Sonntag, 31. Juli 2011

Schauergeschichten vom schwarzen Schiff - Chris Priestley

Eine sturmgepeitschte Nacht…

…in einem einsamen Gasthaus auf einer steilen Felsenklippe an der englischen Atlantikküste. Zwei Kinder, Ethan und Cathy werden von einer schlimmen Durchfallerkrankung ereilt und ihr Vater geht hinaus in die stürmische Nacht, um einen Arzt zu holen.  Doch dann geht es den beiden auf einmal besser und sie setzen sich an das Kaminfeuer im Gastraum um auf ihren Vater zu warten. Plötzlich, als der Sturm am schlimmsten wütet, klopft ein junger Seemann in einer Marineuniform an der Tür und die beiden lassen ihn ein. Bei einem Glas Rum beginnt Mr. Thackeray den Kindern gruselige Seefahrergeschichten zu erzählen und zieht sie schnell in seinen Bann…

Mir ist zuerst das supergeniale Cover dieses Buches aufgefallen. Und auch der Inhalt kann sich durchaus sehen lassen! Zuallererst muss man natürlich beachten, dass „Schauergeschichten vom schwarzen Schiff“ eine Kurzgeschichtensammlung für Jugendliche ist und dass die Geschichten durchaus gruselig, aber harmlos sind. Alle Geschichten spielen auf einem Schiff, aber es sind unterschiedliche Schiffe, an unterschiedlichen Orten auf der Welt mit unterschiedlichen, aber durchweg jungen Charakteren, denen immer unheimliche und schreckliche Dinge wiederfahren. Am Ende jeder Gruselgeschichte kehrt man in den Gastraum des Old Inn zurück und erfährt ein paar Details über den mysteriösen Mr. Thackeray.

Der Schreibstil ist einem Kinderbuch angemessen, sehr einfach und flüssig zu lesen, aber an manchen Stellen nicht für ganz zart besaitete Jugendliche geeignet, denn manchmal geht es ein wenig blutiger zu, als man bei einem Jugend- oder  Kinderbuch erwarten würde. Die Altersempfehlung ist ab 12 und durchaus angemessen. Das Buch enthält neun Kurzgeschichten, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Gerne bin ich immer mit auf das jeweilige Schiff gegangen und habe alle Abenteuer miterlebt. Auch die Auflösung mit den beiden Kindern am Schluss war für mich nicht ganz genau vorherzusehen, so dass es mich bis zum Schluss weitergetrieben hat, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.

Die Charaktere Cathy und Ethan sind gut ausgearbeitet und auch Mr. Thackeray hat mir äußerst gut gefallen. Die Protagonisten der Kurzgeschichten sind natürlich meistens sehr flach geraten, denn sie haben immer höchstens knapp 20 Seiten Platz für ihre Geschichte und auch nicht den Raum um sich zu entwickeln.

Die Umschlaggestaltung ist einfach super und spiegelt den Inhalt des Buches wunderbar wieder. Geheimnisvoll stehen die beiden Kinder Ethan und Cathy in Nebelschwaden gehüllt und von Elementen, die in den einzelnen Kurzgeschichten auftauchen, umgeben. Alles ist in hellem eisblau und grau gehalten, der Titel in schwarzen, krakeligen Kinderbuchstaben aufgemalt.

„Schauergeschichten vom schwarzen Schiff“ ist eine schöne Kurzgeschichtensammlung für Zwischendurch und auch eine schöne Abwechslung im alltäglichen Büchereinerlei. Die Kinder, die auf ihren Vater warten, haben mich berührt und ihre Faszination für die Gruselgeschichten hat mich einfach mitgezogen, so dass ich das kurze Büchlein in einem Rutsch durchgelesen habe!



von Chris Priestley
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten 
Verlag: Bloomsbury Kinderbücher & Jugendbücher (26. Februar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3827054222 
ISBN-13: 978-3827054227 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre 

Rezension vom 31.07.2011

Ich bedanke mich herzlich bei  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Samstag, 30. Juli 2011

Kein Entkommen - Linwood Barclay

Wenn dein Leben plötzlich in Trümmern liegt…

David Harwood hat eine wunderbare Familie. Eine liebende Ehefrau namens Jan und einen süßen kleinen Sohn, Ethan. Doch seit einiger Zeit leidet Jan unter Depressionen, sie wird von Selbstmordgedanken geplagt. Doch einen Tag lang sollte die Welt für die kleine Familie wieder in Ordnung sein: Der Besuch im Five-Mountains-Vergnügungspark, der Tag an dem Jan plötzlich verschwindet. Die Polizei stellt den ganzen Park auf den Kopf, doch von Jan fehlt jede Spur. Bald deutet sogar alles darauf hin, dass David etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Will ihm hier jemand etwas anhängen? Hat dies mit der Story zu tun, an der er als Zeitungsreporter gerade arbeitet?

Linwood Barclay ist ein Garant für thrillige Unterhaltung, für Spannung und Gänsehaut pur. Auch mit seinem neuesten Buch „Kein Entkommen“  hat er wieder einen soliden, spannenden Thriller geschrieben, der unheimlich schnell und leicht zu lesen ist. Die Geschichte ähnelt vielleicht auf den ersten Blick seinem vorherigen Werk „In Todesangst“ entwickelt sich dann aber in eine ganz andere Richtung, so dass es auch für Barclay-Kenner über die ganze Länge des Buches interessant bleibt. Allerdings fand ich dieses Mal die Story ein wenig vorhersehbar, jedoch gepaart mit, für mich, überraschenden Wendungen, so dass es meinem Lesespaß keinen Abbruch getan hat.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr leicht zu lesen. Mir sind die Seiten nur so durch die Finger geflogen und die Spannung riss nie ab. Ein Höhepunkt jagte den Nächsten und auch wenn ich mir das eine oder Andere Detail schon denken konnte, hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen und bin sehr gut unterhalten worden. David fungiert hier als Ich-Erzähler, man kennt seine Gedanken und Gefühle, kann mit ihm um seine Frau, die er über alles liebt, zittern und Bangen und folgt ihm fast auf Schritt und Tritt. Unterbrochen wird die Perspektive nur durch Einschübe der Erlebnisse einer weiteren Person, die das Ganze noch interessanter machen.

