Montag, 29. August 2011

Book in the post box: Tunnel - Das Licht in der Finsternis

Tunnel - Das Licht in der Finsternis

von Roderick Gordon und Brian Williams
Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Arena Verlag; Auflage: 1. Aufl. (15. Juni 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401062743
ISBN-13: 978-3401062747
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: Tunnels





Kurzbeschreibung 

Wills Vater ist plötzlich verschwunden! Gemeinsam mit seinem Freund Chester macht sich Will tief unter der Erde auf die Suche, denn nur dort kann sich der Archäologe aufhalten. Schon bald befinden sich die beiden Jungen auf einer rasanten Fahrt tief ins Erdreich hinein und landen mitten in einer unterirdischen Stadt. Beherrscht wird diese von dunkeln Gestalten, die Eindringlinge nicht dulden und Will und Chester schon längst entdeckt haben.

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Klingt spannend, oder? Durch Zufall bin ich beim Stöbern auf, das schon etwas ältere Buch aus dem Arena Verlag gestoßen und mir gefällt vor allem das Cover unheimlich gut. Es sieht geheimnisvoll aus und ich hoffe, so geheimnisvoll ist auch die Reise der beiden Jungs. Was hat es mit der Stadt unter der Erde auf sich und wo ist Wills Dad abgeblieben? Ersteigert habe ich das Buch übrigens über ebay für einen Euro und es ist zwar gelesen, aber in einem tadellosen Zustand. Kein Knick oder so ist im Buchumschlag zu sehen. Da hab ich mal wieder ein echtes Schnäppchen geschlagen! :-)

Sonntag, 28. August 2011

Die Alchemie der Unsterblichkeit - Kerstin Pflieger

Unglaublich, was im tiefen Schwarzwald lauert!

Icherios Ceihn ist ein junger mittelloser Gelehrter und Assistent der Stadtwache in Karlsruhe im Jahre 1771. Eine Hungersnot plagt das Badnerland und spiegelt sich auf den Straßen wieder. Von seinem Mentor Raban wird er mit einem Auftrag bedacht, der ihn in den tiefsten Schwarzwald führt. In das schwarze Territorium, das die meisten Menschen meiden. Denn in dem Dörfchen Dornfelde, das mitten im dunklen Territorium liegt, geht ein bestialischer Mörder um, den Icherios fangen soll.  Doch was er in Dornfelde vorfindet, ist noch unglaublicher, als sein wissenschaftlicher Verstand glauben will: Hier leben Vampire und Werwölfe in friedlicher Eintracht neben den Menschen. Doch der Frieden und das Geheimnis des Dorfes werden von dem unglaublich brutal vorgehenden Mörder gefährdet…

Wow! „Die Alchemie der Unsterblichkeit“ hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Ich wollte die ganze Zeit unbedingt wissen, wie es weitergeht und ich habe es echt verflucht, dass ich gerade nicht so viel Zeit habe, um zu lesen! Die Geschichte ist unheimlich erfrischend, was vor allem der Hauptfigur Icherios und dem tollen Handlungsort zu verdanken ist. Jedes Mal, wenn ich Karlsruhe gelesen habe, habe ich gedacht: Juhu, endlich mal nicht Berlin oder Köln, sondern unser wunderschönes Karlsruhe ist Icherios Heimatstadt, an die er immer sehr liebevoll denkt. Auch der Schwarzwald wird ganz toll beschrieben und lässt Icherios staunen.

Der Schreibstil von Kerstin Pflieger ist total angenehm und flüssig zu lesen. Sie beschreibt alle Orte und Personen sehr bildlich, so dass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte. Auch vermag sie Spannung zu erzeugen, die einen an die Buchseiten fesselt und nicht mehr loslässt. Ich habe in letzter Zeit einige Bücher gelesen, die aus der Ich-Perspektive geschrieben waren, so dass es eine angenehme Abwechslung war, hier den allwissenden Erzähler vorzufinden. Toll fand ich auch, das dem Mörder zwei oder drei Mal ein kurzes Kapitel gewidmet wurde, doch leider wusste, bzw. ahnte sich ziemlich schnell, um wen es sich hierbei handeln musste. Dennoch zweifelte ich an meiner Annahme, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.

Die Charaktere habe mir alle sehr gut gefallen! Vor allem Icherios habe ich sofort in mein bücherliebendes Herz geschlossen, denn er ist einfach so schön schräg und schrullig, wie es sich für einen, wenn auch jungen, Gelehrten gehört. Wie er am Anfang versucht, sich dem  Übernatürlichen zu verschließen, fand ich wirklich amüsant und auch seine Vergangenheit ist geheimnisumwittert. Eine sehr interessante Persönlichkeit!  Ein weiterer sehr spannender Charakter ist Graf Sohon, ein Vampir oder der Flurhüter von Dornfelde, ebenso wie der Anführer der Werwölfe Rabensang.

Das Cover des Taschenbuchs ist ein wahrer Hingucker! Ich finde es superschön gestaltet. Es ist aufgemacht wie ein Schattenspiel vor blauem Hintergrund, mit Icherios im Zentrum, dem Schwarzwald rundherum und einem großen Wolf, der auf ihn herunter starrt. Aufgeteilt ist das Cover durch einen Drudenfuß. Dies alles ist in Spotlackotik aufgebracht, ebenso wie der Buchtitel, der in gelben Lettern hervor sticht.

„Die Alchemie der Unsterblichkeit“ ist ein superschöner und spannender Fantasy-Kriminalroman vor historischer Kulisse mit einem unglaublich schrulligen und sympathischen jungen Ermittler in der Hauptrolle, dessen Fortsetzung „Der Krähenturm“, die schon am 19.12.2011 erscheint, ich kaum erwarten kann!



von Kerstin Pflieger
Taschenbuch: 352 Seiten 
Verlag: Goldmann Verlag (21. Juni 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3442474833 
ISBN-13: 978-3442474837
Rezension vom 28.08.2011

Mein herzlicher Dank gilt dem   Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Freitag, 26. August 2011

Book in the post box: Gamer

Gamer - Spiel um dein Leben

von Jason Bradbury
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: cbj (22. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 357040076X
ISBN-13: 978-3570400760
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Originaltitel: DOT.Robot





