Montag, 28. Februar 2011

And the Oscar... äh books go to...

So ihr Lieben,

es ist endlich soweit: Ich habe heute Mittag die Gewinnerinnen meines ersten Blog-Gewinnspiels gezogen! Und ich hab natürlich fleißig Bilder für euch gemacht!

Erstmal bedanke ich mich bei all meinen Teilnehmerinnen für ihre interessanten Antworten! Es war wirklich spannend zu lesen, wen ihr gerne mal treffen würdet und vorallem, über was ihr gerne mit dieser Person sprechen wollt. Da wären z.B. Hildegard von Bingen, Sophie Scholl, Albert Einstein, Enid Blyton oder J.R.R. Tolkien und Marie Antoinette um nur ein paar zu nennen. Ihr wollt gerne über Atombomben, Mode, Bücher, das Leben der Personen oder über die Entdeckung Amerikas reden. Wow, was für tolle und kreative Antworten!!! Aber ich hatte (leider!!!) nur sechs Preise zu vergeben, also entschied das Los und ich habe für euch die Glücksfee gespielt! Schaut einfach mal hier:


Das sind die Bücher, die ein neues zu Hause suchen!

Dafür habe ich eure Namen auf kleine Zettelchen geschrieben und diese in vier Lostöpfe geschmissen.


Dann wurde es spannend: Die erste Ziehung für "Nox: Das Erbe der Nacht" mit Signatur von Michael Borlik:



Tatatataaaaaaaaaaa: Die Gewinnerin ist Conny P. ! Herzlichen Glückwunsch!!!

Danach die spannende Ziehung für "Weißer Schrecken", ich war genauso aufgeregt, wie ihr!!!


"Weißer Schrecken" geht an Andrea D. !!! Herzlichen Glückwunsch!!!

Das dritte Buch im Bunde war "Dämliche Dämonen" und wer darf sich bald dämonisch freuen??? Das nächste Bild verrät es uns!



Dieses Buch geht nach Österreich: Freuen darf sich Nicole P. ! Herzlichen Glückwunsch!!!

Jetzt fehlen nur noch die drei Comics von "Assassins Creed". Hier war ich sowieso total happy, dass ich es gleich drei Mal an euch verlosen durfte!!!



Je ein Exemplar von "Assassins Creed" gehen an Vanessa M. , Stephie F. und Friederike R. ! Herzlichen Glückwunsch meine lieben Gewinnerinnen!!!


Alle, die nicht gewonnen haben: Seid nicht traurig! Das nächste Gewinnspiel kommt bestimmt!!!



Eure Päckchen habe ich vorhin noch zur Post gebracht! Sie sollten in den nächsten Tagen also bei euch eintreffen!
Ich wünsche euch ganz viel Spass beim Lesen und freue mich weiterhin, über eure Besuche und Kommentare auf meinem Blog!

Freitag, 25. Februar 2011

[Produkttest] kuecheundhaushalt.de

Gestern Abend hatte ich ein interessante Email im Postfach auf Grund derer ich gleich mal losgesurft bin und zwar auf eine tolle Seite, auf der es alles  rund ums Wohnen gibt, inklusive Haushaltswaren wie Töpfe, Pfannen, aber auch eine riesige Auswahl an Möbeln und Leuchten. Die Seite http://www.kuecheundhaushalt.de/ wird von der CSN Stores betrieben und ich darf bald ein Produkt von einer dazugehörigen Seite testen!

Natürlich muss ich mir erstmal genau überlegen, was ich gerne testen möchte, aber wenn es soweit ist, sag ich euch Bescheid und ihr könnt mich dann bei meinem Test - in Farbe und bunt! - begleiten! Vorallem ist natürlich interessant, wie sich die Abwicklung insgesamt gestaltet und wie schnell mein Produkt bei mir ankommt!

Winterlicht - Melina Marchetta

Finnikin von den Felsen

Der junge Finnikin und Sir Topher begeben sich in ein Kloster um dort eine Novizin abzuholen, die anscheinend weiß, wo sich der vor 10 Jahren verschollene und totgeglaubte Thronfolger von dem verfluchten Königreich Lumatere, Balthasar, aufhält. Er soll das Volk von Lumatere wieder einen und den Bannfluch lösen, der dem Königreich nach den fünf Tagen des Unsagbaren von einer Hexe auf dem Scheiterhaufen auferlegt wurde. Seit dem kann keiner das verfluchte Königreich betreten oder verlassen und der Thronräuber herrscht dort eine Schreckensherrschaft, nachdem er die gesamte Königsfamilie ausgelöscht hatte. Finnikin macht sich zusammen mit Sir Topher und der Novizin Evanjalin auf den Weg, den rechtmäßigen Thronfolger zu finden und den Fluch zu lösen, damit das Land endlich befreit würde und die vertrieben Lumaterer wieder nach Hause können! Eine schwierige Zeit liegt vor der kleinen Truppe, sie müssen viele Abenteuer bestehen und ihre Mission droht mehr als einmal zu scheitern!

Dieses wundervolle Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen! Ich wollte es nicht mehr aus der Hand legen, denn die australische Autorin Melina Marchetta hat hier ein kleines Fantasy Juwel geschaffen, das nicht unentdeckt bleiben darf! In diesem Buch steckt eine Menge Liebe und Herzblut der Autorin, das merkt man von der ersten Seite an. Den Prolog, der die Geschichte einleitet, empfand ich allerdings als sehr verwirrend, auch wenn er die Vorgeschichte erzählt. So richtig klar wurde mir alles erst im Laufe des Buches selbst, als die Zusammenhänge erklärt wurden. Die Einleitung hätte etwas verständlicher sein können, aber da sich später alles zusammenfügt, kann man darüber leicht hinwegsehen. Kern der Geschichte bildet die Reise durch das Land Sculdenore und die Suche nach dem Thronfolger.

Der Schreibstil der Autorin ist anders, als vieles, was ich bisher gelesen habe. Er ist irgendwie besonders und relativ anspruchsvoll für ein Jugendbuch. Wobei ich bei „Winterlicht“ nicht von einem reinen Jugendbuch sprechen, sondern es von vorneherein in das Genre All-Age-Fantasy einordnen würde. Melina Marchetta schreibt anspruchsvoll, aber dabei leicht wie eine Feder. Die Geschichte rauscht nur so dahin, wie ein Gebirgsbach und nimmt einen mit in das Land Sculdenore mit seinen verschiedenen Königreichen. Hier beweist die Autorin so viel Fantasie, mit der sie dieses Fantasy-Land uns vor allem das Königreich Lumatere erschaffen hat. Ihre Beschreibungen sind bildlich und die beiden gezeichneten Karten zu Beginn des Buches, leisten ihren Beitrag, um alles zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Die Charaktere schließt man ganz schnell in sein Herz. Vor allem Finnikin von den Felsen, unser Hauptprotagonist, ist so liebenswert, so starrköpfig und selbstlos, dabei ist er nicht der übliche Held, sondern hält auch Fehler und Uneinsichtigkeit bereit. So, wie es eben normal ist, bei jungen Männern. Evanjalin ist geheimnisvoll aber sehr stark und eine Persönlichkeit, die von Anfang an weiß, wie sie ihre Geschicke zu lenken hat, um das zu bekommen, was sie will. Sir Topher ist der ehemalige Ratgeber des Königs und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Lumaterern eine neue Heimat zu geben und Finnikin auszubilden, nachdem sein Vater in Gefangenschaft geraten ist. Er ist weise und klug.