Die Personen gefallen mir sehr gut. Gerade David wird wunderbar charakterisiert als treusorgenden Ehemann, liebenden Vater, aber auch als Reporter, der einer heißen Story auf der Spur ist. Diese Story ist äußerst brisant und bringt ihn nicht nur einmal in prekäre Situationen. Aber David ist ein Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat. Seine Eltern und Detective Duckworth  spielen auch noch eine große Rolle. Auch diese Personen sind sehr gut ausgearbeitet und man versteht deren Beweggründe und Handlungsweisen.

Das Cover des 571 Seiten starken Taschenbuchs, das mit einem roten Lesebändchen ausgestattet ist, weicht schon ein wenig von der bisherig bekannten Barclay-Gestaltung ab. Hier ist ein schwarzes Kettenkarussel  vor einem grünen Hintergrund zu sehen. Der Titel ist in grüner Spotlackoptik, erhaben auf dem Buchdeckel aufgebracht.

„Kein Entkommen“ ist ein spannender Thriller aus der Perspektive eines Opfers, der allen gefallen dürfte, die Linwood Barclay mögen und allen, die die Ereignisse lieber nicht aus der Sicht von FBI-Agenten oder Polizei-Detectives lesen! 



von Linwood Barclay
Taschenbuch: 576 Seiten 
Verlag: Ullstein Taschenbuch (15. April 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3548283489 
ISBN-13: 978-3548283487 
Originaltitel: Never look away

Rezension vom 30.07.2011

Mittwoch, 27. Juli 2011

Book in the post box: Scherbenparadies

Scherbenparadies

von Inge Löhnig
Broschiert: 264 Seiten
Verlag: Arena (Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401066021
ISBN-13: 978-3401066028
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre







Kurzbeschreibung 

Sandra hat ein Geheimnis, von dem niemand wissen darf: Seit ihre alkoholabhängige Mutter zu Hause ausgezogen ist, kümmert sie sich alleine um ihre kleine Schwester Vanessa. Alles geht gut, bis Sandra sich Hals über Kopf in ihren jungen Klassenlehrer verliebt. Ohne es zu ahnen, macht sie sich damit zur Konkurrentin und löst eine Welle des Hasses bei ihren Mitschülern aus, die immer unkontrollierbarer wird.

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Hallo ihr Lieben, bei mir ist es - schon wieder - etwas stressig. Ich hab sehr viel im Büro zu tun und dann gibt es natürlich auch noch diverse Freizeitaktivitäten wie Kino und Co. ;-) . Dennoch bin ich mit meinem Thriller "Kein Entkommen" fast durch und es wird auch ganz bald die Rezension dazu geben.

Vor Kurzem flatterte mir der neue Jugendthriller von Arena, geschrieben von Inge Löhnig, ins Haus. Das Cover ist sehr cool pink und diese steinerne Engel ist irgendwie stilvoll. Ich wollte schon die ganze Zeit "Schattenkuss" lesen, doch bisher hatte ich noch keine Gelegenheit dazu. Das Buch muss auch erst noch angeschafft werden. Nun versuche ich es zunächst Mal mit dem neuen Thriller, es wird mein erster Arena-Thriller sein and I'm lookin forward to!!!

Montag, 25. Juli 2011

Book in the post box: Geisterritter

Geisterritter

von Cornelia Funke
Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
Verlag: Dressler (August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791504797
ISBN-13: 978-3791504797
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 14 Jahre






Kurzbeschreibung 

Heulende Geister, tapfere Ritter, wilde Abenteuer! Der große Kinderroman von Cornelia Funke Jon Whitcroft hat es schwer. Seine Mutter und ihr neuer Freund schicken ihn aufs Internat nach Salisbury. Strömender Regen, dunkle Gemäuer, enge Flure, fremde Gesichter und ein Zimmer, das er sich mit zwei Mitschülern teilen muss. Jon ahnt nicht, dass dies bald seine geringsten Sorgen sein werden. Denn in seiner sechsten Nacht im Internat erscheinen plötzlich drei Geister unter dem Fenster seines Zimmers und starren zu ihm herauf. Doch zum Glück gibt es jemanden in Salisbury, der sich mit Geistern auskennt Spannende, lustige, fesselnde Freundschafts- und Internatsgeschichte - mit wunderschönen ganzseitigen Illustrationen von Friedrich Hechelmann.

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Ja, ich mag Cornelia Funke! Ich mochte Jacob Reckless, ich fand das Buch einfach klasse! Und jetzt möchte ich natürlich ihr neuestes Buch lesen und mich mal wieder in fantastische Welten entführen lassen. Und wenn da ein paar Geister rumspuken, bin ich sofort zur Stelle! Wen faszinieren Geister denn nicht? Gibt es sie wirklich, ebenso wie Außerirdische? Wie wäre eine Welt voller grüner Männchen und Geister? Das wäre doch mal ein interessanter Ansatz, oder? Ich erwarte von "Geisterritter" einfach eine schöne Geschichte, die ich nach dem Lesen guten Gewissens weiterempfehlen oder auch verschenken kann.

