren. Und das Böse ist da, in Gestalt eines skrupellosen Mörders ... 

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Ich weiß, ich weiß, dies ist Band 3 der Merrily-Wattkins-Reihe, aber die interessiert mich schon gaaaaaanz, ganz lange und deshalb habe ich mir dieses Buch auch als Geschenk bei meiner vorletzten Arvelle-Bestellung ausgesucht. Das Buch gab es also für Lau dazu! :-) Wenn die ersten beiden Bände auch mal wieder günstig zu haben sind, werde ich sie mir auch zulegen, die Reihe einfach mal antesten und gucken, ob sie etwas für mich ist. Außerdem liebäugel ich auch mit einem anderen Buch von Phil Rickman, nämlich mit "Die Gebeine von Avalon". Klingt nämlich auch so spannend!

Wer von euch liest die Merrily-Wattkins-Reihe von Phil Rickman? Gut, nicht so gut?

Samstag, 12. Januar 2013

Anna im blutroten Kleid - Kendare Blake

A ghost story 

Cas hat für sein Alter einen ungewöhnlichen Job: Er jagt Geister, die Menschen gefährlich werden und schickt sie in die ewigen Jagdgründe. Sein aktueller Fall führt Cas und seine Mutter mitsamt Kater Tybalt in die kanadische Kleinstadt Thunder Bay. Hier treibt in einer verlassenen ehemaligen Pension der blutrünstige Geist eines Mädchens sein Unwesen und zerfleischt jeden Unglücklichen, der das Pech hatte seinen Fuß über die Schwelle ihrer Tür zu setzten. Als Cas Anna das erste Mal gegenüber steht muss er feststellen, dass sie unberechenbar, stärker, cleverer und schöner ist, als alle Geister, mit denen er es zuvor zu tun hatte. Unglücklicherweise werden auch noch „Zivilisten“ in den Fall verwickelt, aber so erfährt Cas zum ersten Mal in seinem Leben durch Thomas und Carmel, was Freundschaft ist… 

Ich bin mit relativ hohen Erwartungen an „Anna im blutroten Kleid“ herangegangen. Diese wurden nur zum Teil erfüllt. Die Geister und vor allem Anna waren zu Beginn der Geschichte wirklich furchteinflößend und all zu zart besaitete Menschen sollten sich das vielleicht lieber nicht zu Gemüte führen. Doch in der zweiten Hälfte des Buches war der Grusel leider irgendwie verflogen und es stand dann mehr die Lovestory im Mittelpunkt. Nach einigem Vorgeplänkel kam das Ende dann auch ein bisschen schnell und plötzlich für ein großes Finale. Dies hat mich dann auch nicht so richtig zufrieden gestellt. 

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin hat es geschafft, zumindest in der ersten Hälfte des Buches, Spannung aufzubauen und eine gruselige Atmosphäre entstehen zu lassen. Ich mochte die Szenen zu Beginn mit Anna und ihrem blutroten, tropfenden Kleid und man konnte die Spannung richtig greifen. Später verliert sich diese tolle Atmosphäre leider und weicht eher einer weichgespülten Stimmung, die nicht so recht zum Rest passen mag. Insgesamt beschreibt Kendare Blake sehr bildgenau und ich konnte mir alles wunderbar vorstellen (gruselige und nicht ganz so gruselige Geister). Cas ist der Ich-Erzähler und man erlebt die Ereignisse aus seiner Sicht. 

Die Protagonisten haben mir allerdings sehr gut gefallen. Der 17-jährige Cas war mir gleich sehr sympathisch und man wurde gut an sein Leben herangeführt. Er ist natürlich ziemlich mutig und hat schon viel in seinem jungen Leben gesehen. Dabei vergisst er aber zu leben und muss erst schmerzhaft daran erinnert werden. Thomas und Carmel schieben sich in Cas‘ Leben und lassen sich nicht mehr daraus vertreiben. Thomas hängt sich hartnäckig an seine Fersen und hilft Cas gegen dessen Willen. Aauch Carmel, das hübscheste Mädchen an der Schule, ist von Cas‘ geheimnisvoller Ausstrahlung angezogen. Anna selbst aber ist der Hammer, ich hätte mir nur gewünscht, dass sie länger so geblieben wäre! 