Die Covergestaltung ist wunderschön, wenn auch ein wenig irreführend. Schwarzsilberne Blumenornamente ranken sich um ein helles Mädchengesicht. Die Ornamente und der silberne Titel sind in Spotlackoptik aufgetragen. Hinter diesem Coverbild hätte ich jetzt eine 0815-übernatürliche-Liebesgeschichte erwartet und keine so wunderbare High-Fantasy-Geschichte!!! Ich hoffe sehr, dass dies dem Buch nicht eher schadet, als nützt, denn die zarte Liebesgeschichte zwischen Finnikin und Evanjalin steht nicht im Vordergrund! Auch wie der Titel „Winterlicht“ zur Geschichte passt, hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Hier ist der Originaltitel „Finnikin of the Rock“ um einiges passender, denn dies ist seine Geschichte.

Fazit: Ein tolles Fantasy-Buch mit einer Geschichte, die sich von der üblichen 0815-Liebesgeschichten-Fantasy-Kost sehr angenehm abhebt! Eine spannende Reise durch ein unbekanntes Land mit einem Geheimnis, das sich lohnt, gelüftet zu werden!



von Melina Marchetta
Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473353345
ISBN-13: 978-3473353347
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 15 Jahre
Originaltitel: Finnikin of the Rock

Rezension vom 25.02.2011

Mein Dank gilt dem  Buchverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Donnerstag, 24. Februar 2011

Die Ludwig-Verschwörung - Oliver Pötzsch

Der rätselhafte Märchenkönig

Ein netter alter Mann besucht Antiquar Steven Lukas nachmittags in dessen Laden. Ein wenig gehetzt wirkt der alten Mann und ist dann plötzlich verschwunden. Zurückgelassen hat er ein altes verziertes Holzkästchen mit einem, in Geheimschrift verfassten Tagebuch, ein paar alter Fotos und einer schwarzen Haarlocke darin. Das Tagebuch wurde von Theodor Marot, einem Vertrauten des König Ludwig II., verfasst und birgt das Geheimnis um König Ludwigs rätselhaften Tod. Doch verschiedene Parteien wollen das Kästchen samt Tagebuch in ihre Finger kriegen, sei es, um zu vertuschen oder es zu veröffentlichen. Mithilfe der jungen Kunstdetektivin Sara begibt sich Steven auf eine gefährliche Rätselreise durch das Land und die Fantasiewelt des letzten großen deutschen Monarchen, an deren Ende eine große Überraschung steht!!!

Oliver Pötzsch weiß zu verzaubern! Das war der erste Gedanke, der sich in mein Hirn schlich, nachdem ich „Die Ludwig-Verschwörung“ zugeklappt hatte. Es ist nicht alleine die Geschichte, die sich, wie ich finde, nicht eindeutig einem Genre zuordnen lässt. Auf der einen Seite ist da der brutal spannende Thriller, der die Queste von Steven und Sara zum Inhalt hat und zum anderen sind da die Tagebuchaufzeichnungen des Theodor Marot, die einen eintauchen lassen in die Zeit vor über 100 Jahren. Als König Ludwig noch lebte und zu einer tragischen Figur in der neuen deutschen Geschichte wurde. Man erfährt sehr viele, gut recherchierte Fakten über Ludwig II. und seine Schlösser und es tauchen viele historisch belegte Namen auf. In einem Glossar am Ende des Buches fasst Oliver Pötzsch nochmals alle Fakten und Personen zusammen, was ich persönlich sehr gelungen finde!

Es ist auch der Schreibstil von Autor Oliver Pötsch, der den Leser an die Seiten fesselt. Flüssig, rasant und doch anspruchsvoll schildert er die Ereignisse um den etwas verschrobenen Antiquar, die sich, bald nachdem er das Kästchen mit dem Tagebuch erhält, beginnen sich zu überschlagen. Hier legt er ein schnelles Erzähltempo vor, während man in den Tagebuchpassagen das Flair eines anderen Jahrhunderts zu spüren bekommt. Hier achtet der Autor sehr auf Wortwahl und Ausdruck, so dass die Aufzeichnungen des Vertrauten des Märchenkönigs sehr authentisch rüberkommen. Durch den Wechsel der Passagen hält er den Spannungsbogen jederzeit sehr hoch!

Bei der Ausgestaltung der Charaktere war Oliver Pötzsch nicht minder akribisch und fantasievoll. Steven Lukas ist wirklich wie aus einer anderen Zeit. Er steht dem Internet sehr skeptisch gegenüber und verkriecht sich lieber in seinen alten Büchern, als sich in Gesellschaft anderer Menschen zu begeben. Dabei ist er gerade mal 40! Dennoch muss einem der Antiquar von Anfang an sympathisch sein mit seiner schrulligen Art! Sara Lengfeld stößt sehr schnell zu ihm und rettet ihm gleich mal seinen Allerwertesten vor fiesen Schlägern, mit denen sie es im Laufe der Story noch öfter zu tun kriegen. Sara ist eine hippe, junge Kunstdetektivin, frech und vorlaut und mit einem Faible für ältere Männer. Ich finde beide sehr gut gelungen und sie kommen authentisch rüber.

Das Taschenbuch hat eine tolle Aufmachung. Auf dem Coverbild ist Schloss Neuschwanstein zu sehen und es weist ein paar Blutflecken auf. Der Titel ist erhaben und in roten Lettern draufgeprägt. Ein Blickfang ist auch die allererste Seite und die Innenseite des Buchdeckels, sowie die letzten beiden Seiten, diese sind nämlich blutrot.

Ein unterhaltsamer Genre Mix aus historischem Kriminalfall und spannendem Thriller ist dem Autor hier geglückt, auch wenn das Ende dann doch nicht ganz so überraschend war, wie ich zuerst angenommen habe! Das war jedoch nicht weiter schlimm!



von Oliver Pötzsch
Broschiert: 571 Seiten
Verlag: Ullstein Tb (1. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548282903
ISBN-13: 978-3548282909

Rezension vom 23.02.2011

Mittwoch, 23. Februar 2011

UPDATE Gewinnspiel

Hallo ihr Lieben,

dank dem Piper Verlag und Autor Thomas Finn kann ich bei meinem ersten Gewinnspiel noch ein Buch obendrauf packen:

Ein Exemplar von Thomas Finns spannendem Mistery-Thriller "Weißer Schrecken" wartet nun auch auf seinen neuen Besitzer!