Sonntag, 24. Juli 2011

Book in the post box: Die Stadt der Seelen

Die Stadt der Seelen - Pandaemonia


von Christoph Lode
Taschenbuch: 496 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (14. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783442471744
ISBN-13: 978-3442471744
ASIN: 3442471745
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 0 - 16 Jahre






Kurzbeschreibung 

Düster, mysteriös, fesselnd – einfach phantastisch!
Wer Macht über die Träume der Menschen besitzt, gebietet auch über ihre Gedanken. Lady Sarka, die allgewaltige Herrscherin von Bradost, weiß das und will sich die Gabe des Traumwanderers Jackon dafür zunutze machen. Doch sie hat viele Feinde: Liam ist einer von ihnen. Er will den Tod seines Vaters rächen und ihre Macht brechen. Aber er ist im Pandæmonium gefangen, dem dunklen Reich der verdammten Seelen und Dämonen. Seine Freundin Vivana ist verzweifelt. Sie liebt Liam, doch reicht das aus, um ihn zu retten?

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Nachdem ich so super begeistert vom ersten Teil "Der letzte Traumwanderer" war, musste natürlich der Band 2 von Christoph Lodes Pandaemonia-Trilogie "Die Stadt der Seelen" in mein Bücherregal einziehen. Und ich hatte so ein riiiiiiiiiiiiiesen Glück, denn Christoph Lode hat dieses Exemplar höchstpersönlich auf Facebook verlost. Als es dann bei mir ankam, fand ich auch noch eine total schöne Widmung des Autors darin. Das lässt das Bücherherz doch sofort höher schlagen! Jetzt kann ich es kaum erwarten, neue Abenteuer mit Jackon und Liam zu bestehen!

Samstag, 23. Juli 2011

Portal des Vergessens - Stephan R. Bellem

Zu kurz, aber gut

Peter hat vor zwei Jahren seine Eltern bei einem Autounfall verloren, an den er sich nicht mal mehr erinnern kann. Sein Gedächtnis an die davor liegende Zeit ist wie ausgelöscht. Mittlerweile studiert er Geschichte an der Uni und ist gut mit einem Kommilitonen namens Frank befreundet. Dieser neckt ihn immer wieder, dass seine Moralvorstellungen nicht in unsere Zeit passen würden. Auch wird Peter nachts von merkwürdigen Träumen heimgesucht, die sich mehr als nur real anfühlen. In diesen Träumen ist er ein junger Sonnenkrieger namens Vryn, der gegen seinen Bruder zu Felde ziehen muss. Was verbirgt sich hinter Peters Traumwelt? Ist sie Realität oder wird er durch seine Trauer langsam verrückt?

Ich hatte dieses kurze Büchlein von nicht mal 300 Seiten sehr schnell durchgelesen. Das lag aber nicht nur an der geringen Seitenanzahl, sondern auch an dem angenehmen Schreibstil des Autors und der Kurzweiligkeit der Geschichte, die hier erzählt wird. Es handelt sich bei „Portal des Vergessens“ um einen Urban-Fantasy Roman, aber Gott sei Dank ohne kitschige Vampire und Werwölfe, sondern hier wird gekonnt die reale Welt mit High-Fantasy-Elementen vermischt. Der Showdown findet allerdings in unserer Welt statt und kam mir zu abrupt. Gegen Ende hin, hatte ich ein wenig das Gefühl, durch die Geschichte gehetzt zu werden, dass sie jetzt schnell zum Abschluss gebracht werden muss. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt den ich hier anbringen kann.

Der Schreibstil von Stephan R. Bellem ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Er baut durch die Szenenwechsel und –Sprünge zwischen Peter und Vryn sehr schnell Spannung auf. Die Abenteuer des Kriegers Vryn fand ich toll und interessant zu lesen und ich empfand es irgendwie immer als schade, wenn ich zu Peter zurückkehren musste. Ich konnte mir während des Lesens richtig gut vorstellen, wie der Autor diese Zeilen niederschrieb, bzw. auch vorliest.

Peter ist ein schöner Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. Ich konnte gut nachvollziehen, wie er begann, an sich und seinem Geisteszustand zu zweifeln, während seine komische Therapeutin ihm immer einzureden versucht hat, dass er nicht verrückt sei, dass alles zu seiner Trauerbewältigung gehöre und er irgendwelche Pillen schlucken soll. Ja, nee, is klar! Frank ist irgendwie ein netter Freund, der mir aber ein wenig zu flach geraten war. Außerdem hab ich mich über die zwei etwas altmodischen Namen, Peter und Frank, gewundert. Nora ist ein nettes Mädchen, dass sich Hals über Kopf in unseren Peter verliebt. Wegen mir hätte es diese Lovestory nicht unbedingt geben müssen, aber sie war erträglich.

Das Cover dieser hochwertigen Klappenbroschur ist total schön und ein echter Hingucker! Hier sieht man ein rundes Steinportal, durch das zwei Personen auf einer Brücke schreiten. Es mutet düster und geheimnisvoll an, fast schon ein bisschen geheimnisvoller, als das Buch selbst. Der Titel ist erhaben und in Spotlackoptik in den Buchdeckel eingeprägt.

Mir hat „Portal des Vergessens“ ein paar schöne und kurzweilige Lesestunden beschert, allerdings fand ich das Buch ein wenig zu kurz geraten. Ich hätte mir an manchen Stellen etwas mehr Ausführlichkeit gewünscht und gerade zum Ende hin, hätte es nicht so schnell gehen dürfen. Da das aber Geschmacksache ist, empfehle ich das Buch sehr gerne weiter, an alle, die Lust auf eine schöne und spannende Geschichte haben, die ohne zu viel Kitsch auskommt, dafür mit ein paar harten Kampfszenen aufwarten kann!



von Stephan R. Bellem
Broschiert: 285 Seiten 
Verlag: Otherworld Verlag (Januar 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3800095335 
ISBN-13: 978-3800095339

Rezension vom 23.07.2011

Ich danke ganz herzlich demVerlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Donnerstag, 21. Juli 2011

Book in the post box: Die Geister von Rosehill

Die Geister von Rosehill

von Susanna Kearsley
Taschenbuch: 432 Seiten
Verlag: Piper Taschenbuch (Juni 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492272347
ISBN-13: 978-3492272346
Originaltitel: The Shadowy Horses







Kurzbeschreibung 

Die junge Archäologin Verity Grey kann nicht widerstehen, als sie zu Ausgrabungen ins schottische Rosehill eingeladen wird, um nach der letzten Ruhestätte der legendären Neunten Römischen Legion zu suchen. Fasziniert erlebt sie mit, wie in Rosehill ein Geist umgeht: der Geist eines römischen Legionärs! Und dann trifft Verity auch noch David, dessen Charme sie vollends aus der Reserve lockt.