Kurzbeschreibung 

Sie wollen das Game ihres Lebens – und spielen mit dem Tod

»Willkommen bei MeX«: Jackson aus London, Brooke aus Kalifornien und die Kojima-Zwillinge aus Tokio sind geniale Gamer – und der Online-Einladung des mysteriösen Lear gefolgt, um im Cyberspace das Spiel ihres Lebens zu spielen. Doch was als spannendes Kriegsspiel mit den von MeX gebauten Dot.robots beginnt, entpuppt sich bald als tödlicher Ernst. Denn als Jackson hinter die wahre Absicht von Lear kommt, wird Brooke entführt …

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Und schon wieder Computer und Games und Internet. Jaaa, ich mag solche Geschichten, ich bin schon ein wenig computeraffin (ja,ja, die IT-Ausbildung^^). Ich finde es total spannend, was im Cyberspace alles möglich ist. Als ich das Buch in der cbj-Vorschau gesehen habe, wusste ich sofort: Das ist was für BlueNa! Seid ihr auch manchmal Gamer? Was spielt ihr lieber, Konsole oder am PC? Ich mag ja meine Nintendo Wii sehr gerne, auch wenn ich recht selten spiele. Früher war ich der totale Siedler und Age-of-Empires-Zocker :-D Und Point-and-klick-Adventures finde ich auch spitze!

Mittwoch, 24. August 2011

Ketzerschwestern - Arnulf Zitelmann

Eine fanatische Zeit

Regensburg im Mittelalter: Die Zwillingsschwestern Kathie und Ina leben bei den Schwestern von St. Sixtus, einer Gruppe unabhängiger Beginen, die sich Gott und Hilfsbedürftigen Menschen widmen. Ihr Tagesablauf ist vom Gebet geprägt und Kathie arbeitet im Garten, während Ina lesen und schreiben kann und ihre Zeit in der Schreibstube verbringt. Dies führt aber auch dazu, dass sich Ina in Kreisen bewegt, die von der Obrigkeit verfolgt und verbrannt werden: Die Ketzer. Kathie erkennt wie sehr sich ihre gebildete Schwester von ihr entfernt hat und in welcher Gefahr sie schwebt, vor allem als schwarze Mönche in Regensburg auftauchen und sich der Kaiser zum großen Besuch in Regensburg ankündigt…

Dieses Buch ist anders, als bisher Gelesenes. Es ist ein historischer Jugendroman der auf Authentizität setzt und sich auch einer etwas umständlichen Sprache bedient. Arnulf Zitelmann versucht hier die Atmosphäre des 13. Jahrhunderts in die Neuzeit zu transportieren, was ihm auch ganz gut gelungen ist, doch ich denke, dass es für die Zielgruppe der 14 bis 16-Jährigen etwas zu sperrig geschrieben ist. „Ketzerschwestern“ ist ein Buch, das über weite Strecken leisere Töne anschlägt, aber trotzdem interessant und unterhaltsam ist. Gerade das Leben auf dem Hof der Schwestern von St. Sixtus ist sehr gut beschrieben und man erfährt viel über die damaligen Zustände.

Der Schreibstil ist, wie schon erwähnt, für ein Jugendbuch nicht unbedingt einfach. Es tauchen viele Wörter und Begriffe der damaligen Zeit auf, von denen die meisten aber hinten im Buch, in einem Glossar, erklärt werden. Kathie ist die Ich-Erzählerin und sie erzählt in ihren Worten, wie sie den Alltag, die Gartenarbeit, das Arbeiten im Hospital oder die Gebetsstunden erlebt. Vieles klingt in unseren Ohren etwas geschwollen, aber ich denke, so kommt die Geschichte noch glaubwürdiger herüber. Allerdings ließ sich das Buch nicht so flüssig lesen, wie z.B. „Totenmädchen“ oder „Blutrote Lilien“.

Die Charaktere sind mir die ganze Zeit ein wenig fremd gewesen. Erst als Kathie den Schwestern den Rücken kehrt, also nach etwas dreiviertel des Buches, konnte ich mich besser in sie hineinversetzen. Es gelang mir einfach nicht, mir vorzustellen, wie man keine Männer kennen und insgesamt relativ ungebildet, selbst für die damalige Zeit, sein kann, während die Schwester des Lesens und Schreibens mächtig ist. Ina hingegen war schon eher meine Kragenweite, ein wenig rebellisch und andersdenkend. Ich hätte ehrlichgesagt die Geschichte viel lieber aus ihrer Sicht gelesen. Das wäre ein wenig spannender gewesen. Die restlichen Figuren bleiben die ganze Zeit über sehr blass, so dass sie schon wenige Sätze später wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden waren.

Der Schutzumschlag des gebundenen Jugendbuches ist sehr schön gestaltet. Es ist mir gleich ins Auge gestochen. Schöne Goldornamente sind links und rechts an den Rändern eingeprägt und der Rücken eines jungen, schlicht gekleideten Mädchens ist hier zu sehen. Dunkelgrün ist die dominierende Farbe. Die ersten und letzten beiden Seiten sind wie alte Buchseiten gestaltet und das Buch verfügt über ein goldfarbenes Lesebändchen. Eine rundum gelungene Covergestaltung.

Mein Fazit lautet: Ein interessantes Buch, dass einem die Lebensumstände des 12. Und 13. Jahrhunderts in einer Stadt wie Regensburg nahe bringt, allerdings mit einem eher sperrigen Schreibstil und einer relativ langweiligen Protagonistin.



von Arnulf Zitelmann
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten 
Verlag: Gabriel Verlag; Auflage: 1. (15. Juli 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3522302664 
ISBN-13: 978-3522302661 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre

Rezension vom 24.08.2011

Ich danke recht herzlich   und dem   für die Bereitstellung dieses Buches!


Dienstag, 23. August 2011

Book in the post box: Alice im Netz

Alice im Netz - Das Internet vergisst nie!


von Antje Szillat
Broschiert: 155 Seiten
Verlag: Edition Zweihorn; Auflage: 1., Auflage (Mai 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3935265484
ISBN-13: 978-3935265485
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre








Kurzbeschreibung

>>Alice, alles, was ich über dich weiß, hast du mir selbst verraten. Alles, was du über mich wissen musst, ist, dass ich dich liebe – und dass du mir nicht entkommen kannst ... Jared <<
Zunächst glaubt Alice an einen Scherz, als sie diese E-Mail in ihrem Postfach vorfindet. Doch die Nachrichten, die der geheimnisvolle Jared ihr zukommen lässt, werden immer bedrohlicher und konkreter. Jared scheint einfach alles über sie zu wissen und als Alice endlich begreift, dass sie ihn selbst mit diesen Details über sich versorgt hat, nämlich in den zahlreichen Foren im Internet, befindet sie sich schon inmitten eines lebensbedrohlichen Alptraums.