Noch ein Grund mehr für euch, mitzumachen! Bis Sonntag, den 27.02.2011 23:59 habt ihr noch Zeit unter den Blogbeitrag Mein erstes Gewinnspiel auf BlueNaversum euer Kommentar abzugeben und mir eine Email zu schicken!

Viel Glück!!!

Dienstag, 22. Februar 2011

3 Fragen an Thomas Finn, das literarische Interview

Der Autor und Dramaturg Thomas Finn wurde 1967 in Chicago geboren, wuchs in Deutschland auf und lebt heute in Hamburg.

Für seine Ausbildung als Werbekaufmann ging er nach Hamburg, wo er dann auch Volkswirtschaftslehre studierte. Während des Studiums arbeitete er als Redakteur und freier Mitarbeiter für zahlreiche Magazine des phantastischen Genres, darunter die Magazine "ZauberZeit" und "Nautilus".

Sein Hauptberuf ist heute Roman-, Spiele-, Theater- und Drehbuchautor. Seine Drehbücher wurden von der ARD, Sat1 und NDR verfilmt. Seine Theaterstücke erhielten Aufführungen im Alten Schauspielhaus Stuttgart, Theater Baden-Baden und bei den Festspielen in Breisach, außerdem veröffentlicht Thomas Finn Bücher bei Piper, Heyne und Ravensburger. Darunter ist auch die bekannte Jugend-Fantasy-Reihe „Wächter-von-Astaria“, die beim Ravensburger Verlag verlegt wird.


Mit seinem Roman „Das unendliche Licht“ gewann er 2007 die Segeberger Feder, den einzigen Jugendbuchpreis Schleswig Holsteins.
Sein aktueller Mistery-Thriller „Weißer Schrecken“, erschien am 11.10.2010 im Piper Verlag. Hierbei geht es um die Freunde Andy, Robert, Niklas, Elke und Miriam, die im beschaulichen Dörfchen Perchtal im Berchtesgadener Land leben und ein grausiges Dorfgeheimnis aufdecken, das mit alten Legenden und Sagen verknüpft ist.

Kurzbeschreibung
Fans von Stephen Kings »Es«, aufgepasst – dies wird der Winter des Schreckens! Die kalte Jahreszeit in Perchtal, einem einsamen Dorf im Berchtesgadener Land, scheint besinnlich wie immer. Bis eine Gruppe Jugendlicher einen grauenhaften Leichenfund macht: Ein junges Mädchen treibt unter dem Eis eines Sees, und es ähnelt den Zwillingen Miriam und Elke auf verblüffende Weise. Doch die beiden wissen nichts von einer Verwandten … Bei ihren Nachforschungen stoßen die Freunde auf ein blutiges Geheimnis, das der Pfarrer des Dorfs hütet. Und sie schrecken dabei eine uralte Macht auf, die ihre Rückkehr in unsere Welt vorbereitet.
Ich freue mich sehr, euch nun ein kleines Interview mit dem Autor Thomas Finn präsentieren zu dürfen, für das ich ihm an dieser Stelle danken möchte!

3 Fragen an Thomas Finn das literarische Interview!

BlueNaversum: Lieber Thomas, wie bist du dazu gekommen Schriftsteller zu werden und was hat dich dazu veranlasst?

Thomas Finn: Ehrlich gesagt habe ich nie damit gerechnet, dass ich mal Schriftsteller werden würde. Ich hatte zwar schon immer ein Faible für das Geschichten-erzählen, aber ursprünglich war meine Ausbildung - Werbekaufmann und Studium der Volkswirtschaftslehre - auf einen Werdegang als Werber hin ausgerichtet. Geschrieben habe ich immer nebenbei. Zunächst für Fantasy-Rollenspiel-Verlage und phantastische Genremagazine. Als ich dann aber mit meinem Studium fertig war, ging ich in mich und fragte mich, ob ich mein Leben wirklich mit einem Job verbringen möchte, für den mein Herz nicht 100%ig schlägt? Du kannst dir denken, wie die Antwort ausfiel. Statt mich bei Werbeagenturen zu bewerben, nahm ich einen Halbtagsjob als Lektor und Dramaturg in einem Theater- und Drehbuch-Verlag an. Der war zwar nicht gut bezahlt, ließ mir andererseits aber genug Zeit, weiterhin selbst zu schreiben. Das war sozusagen mein Einstand als Schriftsteller und heute lebe ich ganz von der Schreiberei. Bislang blicke ich auf fünf verfilmte Drehbücher, drei Theaterstücke und inzwischen 13 Romane zurück – wobei der neue Roman erst im Juni dieses Jahres erscheint.

BlueNaversum: In deinem aktuellen Buch „Weißer Schrecken“ geht es um Andy, der von seinem Vater gemieden wird und seine Freunde Robert, Niklas, Elke und Miriam. Wieso hast du gerade diese Person(en) als Hauptfigur gewählt und wieviel steckt von dir in dieser Person?

Thomas Finn: Die Figurenkonstellation in Weißer Schrecken soll bewusst ein bisschen an jene der »Geheimnis um...-Romanen« von Enid Blyton erinnern - nur moderner. Ich wollte beim Leser gleich am Anfang ein Gefühl von Heimeligkeit erzeugen, doch nur, um diese Heimeligkeit ebenso rasch wie nachhaltig zu zertrümmern. Der Weiße Schrecken ist ja schließlich ein Horror-Roman. Die Figur mit der ich mich am meisten identifiziere, ist sicher Andy mit seinem musikalischen Allerweltsgeschmack (lacht). Aber das hält sich andererseits auch in Grenzen, da eigentlich in jede Figur eigene Erfahrungen mit einfließen. Als Autor muss man allerdings abstrahieren und abgrenzen können. Die Figuren müssen im Sinne einer Geschichte funktionieren, nicht so, wie die Freunde des Autors oder gar der Autor selbst. Bei alledem hilft ein wenig Beobachtungsgabe. Wie jeder andere Mensch auch, besitze ich Spiegelneuronen, die es mir ermöglichen, die Motive und Beweggründe anderer zu erkennen und mich in diese einzufühlen. Als Schriftsteller pflegt und hegt man diese Gabe natürlich besonders, da glaubwürdig gezeichnete Figuren das A und O eines Romans sind.

BlueNaversum: An welchen Buchprojekten arbeitest zu gerade, was erwartet deine Leser in der Zukunft?

Thomas Finn: Im Juni wird MIND CONTROL erscheinen, ein Space-Fiction-Roman in der Welt von Markus Heitz’ Justifiers, die natürlich alles enthält, was der SF-Fan erwartet: intrigante Schurken, furiose Raumschlachten und Helden, die sich mit Schläue und List behaupten müssen. Es hat wirklich Spaß gemacht, es auf diese Weise krachen zu lassen. Derzeit bin ich mit der Konzeptionierung eines All-Age-Titels befasst, über den ich noch nichts verraten darf. Dazu mehr in den kommenden Wochen.