Die Covergestaltung des Taschenbuchs finde ich einmalig gut! Es passt auf jeden Fall zur ersten Hälfte des Buches und ist ziemlich gruselig und mysteriös anzusehen. Geist Anna in ihrem blutigen Kleid ist von hinten zu sehen, die Füße nebelumwogt, in Grau und gedämpften vereinzelten roten Akzenten steht sie vor ihrem Geisterhaus. Ich liebe es! 

Fazit: Von der ersten Hälfte von „Anna im blutroten Kleid“ von Kendare Blake war ich absolut begeistert, dann wurde es mir zu schnulzig und irgendwie hat sich die tolle Gruselatmosphäre verflüchtigt. Dennoch war es ein gutes und spannendes Buch, dem ich gerne dreieinhalb Sterne gebe und wegen der echt gelungenen Gruselelemente auf vier aufrunde. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher von Kendare Blake lesen!



von Kendare Blake
Taschenbuch: 384 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag (12. November 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3453314190 
ISBN-13: 978-3453314191 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren 
Originaltitel: Anna Dressed in Blood

Rezension vom 12.01.2013

Vielen Dank an für die Bereitstellung dieses Buches!

Donnerstag, 10. Januar 2013

Book in the post box: Hüter der Worte

Hüter der Worte

von Diana Menschig
Taschenbuch: 544 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Oktober 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426511118
ISBN-13: 978-3426511114








Kurzbeschreibung 

Der junge Autor Tom Schäfer steht unter Druck. Nach dem großen Erfolg seines ersten Buches über den Fantasy-Helden Laryon warten Verlag und Leser auf die Fortsetzung, und ausgerechnet jetzt leidet er unter einer Schreibblockade. Doch dann findet er sich eines Tages plötzlich in seiner Buchwelt wieder. Im ersten Moment ist Tom geschockt, doch auf den zweiten Blick gefällt ihm der Gedanke hervorragend: Das könnte die Lösung seiner Probleme sein! Aber Tom hat die Rechnung ohne Laryon gemacht. Der ist von Toms Auftauchen nämlich alles andere als begeistert, wird seine Heimat doch von einer Gefahr bedroht, die Laryons ganze Aufmerksamkeit fordert …

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Dies ist ein Buch, das ich mir anhand des Klappentextes und des Covers ausgesucht habe. Ersteres klingt sehr interessant und Zweites finde ich einfach sehr ansprechend. Ich hoffe sehr, dass mir die Geschichte auch gefällt, denn von Diana Menschig habe ich noch nichts gelesen.

Was haltet ihr von "Hüter der Worte"?

Dienstag, 8. Januar 2013

Mein Lesejahr 2012

Hier kommt nun mein Jahresrückblick auf mein Lesejahr 2012. Ich werde diese Rückblick so gestalten, wie auch schon den von 2011. Hier also erstmal ein paar Hardfacts:


  • Im März habe ich mit einer Weiterbildung begonnen, die wahnsinnig viel Zeit frisst und ich meine Romane gegen Schulbücher eintauschen muss. Das sieht man auch an der Anzahl der gelesenen Bücher in 2012.
  • Insgesamt habe im ich Jahr 2012 68 Bücher gelesen. Die Seiten habe ich nicht von Anfang an gezählt,  weshalb ich hier nun keine Gesamtseitenzahl nennen kann, aber es waren sieben Bücher weniger als 2012. Aber das ist nicht weiter schlimm!
  • Mein Blog hat per 31.12.2012 179 Leser über google-friend-connect und ich freue mich über jeden einzelnen von euch! Herzlich Willkommen allen Lesern, die in 2012 den Weg zu mir gefunden haben, und lieben Dank für die vielen Kommentare (es sind mittlerweile 1.273)!
  • Ich durfte mich über durchschnittlich 5.000 Seitenaufrufe pro Monat freuen und der November war der klick-stärkste Monat in diesem Jahr.
  • Mein lesestärkster Monat war der August mit 9 Büchern, am wenigsten gelesen habe ich in den Monaten Januar und Juli, da waren es nur vier Bücher.