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Auch ich bin sehr nett vom Verlag Edition Zweihorn angeschrieben worden, ob ich nicht Lust hätte, "Alice im Netz" zu rezensieren. Und da mir so aktuelle Themen gefallen, ich auch in der Verwandschaft Kinder habe, denen ich gerne Bücher schenke, habe ich natürlich sehr gerne angenommen. Gerade das Thema Internet ist für uns Blogger ja eh ein Thema, das von allen Seiten beleuchtet werden sollte. Wir wissen mittlerweile, wie wir mit dem Internet und seinen Risiken umzugehen haben, aber ob sich dem unsere jüngsten Kolleginnen und Kollegen auch so bewusst sind? Ich bin auch jeden Fall gespannt auf dieses kleine Jugendbüchlein!


Sonntag, 21. August 2011

Das Mädchen mit dem Stahlkorsett - Kady Cross

Wenn etwas Dunkles in dir lauert und nur darauf wartet, herausgelassen zu werden…

Zwei Seelen wohnen im Körper er jungen Finnley Jayne. Eine Gute und eine Böse, doch in letzter Zeit scheint die böse Seite in ihr immer öfter hervorzubrechen und diese liebt die Gefahr! Somit reagiert Finnley auch auf die unschicklichen Annäherungsversuche ihres Arbeitgebers, Lord Felix, mit Angriff und haut ihn windelweich. Danach flieht sie hinaus in die Nacht, wo sie im Hydepark von einem merkwürdigen Gefährt angefahren wird. Zwei junge Männer, Griffin und Sam, nehmen das verletzte Mädchen mit nach Hause. Der eine ist sehr misstrauisch, der Andere will ihr einfach nur helfen und findet sie interessant, denn er wittert ihr Geheimnis. Doch kann man sicher sein in Finnleys Gegenwart?

Kady Cross hat mich überzeugt! Die Geschichte, die dem Genre Steampunk zuzuordnen ist, hat mich von der ersten Seite an gepackt, so dass ich dreiviertel des Buches an einem Tag durchgelesen habe. Finnley Jayne war für mich ein toller und faszinierender Charakter und die Geschichte selbst wies immer neue Wendungen auf, auch wenn man sich ab einem gewissen Zeitpunkt an denken konnte, worauf das Ganze hinaus läuft. Finnleys Kampf mit sich und ihren zwei Seelen, ihre Zweifel und ihr Misstrauen und auch, dass sie sich zu zwei völlig unterschiedlichen Männern hingezogen fühlt haben für mich die Geschichte über die gesamte Länge interessant gemacht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Er ist flüssig, aber auch ein wenig viktorianisch angehaucht, so dass es einfach authentischer wirkt. Spannung wird gleich von Anfang an erzeugt und auch wenn es mal in ein wenig ruhigere Passagen geht, bleibt es die ganze Zeit interessant, denn es ergeben sich immer neue Hinweise in dem Kriminalfall, in dem die Gruppe um Griffin ermittelt. Diese Gruppe kämpft um die Sicherheit den britischen Empires und die Geschichte ist in dessen Hauptstadt London angesiedelt.

Die Charaktere finde ich durchweg gelungen. Alle sind mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften ausgestattet, haben ihre Marotten, ihre Gedanken und Fähigkeiten und jeder Einzelne von ihnen war mir sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinfühlen. Ich kann gar nicht genau sagen wer mir von allen am besten gefallen hat. Vielleicht Finnley und Jack Dandy? Oder Griffin und Emily? Keine Chance, ich mag sie alle! Sogar Griffins Tante Cordelia, die am Anfang ziemlich fies zu Finnley ist, hat sich in mein Herz geschlichen.

Der Schutzumschlag ist meiner Meinung nach wahnsinnig toll gestaltet. Hier erkennt man sofort, dass es sich um das Genre Steampunk handelt, denn das Mädchen auf dem Cover trägt einen viktorianischen Zylinder und eine Fliegerbrille. Der Buchtitel ist in pinken Buchstaben und in Spotlackoptik aufgebracht und hebt sich toll vor dem schwarzen Hintergrund ab.

Für mich ist „Das Mädchen mit dem Stahlkorsett“ ein überaus gelungener Steampunkroman für jüngeres Lesepublikum, den aber auch ältere Lesehasen begeistern und mitreißen kann, denn er hat eine schöne und spannende Story  und ganz tolle Protagonisten zu bieten. Mir hat das Buch sehr viel Spaß gemacht und ich empfehle es allen Fans des Genres sehr gerne weiter, aber auch allen, die es gerne mal mit Steampunk versuchen würden, sich aber bisher noch nicht ran getraut haben!



von Kady Cross
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten 
Verlag: Heyne Verlag (22. August 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3453267400 
ISBN-13: 978-3453267404 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre 

Rezension vom 07.08.2011

Ich danke recht herzlich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! 

Mittwoch, 17. August 2011

Book in the post box: Numbers. Den Tod im Blick

Numbers. Den Tod im Blick


von Rachel Ward
Taschenbuch: 368 Seiten 
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 9 (April 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551520070
ISBN-13: 978-3551520074
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: Numbers





Kurzbeschreibung

Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn die Zahl ist ein Datum. Der Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.

Diese Gewissheit hat Jem seit dem Tod ihrer Mutter. Deshalb meidet sie Menschen. Ist am liebsten allein. Bis sie Spinne kennenlernt - und mit ihm das Leben. Jem ist glücklich, zum ersten Mal. Doch als die beiden zum Riesenrad, dem London Eye fahren, passiert es - um sie herum haben alle dieselbe Zahl. Jem weiß: Etwas Furchtbares wird passieren. Heute. Hier. Fluchtartig verlassen Spinne und sie das Gelände. Und lösen damit eine Kettenreaktion aus. Spinne und Jem werden zu Gejagten. Von der Polizei, den Medien, den Menschen. Und Spinnes Todestag rückt näher und näher ...