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Dieses Buch ist mir aufgrund des tollen blauen, Urlaubsfeeling versprühenden Covers ins Auge gesprungen. Ich finde es total schön und die Idee von Piper, eine Nivea Sun Urlaubsedition herauszubringen ist echt cool. Natürlich gibts da noch ein paar andere Bücher (u. a. von Gaby Hauptmann und Judith Lennox) und sie haben  alle so ein tolles blaues Cover. Hier gibts übrigens eine Übersicht und ein Gewinnspiel dazu bei Thalia. [SORRY, das Gewinnspiel ist leider schon abgelaufen, aber die Bücher kann man da trotzdem angucken.] Zu haben sind die Bücher jeweils für 7,00 Euro.

Natürlich interessiert mich auch der Inhalt des Buchs. Wie ihr ja wisst, finde ich Archäologie total spannend (ich wollte früher Archäologin werden!), auch das Schicksal der neunten Legion finde ich interessant und Schottland im Allgemeinen zähle ich zu meiner bevorzugten Lektüre. :-) Ich hoffe, hier das richtige Buch für mich entdeckt zu haben, es wird auf alle Fälle mit mir im September nach Spanien fliegen und eine meiner Strandlektüren werden! Sommer, Sonne, Sonnenschein!!!

Mittwoch, 20. Juli 2011

Dämonengold - Stephan Russbült

Dämonischer Kaugummi

Normalerweise foltert und tötet Baazlabeth Menschen in seinem Dämonenreich. Er zählt zur Rasse der Kriegerdämonen und ist noch dazu ziemlich von sich selbst überzeugt. Bis er eines Tages seiner Lieblingsbeschäftigung, Menschenfolter, entrissen und in eine Welt gerufen wird, um einen Auftrag zu erfüllen. Dieser lautet: Fülle eine Kiste mit 5000 ehrlich verdienten Goldmünzen. Kein Problem, denkt sich Baazlabeth, nachdem er dem Zauberer Nemrothar Rache geschworen hat, doch er muss schon sehr bald feststellen, dass er sich da gründlich getäuscht hat!

Dieses Buch zu bewerten fällt mir ziemlich schwer, denn eigentlich hab ich mich die ganze Zeit geärgert, dass ich immer nur so langsam voran kam mit Lesen. Denn die Geschichte war an sich echt nicht schlecht, doch hat sie sich gezogen wie Kaugummi! Irgendwie hat Baazlabeth mich in seinen Bann gezogen, nur der Schreibstil hat es eher geschafft, dass ich das Buch immer nach einigen Seiten entnervt zur Seite gelegt hab. Es war anstrengend zu lesen, es hatte zu wenig Action und Spannungsmomente, es hat eine Komponente gefehlt, die einen an die Seiten fesselt.

Der Schreibstil an sich war gut verständlich, aber an vielen Stellen langatmig und zäh. Es gab keinen wirklichen Spannungsbogen und oftmals war die Handlung ein vor-sich-hin-Geplätschere. Das finde ich total schade, denn so ein gruseliger und starker Dämon wie Baazlabeth hätte richtig viel Action und Spannung verdient. Erst als Lilith auf der Bildfläche erschienen ist, wurde die Geschichte ein wenig schwungvoller. Sie bringt frischen Wind in die, zu diesem Zeitpunkt, etwas festgefahrene Story.

Die Stadt Brisenburg, in die Baazlabeth gerufen wurde, ist sehr mittelalterlich geprägt und somit bleiben ihm auch nur mittelalterliche Jobs oder Methoden um sich ehrliches Geld zu verdienen. Außerdem hat er zu Beginn und auch im Laufe der Geschichte immer wieder Probleme damit, die Menschen richtig zu verstehen. Denn diese umschreiben Dinge gerne, während Baazlabeth sie lieber beim Namen nennt. Nemrothar ist ein greiser Zauberer, dem Baazlabeth seinen Auftrag verdankt. Er kommt zwar nicht so häufig vor, spielt aber dennoch eine Schlüsselrolle. Der interessanteste Charakter war, neben Baazlabeths Humunkulus aus Brotteig, die kleine Lilith, die sich vor den Menschen versteckt und ganz schön gerissen sein kann.

Die Covergestaltung ist sehr passend zum Buch gewählt worden. Hier ist verschwommen im Hintergrund ein fieser Dämon zusehen, der Goldmünzen in seiner Klauenhand hält. Der Titel und die Goldmünzen sind erhaben eingeprägt. Mir gefällt das Cover außerordentlich gut, denn es ist noch dazu schön düster!

Eigentlich habe ich von „Dämonengold“ einen spannenden Dämonenroman erwartet, der mit viel Action und Humor besticht. Leider wurden meine Erwartungen nicht so wirklich erfüllt und ich war mit der Zeit eher frustriert, weil Baazlabeth und ich einfach nicht vom Fleck kamen, uns immer wieder im Kreis gedreht und nicht so wirklich eine Richtung gefunden haben, in die sich die Geschichte entwickelt.