Und nun zu meinen Jahreshighlights 2012 in Büchern, mehr will ich gar nicht sagen:

Januar




Februar




März




April




Mai




Juni




Juli




August




September




Oktober




November




Dezember




Das waren sie nun, meine Jahreshighlights 2012 und es ist wieder eine bunte Mischung aller Genre geworden! Allen, die bis hierhin durchgehalten haben, wünsche ich ein gesundes, erfolg- und lesereiches Jahr 2013!

LG
Kathi

Sonntag, 6. Januar 2013

Lost Land - Die erste Nacht - Jonathan Maberry

Wenn der Bruder ein Zombiejäger ist! 

Benny Imura ist gerade 15 geworden und muss sich zumindest einen Halbtagsjob suchen, denn er gilt mit 15 Jahren als volljährig. Findet er nicht innerhalb weniger Wochen den besagten Job, werden ihm die Rationen halbiert. Er macht sich erfolglos auf die Suche nach einer Arbeit, so dass er schließlich zähneknirschend bei seinem Bruder Tom Imura in die Lehre zum Zombie-Kopfgeldjäger geht. In diesem „Familiengeschäft“ zieht Tom Imura in das Leichenland, um im Auftrag von Kunden bestimmte Zombies zu jagen und ihnen somit die letzte Ruhe zu schenken. Denn seit der ersten Nacht und dem Krieg über die Zombies ist nichts mehr so, wie es einmal war. Als Benny zum ersten Mal ins Leichenland vor der Stadt geht, ändert sich seine Einstellung den Zombies und seinem Bruder gegenüber. Als Bennys Freundin Nix entführt wird, begeben sich die beiden Brüder wieder auf die Jagd, doch diesmal nach skrupellosen Menschen… 

In „Lost Land“ geht es vordergründig um Zombies, diese seelenlosen lebenden Toten, die langsam und stöhnend umherwandern und alles Lebende angreifen, um es zu fressen. Doch eigentlich geht es um die Beziehung der beiden Brüder Imura. Benny hat ein sehr schlechtes Bild von Tom, mit dem er, seit die beiden in der ersten Nacht ihre Eltern verloren haben, alleine unter einem Dach lebt. Er glaubt, sein Bruder wäre ein Feigling und dieses Bild ändert sich nur langsam, als Benny mit Tom ins Leichenland gehen muss. In diesem Endzeitsetting leben die Menschen in mit Stacheldraht umzäunten Enklaven. Das, was dort draußen ist, verdrängen sie und nur ein paar mutige oder skrupellose Kopfgeldjäger und Händler wagen sich nach draußen zu den Zombies. Es gibt in Benny Stadt Mountainside, bis auf wenige Notstromgeneratoren, auch keine geregelte Stromversorgung mehr, da solche fortschrittlichen Technologien als böse angesehen werden. 

Der Schreibstil des Autors hat mich von Anfang an fesseln und in die Geschichte hineinziehen können. Als ich einmal begonnen habe „Lost Land“ zu lesen, konnte ich das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen und das ist mir in dieser Form schon länger nicht mehr passiert! Jonathan Maberry beschreibt das Leben in Mountainside total realistisch und erst als Benny anfängt, diese Lebensweise in Frage zu stellen, kommt man als Leser auch ins Grübeln. Die Zombies werde auch sehr gut dargestellt, aber es war in keiner Sekunde so, dass es furchtbar eklig oder gruselig wäre, sondern sehr jugendgerecht dargestellt, so dass auch Menschen, die etwas zarter besaitet sind, das Buch ohne Sorge lesen können. Der Spannungsaufbau ist wirklich grandios und nicht zu toppen, an manchen Stellen konnte ich die Spannung kaum aushalten. Auch der Plot an sich war für mich völlig logisch und nachvollziehbar. 