BlueNaversum: Danke, dass du dir kurz Zeit genommen hast, die drei Fragen an Thomas Finn zu beantworten!


Falls ihr noch mehr über Thomas Finn und seine Werke erfahren wollt, besucht den Autor doch auf seiner Homepage!

Montag, 21. Februar 2011

DREAM - Ich weiß, was du letzte Nacht geträumt hast! - Lisa McMann

Janie ermittelt!

Die 17-Jährige Janie ist Traumfängerin, das heißt, die wird oft ungewollt in die Träume anderer Menschen hineingesogen und versucht ihnen dann zu helfen, ihre Träume zu verändern. Das klappt nur noch nicht so gut, denn Janie lernt erst seit Kurzem, ihre Fähigkeit zu kontrollieren. Captain Kominsky hat auch bald einen neuen Fall für Janie und ihren Freund Carl, den sie über alles liebt. In diesem Fall geht es darum, einen Sexualstraftäter unter ihren Lehrern zu entlarven und dingfest zu machen. Janie begibt sich auf dünnes Eis und spielt ein gefährliches Spiel, dabei verliert sie fast Carls Liebe, die sie braucht, wie eine Ertrinkende einen Rettungsring!

Der zweite Roman von Lisa McMann knüpft fast nahtlos an ihr Erstlingswerk „WAKE“ an und man findet sich sehr schnell wieder in Janies Traumwelt zurecht. Auch in dem, etwas ungewöhnlichen, Schreibstil ist man sehr schnell wieder drin und der Kriminalfall entpuppt sich als äußerst gefährlich und spannend und steht hier an erster Stelle. Die Träume, in die Janie gesogen wird, sind aber meist ziemlich riskant für sie, denn aus Alpträumen kann sie sich meistens nicht befreien. Diese sind zu stark für das Mädchen.

Wie eben schon erwähnt, ist der Schreibstil der Autorin sehr ungewöhnlich. Er hat eine Art Tagebuchcharakter, nur, dass die Tagebucheinträge von einer dritten, unbeteiligten Person stammen, die von außen die Ereignisse schildert. Diese „Tagebucheinträge“ sind meist mit Datum und Uhrzeit überschrieben. Oft folgen dann nur noch Uhrzeiteinträge. Insgesamt lässt sich das Buch wahnsinnig leicht und flüssig lesen. Lisa McMann setzt auch hier wieder ihr Stilmittel der ganz kurzen knappen Sätze, manchmal nur einzelne Worte, ein, auf die wieder lange, normale Sätze folgen.

Die Charaktere, allen voran Janies, haben seit dem letzten Band eine Entwicklung durchgemacht und sind ein wenig reifer geworden. Dennoch überschätzt Janie sich und begibt sich in gefährliche Situationen. Auch Carl hat sich weiterentwickelt, wobei er dann doch irgendwann wieder in sein altes Muster hineinrutscht. Janie und Carl heben ihre Beziehung in diesem Band auf eine neue Ebene, auf der es Spaß macht, die beiden zu beobachten. Captain Kominsky ersetzt Janie in ein einigen Situation die Mutter, während ihre eigentliche Mutter kaum Erwähnung in diesem Buch findet. So weit entfernt hat sich Janie von ihr.

Die Umschlaggestaltung des 266-Seiten starken Hardcovers ist wieder sehr einfach, aber wirkungsvoll: Der Hintergrund ist völlig schwarz, nur in der Mitte des Umschlags lässt eine Tür durch einen kleinen Spalt ein wenig Licht ins Dunkel eindringen. Auch der Buchtitel „DREAM“ ist in dieses helle Licht getaucht und ist, wie die Tür, in Spotlackoptik aufgedruckt.

„DREAM“ von Lisa McMann ist ein schöner zweiter Band der „WAKE“-Trilogie, der die eigenen Probleme neben Janies für ein paar Stunden ganz klein erscheinen lassen. Ihre Fähigkeiten sind besonders und anders, als es bisher in anderen Jugendbüchern gelesen habe, somit bietet diese Trilogie erfolgreich Abwechslung im derzeitigen Jugendbuch-Dschungel!

Hier geht es zur Besprechung von Band 1: "WAKE".



Von Lisa McMann
Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Boje); Auflage: 1 (25. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3414822652
ISBN-13: 978-3414822659
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre

Rezension vom 21.02.2011

Ich bedanke mich beim Boje Verlag by  für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!


Samstag, 19. Februar 2011

Das Flüstern der Nacht - Peter v. Brett

Wer ist der echte Erlöser???

Fort Krasia, mitten in der krasianischen Wüste: Die Krasianer tanzen seit Jahrhunderten den alagai’sharak und bekämpfen todesmutig und furchtlos die Dämonen im Labyrinth der Stadt. Auch der junge Ahmann Jardir wird, zeitgleich mit dem jungen Abban, in die Ausbildung zum sharum Krieger gegeben. Jardir erweist sich als äußerst geschickt und mutig, während Abban ängstlich und unbeholfen ist. Jardir bringt es weit, sehr weit, Abban jedoch muss sein Dasein als khaffit, im niedrigsten Stand der Krasianer, fristen. Tal des Erlösers: Der tätowierte Mann, die Kräutersammlerin Leesha und der musikalisch begabte Jongleur Rojer haben die Dorfbewohner im Tal gegen die Horclinge mobilisiert. Gemeinsam kämpfen sie jede Nacht, wie die Krasianer, gegen die Dämonen und feiern den tätowierten Mann als den Erlöser. Da kommen sich Jardir und der tätowierte Mann natürlich irgendwann ins Gehege, der eine sagt von sich, er sei der Erlöser, will aber alle Nordländer unterwerfen und der anderen wird zum Erlöser erhoben, obwohl er das gar nicht sein will.

Hui, mir fällt es sehr schwer die richtigen Worte für dieses Fantasy-Meisterwerk zu finden! Schon Band 1 „Das Lied der Dunkelheit“ ließ mich mit einer Leere zurück, nachdem die letzte Seite umgeblättert war, doch jetzt empfinde ich dieses Gefühl noch sehr viel stärker. Die über 1000 Seiten haben mich einfach gefangen genommen, mitgerissen und nicht mehr los gelassen. Wobei die ersten 300 Seiten Jardir vorbehalten sind und seinem Aufstieg an die Spitze des krasianischen Volkes. Erst dann trifft man wieder auf Arlen, Leesha und Rojer, auf die Charaktere, die man in „Das Lied der Dunkelheit“ so sehr in sein Herz geschlossen hat. Als weiteren Erzählstrang gibt es da noch den, um die junge Renna aus Tibbets Bach, der Arlen einst versprochen war, bevor er davonlief.