Mein Fazit lautet also: Sympathischer Dämon und interessante Ausgangslage, auch Humor findet man auf den Buchseiten und doch hielt die Geschichte nicht das, was sie versprach. Hier braucht man viel Geduld und Zeit um sich auf die Figuren einzulassen, trotzdem blieben sie meistens zu farblos für meinen Geschmack! 



von Stephan Russbült
Taschenbuch: 560 Seiten 
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: 1 (13. April 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3404200012 
ISBN-13: 978-3404200016 
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren

Rezension vom 20.07.2011

Mein herzlicher Dank gilt dem Verlag  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Samstag, 16. Juli 2011

Book in the post box: Der Herr der Ringe

Der Herr der Ringe

von J. R. R. Tolkien
Gebundene Ausgabe: 1238 Seiten
Verlag: RM Buch und Medien Vertrieb GmbH (2003)
Sprache: Deutsch
ASIN: B002HTR52S



 



Kurzbeschreibung

"Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn."


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Erstmal ein kurzer Zwischenstand zu "Dämonengold": Ich komme endlich etwas besser voran! Ich bin jetzt ca. auf Seite 400 und habe also noch 158 Seiten vor mir, die ich hoffe in den nächsten zwei, drei Tagen bewältigt zu haben. Schon lange ging mir kein Buch mehr so zähflüssig von der Lesehand, dabei ist die Geschichte echt nicht schlecht!

So, jetzt zur Neuerrungenschaft: Wie ihr erkennen könnt, handelt es sich um eine wundervolle Sonderedition und Gesamtausgabe einer meiner Lieblingstrilogien "Der Herr der Ringe" in der Übersetzung von Wolfgang Krege. Ich habe die Ausgabe im grünen Schuber gelesen (als ich in der vierten Klasse war^^) und war begeistert! Dann habe ich leider das erste Buch irgendwann mal verliehen, als ich in die Unterstufe gegangen bin, und niemals mehr zurückbekommen. Ein herber Verlust!!! Jetzt ist endlich Ersatz da und was für einer! Der Umschlag ist echt der HAMMER! Wunder-, wunderschön und die Schrift glitzert! Ich hoffe, das kann man auf dem anderen Bild sehen, das ich unten noch einfügen werde. Der Einband unter dem Umschlag (in den ich mich auf den ersten Blick verliebt habe!!!) ist rot und auch die ersten und letzten Seiten und der Buchschnitt sind rot. Außerdem sind bei dieser Ausgabe zwei Faltkarten von Mittelerde dabei, für die es hinten extra einen Klarsichteinschub gibt und es verfügt über zwei (!!!) Lesebändchen (eins in rot und eins in gold). Den Weg zu mir gefunden hat das Buch über ebay (manchmal ist ebay echt das Größte!!!). Es ist noch ungelesen und stand beim Vorbesitzer nur im Regal rum. Das wird sich bei mir auf jeden Fall ändern! Ich glaube, das ist bisher mit Abstand das schönste Buch in meiner Sammlung und ich finde, dieses Meisterwerk hat es auch verdient!!!


Mein Schmuckstück von Hinten. Das Auge besticht total, oder? Die Fotos entstanden übrigens auf meinem Balkon und der Untergrund ist mein Balkontisch.


Hier hab ich das Buch mal ein wenig in die Sonne verfrachtet (man übersehe bitte großzügig die Tatzenspuren von Katze oder Marder auf dem Stuhl^^), ich hoffe, man bekommt einen ungefähren Eindruck davon, wie schön die Schrift eigentlich glitzert. Hach ist das genial! *seufz* 

Donnerstag, 14. Juli 2011

Book in the post box: Cagot

Cagot

von Tom Knox
Gebundene Ausgabe: 479 Seiten
Verlag: Hoffmann und Campe (28. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3455403174
ISBN-13: 978-3455403176
Originaltitel: Marks of Cain







Kurzbeschreibung 

Eine Serie entsetzlicher Ritualmorde erschüttert England. Die Opfer sind allesamt sehr alt, sehr vermögend und baskischer Herkunft. Außerdem weisen sie ungewöhnliche Deformierungen an Händen und Füßen auf. Journalist Simon Quinn ermittelt und wird auf einen Volksstamm aufmerksam, der wegen seiner "Andersartigkeit" von je her verfolgt wurde - die Cagots.

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Ebay sei Dank und für ein paar läppische Euronen (nämlich 5,50 Euro + 1,80 Versand) darf dieses chick anzusehende Hardcover noch völlig neu, verschweißt und ungelesen nun in meinem Bücherregal stehen. Ich hab mich echt riesig gefreut, denn seit der Spät-Livestream-Lesung von Tom Knox, die mir, trotz des schlechten Tons, echt gut gefallen hat, möchte ich dieses Buch lesen! Ich hoffe, die Grundstimmung ist genauso düster, wie das Cover, das ich einfach spitze finde! Ich bin total gespannt!!!

Mittwoch, 13. Juli 2011

Stöckchen - Lese-Lebenslagen

Wann und wo liest man so?

Beim Essen?
Hm, ja also beim Frühstück les ich meistens Zeitung und öfter dann auch beim Abendessen. Ab und zu les ich auch mein Buch weiter, aber das ist oft so unbequem.

Beim Baden?

Eigentlich nicht, ich bade kaum. Höchstens wenn ich erkältet bin, dann gibts das tolle Pinimenthol-Bad und ohne Buch.
Am Örtchen?

Jaaaaaaaaaaaa, da les ich ich tatsächlich manchmal *gg*. Vor allem, wenns mal länger dauert, ist doch dann voll langweilig aufm Klo!


Beim Laufen?
Nein! Sonst renn ich ja gegen den nächsten Laternenpfahl!!!
Beim Friseur?
Ja, da les ich. Zumindest solange ich warte, bis ich drann komm. Dann hab ich keine Brille mehr auf, außerdem mag ich es nicht wenn mir abgeschnittene Haare in die Augen oder das Buch fliegen.
Im Wartezimmer?

Ja, da les ich immer! Nur manchmal sitzen da so alte Omis, die sich dann über die Nachbars-Traudel oder den Becker-Hannes unterhalten, das ist dann leicht nervig...