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Jaaaaa, jetzt hab ich bei Teil 1 auch zugelangt. Denn schließlich will ich bei "Numbers" von Rachel Ward auch mit dem Anfang beginnen. Wie ihr ja wisst, habe ich den zweiten Band gewonnen und die Buchreihe stand eh auf meinem Wunschzettel. Mehr brauch ich auch gar nicht dazu sagen, oder?

Sonntag, 14. August 2011

Book in the post box: Das Kind

Das Kind

von Sebastian Fitzek
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Knaur (10. März 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426637936
ISBN-13: 978-3426637937








Kurzbeschreibung

Als Strafverteidiger Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde." Simon, von nun an Sterns ständiger Begleiter, ist ein zehnjähriger Junge und fest davon überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein.

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Nachdem die Dreharbeiten zur Verfilmung dieses Buches schon abgeschlossen sind, musste ich es natürlich schnellstens bestellen, damit ich "Das Kind" noch lesen kann bevor der Film in die Kinos kommt (nächstes Jahr, wenn ich mich nicht täusche!?!). Denn ins Kino will ich auf alle Fälle und mir anschauen, wie er geworden ist. Seit Fitzeks "Der Seelenbrecher" mich so geflashed hat, ist er einer meiner Lieblings-Thrillerautoren, auch wenn ich alle weiteren Bücher von ihm, bis auf "Die Therapie" (fand ich auch spitze!!!) erst noch lesen muss. Ungelesen in meinem Bücherregal steht außer "Das Kind" noch "Amokspiel" und wartet auf seine Chance, von mir ausgewählt zu werden!

Samstag, 13. August 2011

Book in the post box: Lucy in the Sky

Lucy in the Sky

von Paige Toon
Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 6 (4. November 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3596179351
ISBN-13: 978-3596179350







Kurzbeschreibung 

Noch bis eben war sich Lucy sicher, glücklich zu sein. Zusammen mit James, einem smarten Anwalt, wohnt sie in einer chicen, kleinen Wohnung in London und hat einen glamourösen Job in einer PR-Agentur. Also keinen Grund, warum die Hochzeit ihrer besten Freundin Molly in Australien und ein zweiwöchiger Urlaub ihr Leben in Frage stellen sollte. Doch kurz bevor das Flugzeug startet, bekommt Lucy die SMS von James' Handy. Bevor sie ihr Telefon ausschalten muss, wirft sie schnell noch einen Blick auf die Nachricht. »Hi Lucy! Habe gerade mit James in deinem Bett geschlafen. Dachte, du solltest das wissen. 4mal diesen Monat. Hübsche Bettwäsche! XXX « ... und noch 13 Stunden bis zum Zwischenstopp in Singapur...

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"Lucy in the Sky" wollte ich eigentlich schon, seit es herauskam (war das 2009?). Aber eigentlich bin ich nicht so der "Frauenbuch"-Leser. Also hab ich es die ganze Zeit mal auf meinem Wunschzettel gehabt und dann wieder runter geschoben, und wieder drauf und wieder runter... Jetzt hatte ich das Buch mal wieder nicht drauf und dann gab es das bei Arvelle und schwupps, war es in meinem Warenkorb gelandet. Und für 3,50 EURO gabs da auch nicht viel zu überlegen! Es hat nen dicken Kratzer auf dem Buchrücken und den obligatorischen Stempel "Mängelexemplar", aber sonst ist es völlig in Ordnung. So, das war das letzte Buch aus meiner Arvelle-Bestellung und ich bin hochauf zufrieden mit dem Zustand meiner vier Bücher!

Freitag, 12. August 2011

Dying to live - Kim Paffenroth

Zombie-Apokalypse

In einer Welt, in der nichts mehr so ist, wie es mal war, in der untote Zombies langsam schlurfend und stöhnend durch die Straßen wandern, schlägt sich Jonah Caine ganz alleine durch. Sein Tag beginnt mit Zombies und er endet auch mit ihnen, bis er einen geeigneten Platz zum Schlafen findet. Eines Tages kommt er in eine der vielen Geisterstädte und beschließt, seine Vorräte in einem der geplünderten Läden aufzustocken. Doch da wird er von Zombies angegriffen und er flieht kämpfend. Als er fast von einer Zombiearmee überrollt zu werden droht, eilen ihm plötzlich unerwartet Menschen zur Hilfe und bringen ihn hinter Museumsmauern in Sicherheit…

„Dying to live“ in ein Zombie-Horror, wie man ihn aus vielen Horrorfilmen her kennt. Mich hat das Buch vor allem an die Horror-Serie „The walking Dead“ erinnert. Eine sehr gute Serie mit viel Story, charismatischen Darstellern und natürlich Zombies. So ähnlich würde ich auch dieses Buch beschreiben. Nur mit nicht ganz so guter Handlung. Wer auf traditionellen Zombie-Horror steht, der wird hier mit Sicherheit gut unterhalten werden, doch die Begebenheiten die der Klappentext verspricht, tauchen erst ganz zum Schluss auf, wenn man als Leser schon fast denkt, was kann denn jetzt noch großartig kommen? Ich hatte immer darauf gewartet, dass endlich diese andere Menschengruppe ins Spiel gebracht wird, aber ich musste lange warten!

Der Schreibstil von Kim Paffenroth ist sehr erzählerisch geprägt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Jonah Caine erzählt. Er schildert als Ich-Erzähler die Begebenheiten, aber es wollte zu Beginn bei mir nicht wirklich Spannung aufkommen. Es hat eine ganze Weile gedauert, bis mal wirklich Schwung in die Handlung kam und es mich wirklich interessiert hat, was Jonah als Nächstes erlebt. Das ist natürlich bei so einem kurzen Büchlein von 253 Seiten nicht wirklich vorteilhaft.

Die Charaktere haben mir allerdings sehr gut gefallen. Jonah war mir sympathisch und ich konnte gut mit seiner gepeinigten Seele mitfühlen. Auch Jack und Milton oder Popcorn waren interessant und alle Geschichten, wie sie die Zombie-Apokalypse überlebt haben, sehr bewegend. Die Frauen waren eher uninteressant. Natürlich bleibt bei 253 Seiten nicht großartig Raum für Entwicklungen  der Wesenszüge, aber den Umständen entsprechend waren die Figuren gut angelegt.