Die Charaktere konnten mich voll und ganz von sich überzeigen! Benny Imura benimmt sich tatsächlich, wie ein 15-jähriger Junge, der seine Eltern verloren hat und in einer Welt voller Zombies lebt. Ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen, auch wenn ich ihn öfters gerne mal geschüttelt hätte. Tom Imura war mein heimlicher Held der Geschichte! Um einige Jahre älter, geht Tom einem sehr gefährlichen Job nach und hält seien jüngeren Bruder da aber absolut raus. Bis zu einem gewissen Punkt ist dies natürlich pädagogisch absolut sinnvoll, aber er hätte mehr mit Benny darüber sprechen sollen, dann wäre das Verhältnis der Brüder vielleicht nicht so angespannt. Bennys Freundin Nix ist ein sehr kluges und aufgewecktes Mädchen, das ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Die Bösewichte sind skrupellose Schurken, wie aus einem Westernfilm entsprungen, und passen auch hervorragend in diese Welt. 

Die Gestaltung des Schutzumschlages finde ich sehr gut gelungen. Er ist ganz in Dunkelrot gehalten. Im Vordergrund stehen der Stacheldrahtzaun, der in Spotlackoptik aufgebracht wurde, und eine schwarze Krähe die vorbeifliegt. Dieses Bild passt hervorragend zur düsteren Grundstimmung des Buches und hat mich sofort angezogen. 

Fazit: „Lost Land – Die erste Nacht“ von Jonathan Maberry hat mich mit Setting, Grundstimmung, Plot und Charakteren vollständig überzeugen können! Ich habe mit den Imura-Brüdern mitgefiebert, gebangt, wenn sie von Zombies umzingelt waren und auch ihre inneren Kämpfe mit ausgefochten! Das Buch ist zwar insgesamt nichts für schwache Nerven, doch sind die Zombie-Szenen sehr abgeschwächt und jugendgerecht geschrieben, so dass ich es getrost allen Leserinnen und Lesern ab 14 Jahren empfehlen kann! Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!



von Jonathan Maberry
Gebundene Ausgabe: 528 Seiten 
Verlag: Thienemann Verlag; Auflage: 1. (27. September 2012) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3522201515 
ISBN-13: 978-3522201513 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre 
Originaltitel: Rot & Ruin

Rezension vom 06.01.2013

Vielen, vielen Dank an den für die Bereitstellung dieses herausragenden Buches!

Dienstag, 1. Januar 2013

Book in the post box: Anna im blutroten Kleid

Anna im blutroten Kleid

von Kendare Blake
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453314190
ISBN-13: 978-3453314191
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: Anna Dressed in Blood





Kurzbeschreibung 

Manche Geister sollte man nicht sich selbst überlassen

Cas Lowood hat eine dunkle Berufung: Er ist ein Geisterjäger. Mit seiner Mutter zieht er quer durchs Land, immer auf der Suche nach den ruhelosen Seelen, die oft schon seit Jahrzehnten die Lebenden in Angst und Schrecken versetzen – bis Cas ihrem Treiben ein Ende bereitet. In einer Kleinstadt in Ontario wartet die berüchtigte Anna im blutroten Kleid auf ihn, eine lokale Berühmtheit, deren Leben in den 50er-Jahren ein grausames Ende fand. Seitdem bringt sie jeden um, der es wagt, das verlassene viktorianische Anwesen zu betreten, das einst ihr Zuhause war. Doch bei Cas macht die schöne Tote eine Ausnahme …

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Auf "Anna im blutroten Kleid" bin ich schon aufmerksam geworden, als es im Englischen Original erschienen ist (Originaltitel: "Anna dressed in blood"). Das Cover wurde nämlich weitestgehend übernommen und das fand ich von Anfang an total klasse! Jetzt erhoffe ich mir natürlich eine gruselig angehauchte Geistergeschichte, wie es uns das Cover suggeriert. Mal sehn, ob da Cover und Klappentext halten, was sie versprechen.