In der Werbepause?
Wenn ich nicht grad aufs Örtchen muss, dann les ich auch mal in den Werbepausen.
Im Auto (Beifahrer)?
Nein, als Beifahrer les ich eigentlich nicht. Nur, wenn ich hinten im Auto mitfahr und es ist eine längere Fahrt.
Im Park, Freibad, etc.?
Ja, na klar!!!! Da ist immer ein Buch dabei, vor allem bei einem Tag am See oder am Meer...
In der Kassenschlange?
Hab ich noch nie ausprobiert, aber ich glaub, da wär ich viel zu sehr damit beschäftigt, mein Geld rauszukramen und meine  Einkäufe aus- und einzupacken.
Im Bett nach dem Aufstehen?
Also wie jetzt? Im Bett oder nach dem Aufstehen? Im Bett lese ich total gerne abends, wie auch morgens nach dem Aufwachen. Früher hab ich das am Wochenende oder in den Ferien total oft gemacht, heute mache ich das eher weniger, ich steh lieber gleich auf und mache ein schönes Frühstück. Nach dem Aufstehen les ich natürlich auch^^.
In der Pause (Kino, Theater, etc.)?

Nein, da les ich nicht! Das wäre sehr unhöflich meiner Begleitung gegenüber.


Bevor der Hauptfilm im Kino beginnt?
Da kommen doch die tollen Kinovorschauen und es ist auch dunkel. bevor es überhaupt losgeht schaue ich mir das aktuelle Kinomagazin an. Das wars dann aber auch schon.
In der U-Bahn, Straßenbahn, im Zug?
Ja, in allen drei Fortbewegungsmitteln lese ich. Schließlich fahre ich meistens etwas längere Strecken.
An der Haltestelle, auf dem Bahnhof?
Ja, da auch. Gerne dann in der Sonne, während ich auf meinen Zug warte.
Im Restaurant oder Café (wenn man alleine ist)?

Das finde ich auch sehr angenehm. Dazu nen schönen Latte Machhiato... 


Bei der Arbeit/ In der Schule?
In der Schule hab ich eigentlich nie gelesen, aber an der FH während den Pausen manchmal schon. Jetzt höchstens mal in der Mittagspause, ansonsten muss ich ja arbeiten.

Montag, 11. Juli 2011

Book in the post box: Der Pakt

Der Pakt

von Gemma Malley
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Bloomsbury; Auflage: 1., Aufl. (November 2007)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3827052637
ISBN-13: 978-3827052636
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: The Declaration






Kurzbeschreibung 

Anna ist Überschuss. Sie lebt in dem Heim »Grange Hall«, um die Sünde, die ihre Eltern begangen haben, indem sie sie zeugten, durch Fleiß und Disziplin wiedergutzumachen. Kinder zu bekommen ist laut dem Pakt von 2080 verboten. Doch Annas Eltern haben sich nicht daran gehalten. Deshalb hasst Anna sie und bemüht sich, eine nützliche Dienerin zu sein - das ist immer noch besser, als eingeschläfert zu werden. Dann kommt ein neuer Überschuss hinzu: Peter. Er ist anders - rebellisch und unerschrocken. Und er kennt Annas Eltern und Annas schmetterlingsförmiges Muttermal. Sie will nichts mit ihm zu tun haben, doch er ist hartnäckig, und Anna beginnt die Regeln infrage zu stellen. Es gelingt den beiden schließlich, aus »Grange Hall« zu flüchten. Doch die Fänger sind ihnen schnell auf den Fersen.

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Jaaaaaaaaaaaa, ich weiß, es ist immer noch keine neue Rezension, aber ich komm einfach nicht vorwärts mit "Dämonengold". Nach einem superstressigem Wochenende, an dem ich keine einzige Zeile gelesen habe, bleibt mir nur, euch weitere meiner neuen Bücher zu zeigen. Das hier zum Beispiel: "Der Pakt" von Gemma Malley. Derzeit grassiert ja das dystopische Fieber und "Der Pakt" schlägt genau in die Kerbe. Nur hat es die Besonderheit, schon 2007 erschienen zu sein, um einfach vom Vampirhype verschluckt zu werden. Vielleicht bekommt es nun eine neue Chance? Mich hat das Buch und das Cover sehr neugierig gemacht, ich werde es ganz bald lesen und euch davon berichten!

Donnerstag, 7. Juli 2011

Book in the post box: Magierdämmerung Bd. 2: Gegen die Zeit

Magierdämmerung Bd. 2: Gegen die Zeit

von Bernd Perplies
Broschiert: 432 Seiten
Verlag: Lyx (11. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783802582653
ISBN-13: 978-3802582653
ASIN: 3802582659








Kurzbeschreibung 

London 1897. Das Leben von Jonathan Kentham ist nicht mehr das, was es mal war. Als unfreiwilliger Erbe der Macht des verstorbenen Lordmagisters Albert Dunholm wird er in einen Kampf zwischen zwei Magierfraktionen verstrickt. Der Usurpator Wellington hat mit seinen Gefolgsleuten die Macht an sich gerissen und die Anhänger Dunholms eingesperrt, darunter Jonathan und dessen dandyhaften Magierfreund Jupiter Holmes. Den beiden läuft die Zeit davon, denn sie müssen unbedingt das Siegel von Atlantis schließen, bevor die Magie die Welt ins Chaos stürzt. Doch Hilfe naht von unerwarteter Seite.