Das Cover finde ich sehr gelungen. Ein Mann mit Stoppelbart blickt ängstlich durch Lamellenjalousien und darunter ist die düster anmutende Silhouette einer Stadt zu sehen. Das Material fühlt sich sehr hochwertig an, die Coveroberfläche ist sehr glatt und angenehm zu halten.

Alles in Allem ist „Dying to live“ von Kim Paffenroth ein Zombie-Horror-Roman und nur Fans diesen Genres kann ich das Buch wirklich empfehlen. Ansonsten gibt es viel Machogehabe, wandelnde Leichen und zwischendurch ein wenig Spannung, aber von der Handlung her konnte mich dieses Buch nicht auf ganzer Linie überzeugen!



von Kim Paffenroth
Broschiert: 256 Seiten 
Verlag: Festa Verlag; Auflage: 1 (Mai 2010) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 386552091X 
ISBN-13: 978-3865520913 
Originaltitel: Dying To Live

Rezension vom 12.08.2011

Ich danke dem Festa-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 11. August 2011

Aufreger des Tages: Lycidas

Die Meisten von euch kennen ja mit Sicherheit die wundervolle "Uralte-Metropolen"-Reihe von Christoph Marzi. Ich mochte sie, seit ich die erste Buchseite von Band 1 "Lycidas" gelesen habe. Eine zauberhafte Geschichte um das tolle ROTHAARIGE Mädchen Emily Laing und den schrulligen Wittgenstein ("Dieses Kind!"). Ich hebe mir schon die ganze Zeit den, nach "Lilith" und "Lumen" letzten Teil "Somnia" (auch wenn er nicht ganz dazugehört) auf, damit ich mich auf ein geniales Leseerlebnis freuen kann. Aber dann... habe ich einen Link, der von Christoph Marzi persönlich gepostet wurde, angeklickt... und dann habe ich DAS da gesehen:


DAS wird das Cover der Taschenbuchausgabe von "Lycidas", die im November diesen Jahres herauskommt. Und mir würde das Cover ja sogar gefallen, wäre es nicht für "Lycidas" gedacht!!!! Wer bitte soll das Mädchen auf dem Cover sein? Emily Laing? Bestimmt nicht! Sie hat rote Haare und ihr linkes Auge ist blind, weshalb sie immer die Strähne drüberfallen lässt. Nicht über die rechte Gesichtshälfte, wie auf dem Bild. Insgesamt sieht es eher nach Neil Gaiman aus, als nach Christoph Marzi, dessen Buchcover immer wunder-, wunderschön sind!

Hier zum Vergleich mal das tolle bisherige Cover, das meiner Meinung nach die einzigartige Stimmung und Atmosphäre der Geschichte einfach super transportiert:



So, das musste ich jetzt einfach mal loswerden! Was meint ihr? Welches würdet ihr kaufen (den Preis einmal außer Acht gelassen), wenn ihr auf euer Bauchgefühl hören müsstet?

Mittwoch, 10. August 2011

Book in the post box: Ketzerschwestern

Ketzerschwestern

von Arnulf Zitelmann
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Gabriel Verlag; Auflage: 1. (15. Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3522302664
ISBN-13: 978-3522302661
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre






Kurzbeschreibung 

Kathie traut ihren Ohren nicht, als sie erfährt, woran Ina gerade schreibt: Auch eine Frau kann Gott sein, Fegefeuer und Hölle existieren in Wirklichkeit nicht, Gebete sind überflüssig! Wo ist ihre Zwillingsschwester da bloß hineingeraten? Ausgerechnet jetzt, wo der Papst immer mehr Schwarze Mönche nach Regensburg schickt, die Ketzer aufspüren sollen. Kathie wird angst und bange. Wird dieses geheime Büchlein Inas Schicksal und das des Schwesternhauses besiegeln?

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Ja, ich habe es getan: Ich hab mich auch bei Blogg dein Buch angemeldet und schwups hats auch schon geklappt und heute kam "Ketzerschwestern" aus dem Thienemann Verlag an. Mir gefällt das Cover total gut und auch der Inhalt klingt vielversprechend, auch wenn das Buch bei den Kritikern nicht gut wegkommt. Ich werde diesem historischen Jugendroman auf alle Fälle eine Chance geben und ihn  direkt nachdem ich "Dying to live" beendet habe, anfangen zu lesen! Mehr dazu also demnächst! 

Ach übrigens: "Das Mädchen mit dem Stahlkorsett" fand ich einfach nur klasse, ihr könnt euch auf meine Rezension dazu freuen!!!

Montag, 8. August 2011

3 Fragen an Stephan R. Bellem, das literarische Interview


Stephan R. Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren, machte im Jahr 2001 sein Abitur und stürzte sich erst mal in eine Berufsausbildung zum Finanzassistenten. Aber Stephan wollte hoch hinaus und begann ein Soziologiestudium, das ihm genug Zeit ließ, sich nebenher intensiver dem Schreiben zu widmen. Seinen ersten Roman „Tharador. Die Chroniken des Paladins 01“ veröffentlichte der junge Autor 2007 im Otherworld Verlag (Verlagsgruppe Ueberreuter). Die Fortsetzungsbände der Trilogie folgten in den Jahren 2008 und 2009. 

Sein erster großer Einzelroman „Bluttrinker“ erschien 2010, ebenfalls bei Otherworld, wo seit 2011 auch der Urban-Fantasyroman „Portal des Vergessens“ verlegt wird. Auch Stephan R. Bellems neuester Fantasy Roman „Die Wächter Edens“, der ab September 2011 in den Buchläden steht, kommt aus der Verlagsgruppe Uberreuter.


Der Schriftsteller lebt und arbeitet heute in Leipzig als freier Buchautor.