Wer von euch hat das "Anna im blutroten Kleid" schon gelesen?

Leseliste Dezember

So, ihr Lieben, der Dezember 2012 ist seit heute auch vorbei und der Januar 2013 hat begonnen und ich hoffe, dass ihr gut rein gekommen seid!
Für mich hoffe ich, dass ich die stressigste Phase hinter mir habe. Wochenlang nur noch in Arbeit zu ertrinken macht wirklich keinen Spaß und nebenher noch Schule und Weihnachtsgeschenke besorgen hat bei mir einfach den Weihnachts-Super-Gau ausgelöst und ich wollte einfach nur, dass Weihnachten so schnell wie möglich rum ist. Ich war auch nur ein einziges mal auf dem Weihnachtsmarkt und zwar mittags in der Mittagspause auf eine kurze Bratwurst und das wars dann auch schon. 

Dafür hatten wir dann doch ganz schöne Feiertage, was vor allem an meinen buchigen Geschenken lag! Meine ganzen neuen Bücher bekommen ja immer einen eigenen Post, deshalb erwähne ich nur schnell, welche Schätzchen bei mir unter dem Weihnachtsbaum lagen:
Den Anfang machte "Schattenkuss" von Inge Löhnig, welches aus meinem Wichtelpäckchen stammt und auch noch signiert ist! ♥
Dann habe ich mir von meiner Schwester den zweiten Teil der Chroniken der Unterwelt "City of Ashes" von Cassandra Clare in der gebundenen Ausgabe gewünscht. Das Buch sieht toll aus und ich bin total happy, dass ich die Reihe endlich fortsetzen kann!
Völlig überraschend hat mir meine Tante "Die Flüsse von London" und Teil zwei "Schwarzer Mond über Soho" von Ben Aranovitch eingepackt!
Vielen Dank euch allen für die tollen Bücher!

Im Dezember gab es dann auch endlich, endlich mal wieder einen Kinobesuch, den ich direkt vor Weihnachten noch absolvieren wollte, weil ich einfach so unglaublich gespannt auf "Der Hobbit" war. Ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht! Ich habe mir das Buch ja extra nochmal vorgenommen, wie ihr gleich  noch sehen werdet, da ich das Buch zuletzt im Kindesalter gelesen habe. Für mich hat die Inszenierung des ersten Teils von Peter Jackson voll funktioniert! Ich habe nix zu meckern und auch das HFR 3D fand ich toll und gar nicht komisch anzusehen, nachdem ich mich nach ca. 10 Minuten drann gewöhnt hatte. Der Beginn hat mir sehr gut gefallen, da der Film eine Brücke zu den Herr der Ringe Filmen schlägt, obwohl das im Buch so natürlich nicht vorkommt. Der Cast hat insgesamt gut gepasst, vor allem Martin Freeman, den man als Watson aus "Sherlok" kennt, war der perfekte Bilbo! Auch die Zwerge passten wunderbar. Ansonsten war der Film sehr nah am Buch, es wurde kaum gekürzt, sondern eher manche Dinge zu Handlungssträngen ausgebaut, die im Buch höchstens in einem halben Nebensatz erwähnt wurden. Außerdem hat sich Peter Jackson eine perfekte Stelle herausgesucht, um den Film zu teilen. Nun bin ich sehr gespannt, wie weit der zweite Teil von "Der Hobbit" uns führen wird. Ich denke, zwei Teile würden vollkommen ausreichen, aber lassen wir uns überraschen!