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Ich weiß, ich weiß, bei mir ist es was Rezensionen angeht etwas ruhiger als gewohnt, aber ich hab irgendwie immer noch soooooooo viel zu tun und komme kaum zum Lesen. Dafür gibts nen Haufen neue Bücher, die ich euch vorstellen kann! Z.B. den zweiten Teil von Bernd Perplies' "Magierdämmerung - Gegen die Zeit". Ich fand Band 1 grandios, so dass Band 2 natürlich auch ziemlich bald hier einziehen musste. Und natürlich freu ich mich total auf das Buch, denn laut vieler Meinungen wird es noch besser, als sein Vorgänger!!! *jippiii*

Montag, 4. Juli 2011

Book in the post box: Der Goldschatz der Elbberge

Der Goldschatz der Elbberge


von Martin Schemm
Broschiert: 576 Seiten
Verlag: Ellert & Richter; Auflage: 1 (15. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783831904204
ISBN-13: 978-3831904204
ASIN: 3831904200










Kurzbeschreibung 

Im Jahr 1065 lässt der Hamburger Erzbischof Adalbert eine Gruppe Männer durch einen alten Stollen in die Tiefe des Sollonbergs (Süllberg in Blankenese) hinabsteigen, um dort einen sagenumwobenen Schatz der zwergenhaften Schwarzalben zu heben. Mit der Beute hofft der Kirchenfürst seine politische Macht im Norden Europas und im Reich König Heinrichs IV. ausweiten zu können. Als die Männer tatsächlich in das Zwergenreich gelangen und Hand anlegen an den goldenen Schatz, vollzieht sich ein alter Fluchzauber, der das Land an der Elbe in Angst und Schrecken versetzt, während zugleich das Machtgefüge des Erzbischofs zerfällt Ein packender Roman, der Historisches geschickt mit alten Sagen verwebt und eine bislang wenig beachtete Epoche Hamburgs weit vor den Tagen der Hanse faszinierend in Szene setzt.

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Okay, das Cover ist echt nicht hitverdächtig. Es ist echt ziemlich scheußlich, aber das sind wir ja von historischen Romanen gewöhnt. Hier mischt sich aber zu einer der spannendsten historischen Epochen (tiefstes Mittelalter) eine große Portion Fantasy und Stoff aus der Sagenwelt. Das ist ein Genre-Mix, zu dem ich schlecht Nein sagen kann! "Der Goldschatz der Elbberge" scheint ein Buch zu sein, das mich begeistern könnte, ein Buch zum Abtauchen in ein dunkles Zeitalter. Ich bin total gespannt drauf!!! Ich hab es übrigens nur ganz zufällig entdeckt, aber der Klappentext hat es in sich und so ist es auf meinem Wunschzettel gelandet *g*.

Sonntag, 3. Juli 2011

Auslosung: Die Gewinner!

So, ihr Lieben, es ist vollbracht! Die Gewinnerinnen und Gewinner meines Happy-Birthday-Gewinnspiels stehen fest! Ich habe ganz tolle Antworten auf meine Frage, welches euer bestes Geburtstagsgeschenk war, bekommen. Meines war übrigens Karten für "Tanz der Vampire" dieses Jahr! Dicht gefolgt vom Besuch bei den Chippendales zu meinem 18. Geburtstag! Man, war das ein Spaß! *gg*

Dieses Mal habe ich Random.org die Entscheidung überlassen, da ich im Moment einfach nicht genug Zeit habe, um per Hand die Gewinner zu ziehen und alles noch mit Fotos zu dokumentieren. Ich hoffe, das beim nächsten Mal wieder machen zu können (war irgendwie schöner, oder?).

Nun hab ich euch aber lang genug auf die Folter gespannt!

Los geht es mit den Gewinnerinnen und Gewinnern:


Maike P.
Christian K.
Thanh D.


Sarah F.


Melanie W. (Band 2, hier der Rechte)
Marie-Anne B. (Band 29, der Linke)


Verena K.


Anette L.


Stefanie H.


Ich gratuliere allen herzlich zu ihren Gewinnen!!!!

Und an alle, die dieses Mal kein Glück hatten: Es gibt bestimmt bald schon das nächste Gewinnspiel, denn bei mir im Regal steht das eine oder andere Buch, das ich gerne verschenken möchte!

Die Namen und Adressen der Gewinner der signierten Bücher werde ich nun an die beiden Autoren übermitteln, damit sie die Bücher signieren und losschicken können. Bei Martina André kann sich der Versand um ein paar Tage verzögern, da sie gerade im Urlaub ist. Die Päckchen mit den Comics, die von mir aus auf die Reise geschickt werden, gehen im Laufe der nächsten Woche raus.

Samstag, 2. Juli 2011

Book in the post box: Aus Licht gewoben

Aus Licht gewoben

von Alexandra Bracken
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (16. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442472601
ISBN-13: 978-3442472604
Originaltitel: Brightly Woven







Kurzbeschreibung 

Ein einziger Tropfen Regen verändert ihre ganze Welt ... 

Die sechzehnjährige Sydelle kennt nichts als Trockenheit und Dürre, bis der lang ersehnte Regen kommt – und mit ihm Wayland North. Der mysteriöse Magier ahnt, welch große Gabe Sydelle in sich trägt. Und so wählt er sie als Gefährtin für eine geheime Mission, die die beiden durch viele Gefahren bis in die entlegene Hauptstadt des Königreichs führen soll. Denn nur, wenn Wayland seine inneren Dämonen besiegt und Sydelle ihre wahre Bestimmung erkennt, können die beiden ihrer Heimat neue Hoffnung schenken …

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Auf dieses Buch bin ich durch eine Rezension auf einem Blog aufmerksam geworden. Leider weiß ich nicht mehr, auf welchem das war, aber ich habe die Rezension auf jeden Fall kommentiert, weil ich mir unschlüssig war, ob das Buch für mich geeignet ist. Die Neugier hat dann schlussendlich gesiegt, denn High Fantasy ist High Fantasy und da haben sich alle Bücher, die nur annähernd interessant klingen, eine Chance verdient. Das Cover finde ich auch ganz schön, wobei es eher auf Romantic Fantasy hindeutet. Ich lass mich überraschen, denn bei "Winterlicht" steckt ja auch ne ganz tolle Geschichte im falschen, wenn auch schönen, Gewand!