Kurzbeschreibung 

Kann man die alten Götter schwächen, indem man die Menschen dazu bringt, nicht mehr an sie zu glauben? Gottgleich zu werden und sich über die anderen zu erheben im Kampf um die Vorherrschaft auf Kanduras werden vier verschiedene Charaktere alles versuchen, um an ihr Ziel zu gelangen. Vier Schicksale vier Einblicke in menschliche Abgründe. In Zeiten, in denen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, kämpfen sie um ihren Platz in einer Welt, die im Dunkel der Nacht zu versinken droht.
Quelle: amazon


Kurzbeschreibung 

Vryn träumt davon, endlich dreizehn zu werden, ansonsten hat er sich über sein Leben noch nicht viele Gedanken gemacht. Sein Bruder Vorlokk hingegen möchte ein großer Krieger werden, doch als Erstgeborener muss er den Hof seines Vaters übernehmen. Als die Brüder erfahren, dass einer von ihnen der prophezeite König von Melaras ist, stellt das ihr Leben auf den Kopf. Der Geschichtsstudent Peter hat wiederkehrende Albträume voller Blut, Verrat und Mord. Über diese Träume spricht er nur mit seiner Psychologin. Was er nicht ahnt, ist, dass die Träume ihn auf den größten Kampf seines Lebens vorbereiten und eine tödliche Verbindung zu dem Bruderzwist in Melaras haben.
Quelle: amazon


Kurzbeschreibung 

Die junge Journalistin Arienne stößt auf eine grauenerregende Mordserie an Obdachlosen. Die Opfer sind immer bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Doch die Polizei will der Sache nicht nachgehen. Je mehr Nachforschungen Arienne anstellt, desto mehr wird ihr bewusst, dass die Morde Teil einer uralten Fehde sind. Und plötzlich gerät sie zwischen die Fronten eines Krieges, der schon seit Ewigkeiten tobt. Als der Schweizergardist Antonio plötzlich in eine kleine Kirche mitten in Deutschland geschickt wird, ahnt er nicht, dass sich dahinter das größte Abenteuer seines Lebens verbirgt. Doch schon bald nagt die Frage an ihm, ob er dem charismatischen Vincent wirklich vertrauen kann, oder ob der Mann nicht einer eigenen, dunklen Agenda folgt.
Quelle: amazon


Ich bin sehr gespannt auf Stephan R. Bellems neuesten Roman und dieser wird auch hier auf dem Blog besprochen!

Nun freue ich mich, mal wieder ein kleines Autoreninterview auf BlueNaversum präsentieren zu dürfen:

3 Fragen an Stephan R. Bellem, das literarische Interview

BlueNaversum: Lieber Stephan, wie bist du dazu gekommen Schriftsteller zu werden und was hat dich dazu veranlasst?

Stephan R. Bellem: Ich fürchte, das hat sich einfach ergeben. Es ist einfach so, dass ich schon immer gerne Geschichten erzählt habe. In der Schulzeit habe ich mit einem guten Freund Theaterstücke geschrieben, habe mir für mich allein Geschichten ausgedacht ... das war wohl ein ganz natürlicher Prozess. Irgendwann habe ich angefangen. Und dann einfach nicht mehr aufgehört.

BlueNaversum: In deinem aktuellen Buch „Portal des Vergessens“ geht es um Peter, der nachts von merkwürdig realistischen Träumen heimgesucht wird. Wieso hast du gerade diese Person als Hauptfigur gewählt und wieviel steckt von dir in dieser Person?

Stephan R. Bellem: Schwere Frage. Ein wenig ist die Erzählstruktur des Romans eine Hommage an den originalen Highlander Film. Wie viel von mir in Peter steckt? Wenig und doch viel. Die Idee der Parallelwelt greift schon einige Jahre zurück. Ich denke, dass ich damals selbst ein wenig ziellos war für mein weiteres Leben. Eigentlich dreht sich die Geschichte ja um die essentielle Frage: Wer bin ich, und was möchte ich für mein Leben? Wie möchte ich mein Leben führen? Das war auch lange Zeit ein zentrales Thema in mir selbst. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich NICHT aus einer Parallelwelt entsprungen bin.

BlueNaversum: An welchen Buchprojekten arbeitest zu gerade, was erwartet deine Leser in der Zukunft?

Stephan R. Bellem: Jetzt im September erscheint mit "Die Wächter Edens" ein weiterer Urban Fantasy Roman von mir. Darum geht es um Engel, Dämonen und auch um die Rolle, die die verschiedenen Religionen spielen. Wer wissen will, wie Dracula heute wirklich unter uns leben würde, der sollte sich den Roman einmal ansehen.

Dann habe ich an diesem Wochenende Spore(AT) ins Lektorat geschickt. Der Titel steht schon fest, darf jedoch nicht verraten werden. Aber erscheinen wird das Buch im kommenden Frühjahr. Schätzungsweise um den März herum. Darin geht es um eine zukünftige Gesellschaft, in der ein globales Pflanzensterben einige Umbrüche verlangt hat. Der Roman basiert teilweise auf realen Gegebenheiten, die ich dann natürlich für die Geschichte weitergesponnen habe. 

Aktuell arbeite ich also schon an einem möglichen Roman für den Herbst 2012. Das liegt aber noch so weit in der Zukunft, dass ich darüber jetzt noch nicht sprechen möchte. Aber, keine Sorge, es kommt was. 

Vielen Dank für das kurze Interview.

BlueNaversum: Danke, dass du dir kurz Zeit genommen hast, die drei Fragen an Stephan R. Bellem zu beantworten!


Stephan R. Bellem freut sich außerdem über eure Besuche auf seiner Homepage oder seinem Autorenblog, auf dem er immer mal wieder aus dem Nähkästchen plaudert!

Sonntag, 7. August 2011

Book in the post box: Unheimliche Geschichten

Unheimliche Geschichten


von Edgar Allan Poe
Gebundene Ausgabe: 447 Seiten 
Verlag: Anaconda (März 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866471084
ISBN-13: 978-3866471085







Kurzbeschreibung 

Wer immer sich am wohligen Schauer des Grauens berauschen möchte, kommt an den Geschichten Edgar Allan Poes nicht vorbei. Die einzigartige Erzählkunst des großen amerikansichen Klassikers ist der Garant für spannende Lesestunden und schlägt bis heute nicht nur Genreliebhaber in ihren Bann. Diese Ausgabe versammelt zwölf Erzählungen des unumstrittenen Meisters der fantastischen Literatur, von der "Flaschenpost" über "Das Geheimnis um Marie Roget" und "Das verräterische Herz" bis hin zur längsten, aber unvollendet gebliebenen Geschichte, der "Erzählung des Arthur Gordon Pym."