Insgesamt gibt es acht handelnde Personen mit ihrer jeweils eigenen Erzählperspektive. Die Szenen- und Perspektivwechsel, auch oft innerhalb einer einzelnen Szene, vollziehen sich meist abrupt und man taucht wieder in die Welt einer anderen Person ein, fiebert aber den anderen immer entgegen, weil man unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Der Erzählstil des Autors ist so packend und mitreißend, wie im ersten Teil der „Painted Man“-Reihe. So wunderbar einfach und flüssig reihen sich Sätze und Abschnitte aneinander, getrennt von schönen Siegelzeichen. So weiß man immer sofort, dass einen eine andere Perspektive oder Szene erwartet.

Die Charaktere haben eine unheimliche Tiefe und sich ausgefeilter den je! Leesha, die starke, mutige Anführerin der Bewohner des Tal des Erlösers, die aber auch auf ihre Art und Weise zärtlich und verletzlich ist. Rojer, der Jongleur, der mit seiner Musik die Dämonen verhext, ist der unsichere Junge, der für eine unerreichbare Frau schwärmt. Jardir ist der grausame Anführer des Wüstenspeers, für den man aber wiederwillig Sympathien aufbaut, denn auch er ist nur ein Mensch und tut, was er für richtig hält. Arlen, der tätowierte Mann, ist und bleibt die undurchsichtigste Person, die von sich glaubt, dem Horc näher zu stehen, als der Menschenwelt und alles und jeden abweist und doch ist Arlen der heißkalte Held dieser Geschichte!

Das Cover steht dem von Band 1 um nichts nach! Kunstvolle Ornamente umranken den erhaben geprägten Buchtitel und ein einsamer schwarzer Reiter ist im unteren Teil des Titelbildes abgebildet.

Diese Buchreihe ist neben „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuß, das Beste, was der Fantasy-Markt derzeit zu bieten hat!!!! Unbedingt lesen, ich bin begeistert, immer noch, weiterhin und darüber hinaus!!!



von Peter v. Brett
Taschenbuch: 1008 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453526112
ISBN-13: 978-3453526112
Originaltitel: The Desert Spear

Rezension vom 19.02.2011

Freitag, 18. Februar 2011

Mein erstes Gewinnspiel auf BlueNaversum

Hallo ihr Lieben,

heute ist es endlich soweit und ich darf euch mein erstes Gewinnspiel präsentieren! Ich bin natürlich super stolz, dass dies nun endlich möglich geworden ist, zumal heute auch ein besonderer Tag für mich ist: Mein Geburtstag! Da ich aber ebenso gerne verschenke als beschenkt zu werden, dachte ich, dies wäre der perfekte Zeitpunkt hierfür!

Was gibt es zu gewinnen?

Ein Exemplar von Michael Borliks "Nox: Das Erbe der Nacht" mit Signatur des Autors!!!! (Hardcover)


Ein Exemplar von "Dämliche Dämonen" von Royce Buckingham in der Taschenbuch-Ausgabe.


Ein Exemplar von "Weißer Schrecken" von Thomas Finn (Taschenbuch).


Und drei Exemplare des gerade neu erschienen, hochwertigen Comics "Assassin's Creed 1: Desmond", für dessen Bereitsstellung ich dem SPLITTER-Verlag vielmals danke!



Was müsst ihr tun, um einen der tollen Preise abzustauben?

1. Ihr solltet regelmäßiger Leser meines Blogs sein.

2. Zu nachfolgender Frage einen Kommentar unter diesem Blogeintrag hinterlassen:   


Welche historische Persönlichkeit würdet ihr gerne treffen und welche Frage würdet ihr dieser Person gerne stellen?
3. Zusätzlich zum Kommentar schickt ihr eine Email an bluenaversum@googlemail.com , in die ihr euren Kommentar, euren Namen und eure Adresse hineinschreibt, damit der Gewinn schnell an euch verschickt werden kann. Bitte vermerkt auch, falls ihr ein oder mehrere Bücher nicht gewinnen wollt, weil ihr es schon habt. 

Einsendeschluss ist der 27.02.2011. Am 28.02.2011 werde ich dann die Auslosung vornehmen.



Natürlich freue ich mich, falls ihr Werbung für mein Gewinnspiel machen wollt, aber es ist kein Muss!



Nun wünsche ich euch viel Spass und viel Glück bei meinem ersten Gewinnspiel!!!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Assassin's Creed 1: Desmond - Corbeyran/Defali

Welches Geheimnis birgt Subjekt 16?

Desmond Miles wird von der hübschen Lucy entführt und in ein Labor gebracht. Dort wird er an eine Maschine, den Animus, angeschlossen, die aus seiner DNS Erinnerungen seiner Vorfahren extrahiert und sichtbar macht. Als Altair kämpft er 1190 im Heiligen Land, doch immer schwebt ein Schatten über dem gesamten Vorhaben: Wer war Subjekt 16 und welche Rolle spielten er und Desmond in diesem teuflischen Kampf zwischen dem Orden der Templer und den Assassinen? Lucy flieht mit Desmond aus der Gewalt der Templer um Desmond für sich zu nutzen…

Die Geschichte beginnt in einer psychiatrischen Anstalt und der Flucht von Subjekt 16. Danach ist man sofort bei Desmond und seinem ersten Besuch im Animus. Aus diesem Trip geht er allerdings nicht unbeschadet hervor, sondern ist bewusstlos, nachdem er verletzt wurde. Bald erfährt man etwas von den drei Auftraggebern, die irgendetwas Bestimmtes zu suchen scheinen um eine ominöse Mission zu erfüllen. Um was es sich hierbei handelt, bleibt allerdings unklar.

Dieser Auftakt macht die ganze Sache erst richtig interessant! Das Autoren-Duo Corbeyran und Defali hat hier eine Geschichte geschaffen, die zwar sehr viel der bekannten Computer-Spiel-Reihe aufgreift, aber auch bisherige Lücken mit Inhalt füllt. So interessant, wie dieser Comic beginnt, geht es auch weiter und zwar mit Desmonds und Lucys Flucht. Vorher bekommt man aber einen Einblick in das Schicksal von Subjekt 16, die unbekannte, mysteriöse Komponente in diesem Spiel. Zu keiner Minute passiert nichts oder nur wenig, was die Story rasant voranschreiten lässt.

Die Bilder dieses gebundenen Comics sind auf mattem, dickem und hochwertigen Papier aufgedruckt. Der Zeichenstil ist sehr detailverliebt und bedient sich einer großen Farbspektrum. Die Bilder in der realen Welt haben einen kühlen Grundfarbton, meist blau oder grün, während Desmonds Erlebnisse als Assassine im Animus in warmen Farbtönen wie orange, gelb oder braun gehalten ist. Große anschauliche Bilder mit vielen Hintergrundinformationen wechseln sich mit kleineren Bildausschnitten ab und lenken so den Blick des Lesers immer auf die wesentlichen Inhalte der Story, so dass man unterwegs nicht verloren gehen kann. Gesichter werden äußert detailliert dargestellt, so dass keine Verwechslungsgefahr besteht.