Infos zur Gewinnspielauslosung!

Hi ihr Lieben,

ich bitte euch für die Auslosung meines Happy-Birthday-Gewinnspiels noch um ein wenig Geduld! Bei mir ist es gerade ein wenig stressig, aber spätestens morgen Vormittag wird es soweit sein und ich werde hier auf meinem Blog die Gewinner bekannt geben!

Danke für euer Verständnis und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude! ;-)

LG
Kathi

Bis dahin spendiere ich euch noch eine schöne Tasse Kaffee!^^

Freitag, 1. Juli 2011

Leseliste Juni 2011

Der Juni hat einige Highlights bereit gehalten! Ich habe meinen ersten Bloggeburtstag mit einem schönen Gewinnspiel gefeiert, bei dem ihr noch heute bis Mitternacht teilnehmen könnt. Falls noch jemand Lust hat mitzumachen: Hier gehts entlang! Außerdem habe ich am 15. Juni in meinem neuen Job zu arbeiten begonnen und es macht mir riesig viel Spaß! Ich arbeite als Personalerin in einem regionalen Wohnbau-Unternehmen. Und, na klar, ist es anstrengend, aber toll! 

Im Kino waren wir nur ein Mal, dafür war der Film aber wirklich spitze: "Wer ist Hanna?" mit einer ganz starken Soarse Ronan und Cate Blanchett hat mir total gut gefallen!

Im Juni habe ich sechs Bücher gelesen und mein erstes Hörbuch beendet. Die Bücher fand ich durch die Bank weg gut bis sehr gut und es war echt keins dabei, das ich nicht weiterempfehlen würde! Dann habe ich mein zweites Hörbuch begonnen und höre gerade ganz gespannt "Das Rätsel der Templer" von Martina André.

Nun geht es aber in die Bücherabteilung, klickt, wie immer, auf die Links, dann kommt ihr zu den vollständigen Rezensionen.

Los ging es mit der Hörbuchbesprechung von Andreas Eschbachs "Blackout". Die Geschichte um Christopher Kid und Serenity fand ich einfach klasse, die hat mich total gepackt! Allein die Vorstellung von vernetztem Bewusstsein lässt mir die Gänsehaut über die Arme kriechen und natürlich trete ich der Kohärenz auch im zweiten Teil  "Hideout", der im Herbst erscheint, entgegen! 





Das erste Buch im Monat Juni war "Curia" von Oscar Caplan. Das fand ich anstrengend aber total interessant. Der Themenmix aus Vatikan, Bibel und Ägyptologie war echt beeindruckend. Es ist kein Buch für jedermann, man sollte diese Themen mögen, dann findet man hier einen spannenden Abenteuer-Roman/Verschwörungs-Thriller.








"Der letzte Traumwanderer" von Christoph Lode war ein wirklich interessanter und schöner Fantasy-Roman mit Steampunkelementen. Die Atmosphäre in diesem Buch hat mir sehr gut gefallen und die Charaktere haben sofort mein Herz erobert. Nun will ich unbedingt wissen, wie es mit Liam, Jackon und Lucien weitergeht und ob sie der bösen Lady Sarka Einhalt gebieten können. Deshalb wird bestimmt auch Band 2 "Die Stadt der Seelen" schon bald den Weg zu mir nach Hause finden *g*.







O la la, dieses Buch hat mich zu beginn hin- und hergerissen, ich habs am Anfang verflucht, war dann aber so fasziniert, dass ich es ziemlich schnell verschlungen habe^^.  "Prinz der Dunkelheit" von Mark Lawrence, ein Buch das seinesgleichen sucht! Prinz Jorg ist ein Antagonist, eine Person, die man hassen muss, aber dennoch konnte ich mich irgendwie in ihn hineinversetzen, seine Taten irgendwie verstehen bzw. tolerieren, obwohl sie so grausam und schrecklich sind, dass man eigentlich gerne weglaufen oder das Buch unterm Bett verstecken möchte. Ein lesenswertes Buch!





"Überleben" von S. A. Bodeen ist ein klasse Jugendthriller! Mir hat das Buch übelst gut gefallen, denn es war spannend, super geschrieben und auch ziemlich erschütternd. So viele Jahre von der Außenwelt abgeschnitten in einem Bunker zu verbringen, stell ich mir furchtbar vor! Auch Hauptfigur Eli war für mich irgendwie gut zu verstehen, so, dass ich sehr schnell mitten in der Geschichte war. Meine Empfehlung: LESEN!!!





Catalina de Erauso, diese Frau ist einen Weg gegangen, der für die damalige Zeit (Spanien im 17. Jahrhunderts) einfach undenkbar war! Sie hat sich Männerkleider angezogen, ist zur See gefahren und hat in des Königs Armee gedient. Sie hat Peru bereist um ihre große Liebe zu finden und stand in Spanien vor dem Iquisitionsgericht, sie ging sogar bis in den Vatikan und bekam beim Papst eine Audienz. In ihrem ersten Historischen Roman "Die Nonne mit dem Schwert" hat Lea Korte eine historische Persönlichkeit lebendig werden lassen, vor der man sich nur voller Ehrfurcht verneigen kann! Ein wirklich toller Roman!



Das letzt Buch im Juni war auch das Buch, das mich am wenigsten begeistert und berührt hat. Es war wirklich nicht schlecht, aber "Blood Magic" von Tessa Gratton fällt wieder in die Kategorie Romantic-Fantasy, der ich einfach nicht so viel abgewinnen kann. Die Geschichte an sich war ganz schön und der Aspekt der Blutmagie war für mich neu und interessant, dennoch konnte ich mit Protagonistin Silla nicht richtig warm werden. Ihren Freund Nick oder ihr Bruder Reese waren da eher Personen, die ich sympathisch fand. "Blood Magic" ist auf jeden Fall lesenswert, wenn man auf solche Bücher steht!