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Nach Agatha Christie wollte ich unbedingt ein Buch eines weiteren englischen Klassiker-Schriftstellers im Regal stehen haben. Die Bücher von Edgar Allan Poe faszinieren mich schon eine ganze Weile, jedoch habe ich mich noch nicht herangetraut. Das soll sich mit dieser Geschichten-Sammlung des Altmeisters von der Insel nun ändern und ich werde an einem düsteren Herbstabend in die unheimlichen Geschichten abtauchen, um festzustellen, ob Poe auch für mich einer DER Autoren werden kann. Das ist das dritte Buch aus meinem Arvelle-Päckchen und außer einer kleinen Delle im Schutzumschlag gibt es keinen Mangel festzustellen!

Donnerstag, 4. August 2011

Geisterritter - Cornelia Funke

Ein Ritter mit Herz und ein Knappe mit Mut

Jon Withcroft hadert mit sich, seiner Mutter, deren Verlobten, den er immer nur „den Vollbart“ nennt und damit, dass er nach Salisbury ins Internat soll. Er hat sich fest vorgenommen, alles daran zu setzen, dass sich seine Mutter schlecht fühlt und ihn auf Knien bittet, wieder nach Hause zu kommen. Die ersten Tage sind auch wirklich grauenvoll für den Elfjährigen, denn er wird von furchtbarem Heimweh geplagt und er wird von vier wirklich üblen Geistern verfolgt, die nur er sehen kann. Doch dann lernt er Ella kennen, eine Mitschülerin, und sie glaubt ihm! Zusammen mit Ellas Tante Zelda, die Geistertouren führt, versuchen sie den fiesen Geist Lord Stourton loszuwerden, der nach Jons Leben trachtet und nur einer kann ihm wirklich helfen: William Longspee…

„Geisterritter“ ist wieder ein Buch für jüngere Kinder ab 10 Jahren von Cornelia Funke und es ist ein sehr schöner Roman! Eine spannende Geister- und Rittergeschichte verbirgt sich zwischen den Buchdeckeln, die einige Kinder bestimmt in einen sanften Grusel versetzen werden, andere werden die harmlose Geschichte einfach nur spannend finden. Jon und Ella sind zwei mutige Kids, deren Abenteuer man selbst als Erwachsener gut und gerne verfolgen kann. Das ganze Buch ist von großflächigen, bunten Zeichnungen des Künstlers Friedrich Hechelmann durchzogen. Mir gefallen die Bilder nicht sonderlich, bis auf das, das auch das Buchcover ziert.

Der Schreibstil von Cornelia Funke ist gewohnt schön und kindgerecht. Er ist einfach und flüssig, aber sehr bildhaft. Schnell nachdem Jon in Salisbury angekommen ist entsteht Spannung, als er die Geister das erste Mal zu Gesicht bekommt. Und sie wollen nichts Gutes, das ist von Anfang an klar! Schnell treibt die Autorin die Geschichte voran, in der die Freundschaft zwischen Jon und Ella und der Konflikt zwischen Jon und seinem zukünftigen Stiefvater im Vordergrund stehen. Zwei allzeit aktuelle Themen und Konflikte auf deren Lösung langsam und behutsam, aber sehr überzeugend hingesteuert wird. Die Geschichte wird aus Jons Sicht erzählt, er ist der Ich-Erzähler, der die Ereignisse rückblickend beleuchtet.

Die Charaktere von Jon und Ella sin sehr fein gezeichnet. Natürlich steht Jon im Vordergrund und seine Ängste und Hoffnungen führen einen durch das ganze Buch. Er entwickelt sich, lernt hinzu und gibt bald einen ganz passablen Knappen ab. Ella macht nicht viele Worte, aber wenn sie etwas vorschlägt, dann hat es Hand und Fuß! Sie besitzt Führungsqualitäten und Jon zögert nicht, ihr zu folgen. Zelda, Ellas Tante, ist sehr eigenartig und beherbergt Kröten in ihrem Wohnzimmer. Doch sie ist eine gute Seele und hilft den Kindern bei ihren nächtlichen Unternehmungen.

Das Coverbild ist das Einzige, das mir von den Bildern im Buch sehr gut gefällt. Es wirkt geheimnisvoll und düster, wie die Geister in der Geschichte. Die Gestaltung ist sehr gut gelungen und das passende Bild wurde ausgewählt, mir gefällt es sehr gut.

„Geisterritter“ von Cornelia Funke ist ein schönes und spannendes Kinderbuch, das Spaß macht gelesen zu werden und noch dazu Werte vermittelt, die für den weiteren Lebensweg von Kindern wichtig sein könnten. Ich spreche meine volle Leseempfehlung aus und natürlich auch die, das Buch zu verschenken. Eure Kinder, Brüder, Schwestern, Neffen, Nichten und Freundes-Kinder werden es euch danken!



von Cornelia Funke
Gebundene Ausgabe: 252 Seiten 
Verlag: Dressler (August 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3791504797 
ISBN-13: 978-3791504797 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre

Rezension vom 04.08.2011

Mein herzlicher Dank gilt dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Mittwoch, 3. August 2011

Book in the post box: Die Kaiserin des blauen Lichts

Die Kaiserin des blauen Lichts

von Laura Gallego García
Taschenbuch: 260 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423247762
ISBN-13: 978-3423247764
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: La Emperatriz de los Etéreos





Kurzbeschreibung 

Bipa und Aer leben wie viele andere Familien in den Höhlen. Draußen herrscht immer Winter, es ist neblig, kalt und ungemütlich. Nur hinter den Eisbergen, heißt es, im Ätherischen Reich, hat die Unwirtlichkeit ein Ende. Dort gibt es kein Leiden, Hunger und Durst existieren nicht. Bipa glaubt diesen Geschichten nicht. Doch Aer hat sich schon auf den Weg gemacht und Bipa beschließt, ihm zu folgen.

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Vor kurzem habe ich Laura Gallego Garcías neuesten Roman "Zwei Kerzen für den Teufel" gelesen und ich mochte die Geschichte und den Erzählstil der jungen spanischen Autorin ungemein! Also habe ich nach weiteren Titel von ihr ausschau gehalten und mir viel ziemlich schnell "Die Kaiserin des blauen Lichts" ins Auge, schon allein wegen diesem bezaubernden Cover! Ich finde es wunder-, wunderschön!!! Und natürlich klingt auch der Klappentext sehr vielversprechend. Als ich das Buch dann bei Arvelle für 3,50 € gesehen habe, durfte es natürlich ins Päckchen und es gibt nur eine klitzekleine Delle am unteren Rand der Klappenbroschur. Selbst der Mängelexemplar-Stempel ist nur gaaaanz blass zu sehen. Hier habe ich wieder 1 A-Ware erhalten!