Über die Figuren erfährt man in diesem Band noch nicht sehr viel. Subjekt 16 ist mysteriös und man weiß nur, dass er mit psychischen Schäden aus dem Animus zurückgekehrt ist. Warum weiß keiner. Lucy ist eine toughe junge Wissenschaftlerin, die dem Assassinen-Geschlecht angehört, dass seit Jahrhunderten mit den Templern im Clinch liegt. Desmond wurde wegen der Stärke seiner Vorfahren als Subjekt für den Animus ausgewählt und ist eigentlich ein einfacher Barkeeper. Er ist verwirrt und ängstlich. Seinen wahren Charakter kann man so noch nicht beurteilen. Die Templer-Männer sind geheimnisvoll, grausam und berechnend und bleiben meist im Dunkeln.

Das Cover ist toll gestaltet: In hellen Farbtönen gehalten, hebt sich eine Gestalt mir Kapuze vor dem Hintergrund ab. Ihr Gesicht bleibt im Schatten der Kapuze verborgen, doch ist sie in edle, rote Gewänder gehüllt. Der Buchtitel ist in schwarzen und roten Lettern aufgedruckt unter denen sich ein Assassine über eine Mauer schwingt. Die Innenseite des Einbands ist in gedecktem rot gestaltet, auf dem eindrucksvoll in weiß das Symbol der Assassinen prangt.

Ein großformatiger und hochwertig gestalteter Comic, mit einer spannenden Story, der nicht nur Fans der Computer-Spiel-Reihe „Assassins Creed“ begeistern wird!




von Corbeyran und Defali
Gebundene Ausgabe: 47 Seiten
Verlag: Splitter; Auflage: 1., Auflage (28. Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868692622
ISBN-13: 978-3868692624
Originaltitel: Assassin's Creed
 
Rezension vom 17.02.2011
 
Mein herzlicher Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars gilt dem SPLITTER-Verlag!!!

Samstag, 12. Februar 2011

Book in the post box: Winterlicht

Winterlicht
von Melina Marchetta

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Ravensburger Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3473353345
ISBN-13: 978-3473353347
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 15 Jahre
Originaltitel: Finnikin of the Rock

 
 

Kurzbeschreibung

Ein Bannfluch liegt auf Lumatere. Niemand kann das Land betreten oder es verlassen. Nur Finnikin, Gefolgsmann des Königs, weiß Rat: Er muss den verschollenen Thronfolger finden und nach Lumatere zurückbringen. Doch als er die schöne Evanjalin trifft, gerät seine Mission in Gefahr. Finnikin verliebt sich in sie, obwohl sie dem König versprochen ist. Noch ahnt Finnikin nicht, wie sehr seine Liebe mit dem Schicksal Lumateres verknüpft ist.
 
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"Winterlicht" klingt sehr interessant und ich erwarte hier eine schöne Fantasy-Geschichte, die in einer anderen Welt mit all ihren Eigenheiten spielt. Welche Charaktere und Wesen uns hier erwarten lässt sich aus dem Klappentext leider nicht ersehen. Auch auf die, mir gänzlich unbekannte Autorin, bin ich gespannt!
 
Melina Marchetta ist eine australische  Autorin, die in Sidney geboren wurde und italienische Wurzeln hat. Eigentlich war sie Lehrerin und hat in Sidney an einem College unterrichtet bis sie sich seit 2006 ganz dem Schreiben widmen konnte. "Winterlicht" ist ihr fünfter Roman, ihr sechster "The piper's son" ist letztes Jahr in Australien erschienen.

Mittwoch, 9. Februar 2011

Book in the post box: Tod in Neverland

Tod in Neverland
von Ronald Malfi
Broschiert: 500 Seiten
Verlag: Otherworld (Januar 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3800095378
ISBN-13: 978-3800095377

 
 
 
 

Kurzbeschreibung

Kelly Rich, die sich vor langer Zeit von ihrer Familie abgewandt hat, ist gezwungen, nach Hause zurückzukehren, als ihre Schwester in einen mysteriösen Unfall verwickelt wird. Nachdem sie jahrelang die Ereignisse unterdrückt hat, die sie zur Flucht bewogen, muss sie das Geheimnis ihrer Vergangenheit lüften, um ihre Schwester zu retten. Aber in der unheimlichen Ortschaft Spires, ihrer einstigen Heimat, in der kalte Herzen herrschen und im Wald tödliche Geheimnisse lauern, ist nichts, wie es scheint. Kelly wird in die Traumwelt ihrer Kindheit gestürzt und muss sich ihrer Rolle in den Tragödien stellen, die ihre Familie heimsuchen.
 
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Spannend, spannend klingt dieses neue Buch aus dem Otherworld Verlag, dem Fantasy-Verlag aus dem Hause Ueberreuter. Ich lese ja wirklich gerne Horror-Thriller oder Fantasy Bücher mit Horror-Elementen. Und genau das erwarte ich in diesem Buch zu finden! Mal sehn, ob sich meine Erwartungen erfüllen!
Ronald Malfi war übrigens Sänger in einer Indie-Band (Nellie Blinde) und er schreibt anscheinend ein wenig anspruchsvoller, was mir durchaus gelegen kommt!

The Versatile Blogger Award

Kaum hat man mal richtig viel zu tun und zu wenig Zeit zum Bloggen und Lesen, wird BlueNaversum gleich zwei Mal für einen Award nominiert! Vielen lieben Dank an Die Jai, Yvonne von This is action writing und die liebe Steffi von Bellas Wonderworld. I'm so happy!!!!!

Hier die Regeln:

1.Danke der Person, die dir den Award gegeben hat und verlinke sie in deinem Post.
2.Erzähle uns 7 Dinge über dich.
3.Vergib den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.
4.Kontaktiere diese Blogger und lass' sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.

Also, was gibt es über mich zu sagen:

1. Ich liebe Sonnenschein, Strand, Palmen und Meer, was bedeutet, dass ich unheimlich gerne reise.
2. Ich trinke unheimlich gerne "Heiße Liebe".
3. Ich brauche ein neues Bücherregal!
4. Ich koche gerne leckere Dinge und manchmal backe ich auch^^.
5. Ich hasse Ungerechtigkeit!!!!!
6. Ich arbeite lieber, als zu studieren ;-).
7. Manchmal bin ich ein Serienjunkie und meine Lieblingsserie ist "Supernatural"!

Nominieren möchte ich gerne folgende Blogger:

Jaris Büchergebrabbel
Seite um Seite
The Dreamer Land
Tialdas Bücherblog
A Purple Rain

Es gäbe noch ein paar Andere, die den Award aber auf alle Fälle schon haben, also bleibe ich bei diesen 5!