Jetzt zu meinen gelesenen Büchern im Monat Dezember. Ich habe fünf Bücher gelesen, was immer noch in Anbetracht des akuten Stresses und Zeitmangels ganz okay ist. Allerdings sind es doch insgesamt 3.005 Seiten geworden. Wuhu! Jetzt  aber genug des Vorgeplänkels hier sind sie, meine gelesenen Bücher im Dezember 2012 (durch Klicken auf die Links, kommt ihr zu meinen ausführlichen Rezensionen):

Mit "Drood" von Dan Simmons habe ich ca. zwei Wochen gekämpft. Auf der einen Seite mochte ich die Geschichte um die letzten Lebensjahres des Charles Dickens und die Suche nach dem unheimlichen Drood, auf der anderen Seite hat sich das Buch mit seinen 976 Seiten arg gezogen und auch die Charaktere fand ich ziemlich merkwürdig. Hier verweise ich auf meine Rezension, falls ihr mehr über das Buch erfahren wollt.




"Der Hobbit" von J.R.R. Tolkien war ein Re-Read, denn wie oben schon erwähnt, hatte ich das Buch ursprünglich im Grundschulalter verschlungen und es hat meine Liebe zu Büchern und vor allem zur Fantasy im Allgemeinen begründet. Deshalb war es ein besonderes Erlebnis zu den Abenteuern von Bilbo Beutlin und nach Mittelerde zurück zu kehren. Ich habe die Reise zum Einsamen Berg mit all den tollen Zwergen um Thorin Eichenschild sehr genossen und mit Freude die schönen Bilder meiner illustrierten Ausgabe begutachtet. Ein wirklich wunderbares (Kinder-) Buch, das die Geschichte erzählt, wie der eine Ring in Bilbos Hände gerät.




Danach habe ich mich in ein Abenteuer gestürzt, das eher mit den Sternen zu tun hatte, als mit Höhlen und Bergen. In "Die Weltenspieler - Insignia I" von S.J. Kincaid begleitet man den 14-jährigen Tom, der vom obdachlosen Teenie zum Rekrut im Turm des Pentagon wird, weil er wahnsisnnig gut Video Games spielen kann. Er hat nun die Chance, sich einen Platz unter der Cam Co, einer Elitetruppe, zu erarbeiten, die unbemannte Drohnen im Sonnensystem steuert, da dort die Kampfhandlungen des Dritten Weltkriegs statt finden. Mir hat der Auftakt zu dieser neuen Reihe sehr, sehr gut gefallen und ich kann euch diesen All-Age Sci-Fi Roman nur ans Herz legen!





Zum Jahresausklang wollte ich dann unbedingt noch mal nach Avalon zurückkehren. Mit "Das Schwert von Avalon" von Marion Zimmer Bradley konnte ich dann auf das jüngste Buch der Avalon-Reihe zurückgreifen und es war für mich, wie nach Hause kommen! Das spezielle Avalon-Feeling hatte mich gleich gepackt und ich konnte mit der Herrin von Avalon, Anderle, ihrer Tochter Tirilan und dem jungen Mikantor mitfiebern und auch viele Eigenheiten der Bronzezeit kennen lernen. Für Fans der Reihe sehr zu empfehlen!






Zuletzt habe ich noch zu einem Buch gegriffen, auf das ich mich freue, seit es bei mir angekommen ist: "Lost Land - Die erste Nacht" von Jonathan Maberry. Und ich kann euch sagen, ich habe angefangen zu lesen und ich konnte das Buch absolut nicht mehr aus der Hand legen! Ich war so gefesselt von diesem Endzeitsetting, in dem die meisten Menschen in der "Ersten Nacht" zu Zombies mutiert sind. Nun leben die Überlebenden in, mit Maschendraht umzäunten Enklaven. Benny Imura ist 15 geworden, gilt nun als volljährig und muss sich einen Job suchen. Er steigt ins Familiengeschäft seines Bruders Tom ein, der ein Zombie-Kopfgeldjäger ist. Als Benny zum ersten mal mit Tom ins Leichenland vor der Stadt geht, ändert das was er sieht, seine Einstellung zu den Zombies und zum Leben. Als dann noch Bennys Freundin Nix entführt wird, begeben sich die beiden Brüder auf die Jagd nach skrupellosen Menschen...
Dies ist mein Monatshighlight Dezember!!!