Dienstag, 2. August 2011

Book in the post box: Königsmörder

Königsmörder

von Karen Miller
Broschiert: 667 Seiten
Verlag: Penhaligon; Auflage: 1. (27. August 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3764530049
ISBN-13: 978-3764530044
Originaltitel: Kingmaker, Kingbreaker 02. Innocence Lost









Kurzbeschreibung 

Wenn dunkle Magier die Welt bedrohen, erweist sich, wer zum Helden geboren ist!

Ein packendes Epos über Magie, Hass, Freundschaft und Verrat – Karen Millers fantastische All-Age-Fantasy nimmt den Leser bis zum furiosen Finale gefangen! 

Der schwarze Magier Morg ist geschwächt, doch noch lange nicht besiegt. Und während Prinz Gar und der ehemalige Fischer Asher sich bemühen, die magische Mauer aufrechtzuerhalten und so die Dämonen vom Königreich Lur fernzuhalten, spinnt Morg seine tödlichen Intrigen. mit Erfolg! Als sich herausstellt, dass es nicht Prinz Gar ist, der mit seiner Magie das Königreich schützt, sondern Asher, werden die beiden ungleichen Freunde wegen Verrats in den Kerker geworfen. die magische Barriere wird schwächer, Dämonen dringen ins Königreich ein, und der schwarze Magier triumphiert. doch dann gelingt Gar und Asher die Flucht …

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Ich habs ja gesagt, dass der zweite Teil von Karen Millers Fantasy Roman "Königsmacher", "Königsmörder" auch bald bei mir einziehen wird. Ich werde die beiden Bücher unvoreingenommen lesen und dann bewerten und ich freue mich auf die Lektüre! Ich hab dieses Buch auch bei Arvelle bestellt und außer einer kleinen Delle unten am Cover und einem kleinen Mängelexemplar-Stempel ist das Buch in einwandfreiem Zustand! Ich bin wieder mal total begeistert! Arvelle ist für mich wirklich eine gute Alternative zu vollpreisigen Büchern aus der Buchhandlung und von amazon und Co. So habe ich für eine überschaubare Summe vier tolle Bücher ergattert. Was noch alles in meinem Päckchen war, das stelle ich euch in den nächsten Tagen vor!

Montag, 1. August 2011

Leseliste Juli 2011

Wow, der Juli war so schnell vorbei, so schnell konnte ich gar nicht gucken! Lesetechnisch war er aber echt mau und das wurmt mich ein bissel. Aber ich lese auf euren Blogs, dass das bei euch nicht viel anders war. Woran das wohl gelegen hat? Bei mir war das Problem, dass ich ewig an "Dämonengold" gelesen habe, das sich echt gezogen hat. Und dann war ich noch krank. Keine guten Voraussetzungen. Deshalb habe ich auch insgesamt im Juli nur vier Bücher gelesen, keine Comics und nicht mal mein Hörbuch "Das Rätsel der Templer" großartig weitergehört. Erst gestern hatte ich mal weider Zeit, mich ein bis zwei Stündchen dieser spannenden Geschichte zu widmen. Im Kino war ich dafür und zwar in Transformers 3 (hat mir sehr gut gefallen, jetzt reichts aber...) und Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 7.2. Harry Potter hat mich echt wehmütig zurückgelassen, aber ich fand des Film spitzenklasse!!!

Eine tolle Neuigkeit gibt es noch zu vermelden: Das BlueNaversum und ihre Bücher ziehen zum 01. November in eine größere Galaxie (Wohnung) mit gaaaaaaaaaaaaanz viel Platz für Bücherregale (Lesezimmer!!! yeah!!!!)!

So, jetzt gehts aber in die Kommentarabteilung was meine (wenigen) gelesenen Bücher im Juli betrifft (wie immer Links anklicken, um zu den Rezensionen zu gelangen):

Eine interessante Geschichte und ein fieser Dämon verbergen sich hinter Stephan Russbülts "Dämonengold". Das wars dann aber auch schon! Leider konnte mich die Story nicht fesseln, der Erzählstil zog sich wie Kaugummi und ich war einfach froh, als ich das Buch nach drei (!!!) langen Wochen endlich durch hatte! Nochmal werde ich ich mir diesen Autor, der eigentlich tolle Ideen hat, nicht antun!








Ein sehr schöner Urban-Fantasyroman verbirgt sich hinter diesem ansprechenden Cover: "Portal des Vergessens" von Stephan R. Bellem (ja noch ein Stephan, den fand ich aber um Längen besser!) hat mich auf ganzer Linie überzeugt und für kurzweilige Lesestunden gesorgt. Hauptfigur Peter war mir äußerst sympathisch und ich bin sehr gern mit ihm auf die Suche nach sich selbst gegangen! Preview: Sobald ich Zeit habe, wird hier ein kleines Interview mit dem Autor erscheinen, auf das ich mich sehr freue!




Mein Monatshighlight war diesen Monat "Kein Entkommen" von Linwood Barclay. Ich LIEBE Barclay-Thriller seit ich seinen Ersten "Ohne ein Wort" gelesen habe. Und dieser war mal wieder grandios und eine willkommene Abwechslung zwischen all den Fantasybüchern, die ich gerade sonst so lese. David Harwood hat alles verloren, als seine Frau Jan plötzlich spurlos verschwand und dann wird er auch noch verdächtigt, etwas mit ihrem verschwinden zu tun zu haben. Spannend, spannend!!!







"Schauergeschichten vom schwarzen Schiff" sind Chris Priestley zweite Kurzgeschichtensammlung und sie ist richtig gut! Gruselige Seefahrergeschichten und eine kurzweiligen und überraschende Rahmenhandlung, sowie ein wundervolles Cover machen dieses Büchlein zu etwas Besonderem und äußerst lesenswert! Ethan, Cathy und Mr. Thackeray (was für ein toller Name!!!) sind sehr schön ausgearbeitete Charaktere und die Geschichten sind, jede für sich, ein kleines Kunstwerk!