Sonntag, 6. Februar 2011

Die Hunt-Chroniken: Der Schattenseher - Joseph Nassise

Von Geistern und einer verzweifelten Suche

Jeremiah Hunt ist blind, aber nicht blind im herkömmlichen Sinne. Er kann in der Dunkelheit zumindest soweit sehen, dass er sich zurechtfinden kann. Und er sieht Geister! Eigentlich war Hunt einst ein liebender Familienvater und Professor für Altnordische Schriften, doch nachdem seine Tochter Elisabeth durch seine Unachtsamkeit spurlos verschwunden ist, ändert sich alles: Er richtet sein Leben auf die Suche nach seiner Tochter aus und das wird zum exzessiven Wahn, dem sich seine Frau nicht länger beugen wollte. Sie verlässt ihn. Ab jetzt hatte Hunt nichts mehr zu verlieren! Mittlerweile ist er Berater bei der Polizei und freier Exorzist. Sein neuester Fall führt Hunt in eine noble Wohngegend, in der die Opfer in merkwürdigen Posen aufgefunden werden. Hunt und die Polizei tappen lange im Dunkeln…

In erster Linie sucht Geister-Seher Jeremiah Hunt seine kleine Tochter Elisabeth. Er ist gezeichnet von diesem Verlust und einem unheimlichen Ritual, dem er seine Fähigkeiten verdankt. Um diese Suche zu finanzieren nimmt er Berater-Jobs bei der Polizei an und vertreibt Poltergeister aus Wohnhäusern. Der Autor hat mit „Der Schattenseher“ einen sehr spannenden, übernatürlichen Auftakt zu einer neuen Serie geschaffen, die anders ist, als manch andere paranormale Serie. Dies ist vor allem dem Hauptcharakter zu verdanken, denn Hunt ist mir zu Beginn sehr unsympathisch gewesen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und sehr gut zu lesen. Es wechseln sich kurze Kapitel ab, die jeweils mit „Heute“ oder „Damals“ übertitelt sind und enthalten entweder den aktuellen Handlungsstrang oder eine Rückblende in Hunts Vergangenheit, ab dem Zeitpunkt, an dem Elisabeth verschwand. So erfährt man nach und nach, was geschehen ist und warum und wie Hunt zu dem wurde, was er nun ist. Mit Voranschreiten des Buches und je mehr von seiner Vergangenheit enthüllt wurde, desto mehr konnte ich mich in den gebeutelten Vater hineinversetzen und mit ihm mitfiebern. Auch wird so die Spannung auf beiden Handlungsebenen aufrechterhalten und man wird zum Weiterlesen angetrieben. Die Auflösung am Schluss, hat mich zu einem gewissen Maße überrascht!

Die Charakterisierung vor allem von Jeremiah Hunt ist sehr intensiv. Man erfährt viel über seine Beweggründe und seine Verzweiflung auf der Suche nach seiner Tochter. Auch, dass er sich völlig vor der Öffentlichkeit abschottet, kann man mit der Zeit gut nachvollziehen. Die weiteren Personen werden nicht ganz so detailliert beschrieben. Am meisten erfährt man noch von Denise Clearwater, die, ab der Hälfte des Buches eine wichtige Rolle in der Geschichte einnimmt. Dimitri und Detective Staton bleiben eher blass.

Die Covergestaltung des 350 Seiten starken Paperbacks ist sehr interessant geraten. Verwischte Grautöne, die einen steinernen Hintergrund suggerieren, dominieren das Titelbild. Der Titel und eine steinerne Teufelsfratze heben sich glänzend und erhaben vor dem Hintergrund ab.

Der Auftakt der „Hunt-Chroniken“ ist definitiv ein magischer Thriller mit viel Potenzial! Gerne möchte ich wissen, wie es Jeremiah Hunt in seinen Rollen als Jäger und Gejagter ergeht! Der zweite Teil „Geraubte Seelen“ wird am 06.02.2012 als Knaur TB erscheinen und klingt sehr vielversprechend!


Die Hunt-Chroniken: Der Schattenseher

von Joseph Nassise
Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: PAN (1. Dezember 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426283042
ISBN-13: 978-3426283042
Originaltitel: Eyes to see

Rezension vom 06.02.2011

Mein herzlicher Dank gilt demVerlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Samstag, 5. Februar 2011

Book in the post box: Die Ludwig-Verschwörung

Die Ludwig-Verschwörung
von Oliver Pötsch
Broschiert: 400 Seiten
Verlag: Ullstein Tb (1. März 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548282903
ISBN-13: 978-3548282909







Kurzbeschreibung:

Steven Lukas, ein Antiquar aus München, findet in seinen Regalen ein ihm unbekanntes altes Buch. Schon bald merkt er, dass es sich dabei um das Tagebuch eines engen Vertrauten von Ludwig II. handelt, den Assistenten des königlichen Leibarztes Max Schleiß von Loewenfeld. Das über hundert Jahre alte Buch ist in einer geheimen Kurzschrift verfasst, die Lukas nur Stück für Stück entziffern kann. Der ungeheuerliche Fund könnte die wahren Umstände des Todes von Ludwig II. verraten! Doch offenbar haben verschiedene Parteien ein Interesse daran, die Veröffentlichung des Tagebuchs zu verhindern. Und ein Fanatiker geht dabei über Leichen. Gemeinsam mit der Kunstdetektivin Sara Lengfeld gelingt es Lukas, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen – eine Rätselreise, die die beiden zu sämtlichen Schlössern des Märchenkönigs führt.
 
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Heute kam "Die Ludwig-Verschwörung" von Oliver Pötsch, die ich über vorablesen.de vorablesen darf, bei mir an. Die Leseprobe hatte mich schon wahnsinnig neugierig gemacht, vorallem vor dem Hintergrund, dass ich Anfang März einen Besuch in Füssen und Schloß Neuschwanstein geplant habe. Passt doch super, eine spannende Lektüre als Vorbereitung, das Erbe des "Märchenkönigs" zu besichtigen und auf seinen Spuren zu wandeln. Ich bin sehr gespannt, was mich zwischen den Buchdeckeln erwartet, auf welche Reise uns der Autor Oliver Pötsch, der mit seiner Reihe um "Die Henkerstochter" bekannt wurde, schickt!

Freitag, 4. Februar 2011

Heiligtum Band 2. Der Weg in den Abgrund - Dorison/Bec

Der Abstieg in die Hölle geht weiter!

Das amerikanische U-Boot USS Nebraska sitzt nach einem Unfall immer noch in einem Tunnel vor einem mysteriösen ugaritischen Heiligtum fest. Die Männer an Bord werden von merkwürdigen Krankheiten und Wahnvorstellungen heimgesucht und das Such-Team, das im Heiligtum das verschwundene Alpha-Team sucht, wird von unsichtbaren Gegnern attackiert. Nach und nach sterben die Männer und ein Tod ist grausamer, als der Nächste! Dennoch begeben sie sich weiter hinein in die Dunkelheit, um ihre Kameraden von Team-Alpha zu retten. Was sie dort finden ist tatsächlich die Hölle! Auf der USS Nebraska arbeitet June fieberhaft an einem Plan, um alle Besatzungsmitglieder zu retten und wieder an die Wasseroberfläche zu bringen, doch dann dreht der Kommandant völlig durch…

Auch Band zwei des Comics besteht aus düsterer Spannung! Es knüpft nahtlos an das Ende von Band 1 „USS Nebraska“ an und man befindet sich sofort wieder mitten im Geschehen. Es herrschen mittlerweile beklemmende Zustände auf dem U-Boot und mehrere Besatzungsmitglieder sehen Dämonen und bringen sich gegenseitig um. Das Heiligtum hat eine düstere Ausstrahlung und infiziert alle, deren Wille nicht stark genug ist. Der Kommandant will nur seine eigene Haut retten, aber da hat er die Rechnung ohne June gemacht!

Eigentlich gibt es gar nicht viel über „Heiligtum Band 2: Der Weg in den Abgrund“ zusagen, außer: Die Story ist weiterhin superspannend, die Bild- und Druckqualität auf dickem Glanzpapier ist, wie in Band 1, hervorragend und düster sind die Bilder immer noch! So viel Dunkelheit auf einem Fleck ist schon sehr beklemmend, aber genau dieses Gefühl wollen die Autoren mit Sicherheit im Leser wecken. Bei mir hat es funktioniert! Diesmal wurden auch ein paar Rückblenden in die Vergangenheit diverser Besatzungsmitglieder eingebaut. Diese kurzen Sequenzen heben sich durch ihre Sepiatönung vom Rest der Bilder ab.

Die Covergestaltung gefällt mir aber um einiges besser, als die von Band 1: Ein Mann kämpft sich durch einen blau erleuchteten und mit Wasser gefüllten Felsspalt. Alles andere um ihn herum ist dunkelblau bzw. schwarz. In der Mitte prangen in hellen Lettern der Titel und der Schriftzug des Autoren bzw. Zeichners. Ein wahrer Blickfang!

Fazit: Nichts für schwache Nerven, denn es wird nichts ausgelassen, auch wenn manche Details glücklicherweise in der Dunkelheit verschwimmen! Ein Muss für Fans des ersten Teils!

Hier findet ihr meine Rezension zum ersten Teil!



von Xavier Dorison und Christophe Bec
Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
Verlag: Splitter; Auflage: 1., Auflage (1. August 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3868691499
ISBN-13: 978-3868691498

Rezension vom 04.02.2011

Ich bedanke mich herzlich beim SPLITTER Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Dienstag, 1. Februar 2011

Leseliste Januar 2011

Oh, wow, der Januar ist schon wieder rum! Irgendwie fliegt die Zeit im Moment nur so an mir vorbei und jegliche Versuche sie festzuhalten schlagen fehl! Aber glücklicherweise wissen wir ja sinnvolle Dinge mit unserer Zeit anzufangen *g*! Lesen z.B. oder ins Kino gehen. Super beeindruckt war ich im Januar von den beiden Disneyfilmen "Rapunzel - Neu verföhnt" und natürlich "Tron: Legacy". Diese beiden kann ich nur wärmstens empfehlen!!!

Jetzt aber mal zu den gelesenen Werken des Monats Januar. Was da wieder so durch meine Hände gewandert ist, war einfach toll: 8 Bücher habe ich im vergangenen Monat gelesen. Unterschiedliste Genre waren dabei, wie Historische Romane, Fantasybücher, Mistery-Thriller, aber auch Gegenwartsliteratur. Gefallen haben mir alle Bücher, bis auf eines, das eher mittelmäßig war, sehr gut:


Das erste Buch, das ich 2011 beendet habe, war mein erster re-read seit langem, ja seit Jahren: In Ruth Nestvolds "Flamme und Harfe" begleitete ich Yseult die Schöne und Drystan durch ein Leben voller Liebe und Dramatik. Ein fantastisches Werk über König Arturs Zeit, dass mich in Eriu (Irland) und die Geschichte von Tristan und Isolde verliebte! Einst, zu einer Zeit jenseits der Geschichte, saß eine Frau, so schön wie der Mond, auf einem Pferd und betrachtete ein Feuer. Das Feuer ist Teil der Geschichtsschreibung. Die Frau jedoch ist Teil der Legenden …


Ein sehr aufrüttelndes Buch von Michael Grant ist der Auftaktband zu seiner Jugend-Fantasy-Thriller-Trilogie "Gone 01: Verloren" . Plötzlich sind alle Menschen über 15 verschwunden und zurück bleiben Kinder! Jeder ist sich selbst der Nächste und Kinder können sehr, sehr grausam sein! Bald werde ich mich auch an Band 2 machen: "Gone 02: Hunger".
Mein absolutes Favoritenbuch im Januar: "Wintergeister" von Kate Mosse hat mich mit seiner wunderschönen Geschichte über die Suche nach einer großen Liebe und einer Selbstfindung wahrlich verzaubert! Die Worte waren wie Poesie, aber spannende Poesie!!!! Mehr mag ich gar nicht zu diesem besonderen Buch schreiben, außer: LESEN!!!!






Mit findigen und gefühlvollen Worten beschreibt die Autorin Kirsten Marohn das Leben der jugen Frau jasmin, die von ihrem Schwiegervater vergewaltigt wurde. Alleine versucht sie mit ihrem Leben klarzukommen, versinkt aber immer mehr in Traurigkeit und Kummer! Kann ihr ihr gutaussehender Schwager Sven helfen? Lappalie. 







Das leider schwächste Buch diesen Monat: "Evermore. Die Unsterblichen" von Alyson Noel. Dies ist Band 1 der Serie um das Mädchen Ever, das hellsehen kann und sich unsterblich in den nichtmenschlichen Damen verliebt. Leider ist die Story sehr vorhersehbar, auch wenn mir Ever sympathisch ist und ich Riley sehr lieb gewonnen habe!






Ein französisches Mädchen im großen London und dann entdeckt Oksa auch noch, dass sie tolle Fähigkeiten hat, wie Feuerbälle aus den Händen schießen, oder Dinge schweben zu lassen! Eine schöne Geschichte haben sich die beiden Autorinnen Anne Plichota und Cendrine Wolf einfallen lassen! Ich werde Oksa auf jeden Fall treu bleiben: "Oksa Pollock. Die Unverhoffte".





Draus vom Walde komm ich her... ho ho ho! Sagen, Legenden und Brauchtümer des Alpenraumes hat Thomas Finn in seinem ultra-spannenden Mistery-Thriller "Weisser Schrecken" über den Nikolaus und seinen finsteren Knecht Ruprecht zusammengetragen. Gänsehautfeeling pur!!!








Kronprinzessin Olga Romanow weilt fern ihrer Heimat Russland in Stuttgart und findet dort ihr Glück in ihrem ungewöhnlichen Patenkind und Ziehtochter Wera. Wiedermal ein toller Historischer Roman und die Fortsetzung von "Die Zarentochter" von Petra Durst-Benning: "Die russische Herzogin" war jede Minute wert, die ich mit ihr verbracht habe!