Montag, 8. August 2011

3 Fragen an Stephan R. Bellem, das literarische Interview


Stephan R. Bellem wurde 1981 in Heidelberg geboren, machte im Jahr 2001 sein Abitur und stürzte sich erst mal in eine Berufsausbildung zum Finanzassistenten. Aber Stephan wollte hoch hinaus und begann ein Soziologiestudium, das ihm genug Zeit ließ, sich nebenher intensiver dem Schreiben zu widmen. Seinen ersten Roman „Tharador. Die Chroniken des Paladins 01“ veröffentlichte der junge Autor 2007 im Otherworld Verlag (Verlagsgruppe Ueberreuter). Die Fortsetzungsbände der Trilogie folgten in den Jahren 2008 und 2009. 

Sein erster großer Einzelroman „Bluttrinker“ erschien 2010, ebenfalls bei Otherworld, wo seit 2011 auch der Urban-Fantasyroman „Portal des Vergessens“ verlegt wird. Auch Stephan R. Bellems neuester Fantasy Roman „Die Wächter Edens“, der ab September 2011 in den Buchläden steht, kommt aus der Verlagsgruppe Uberreuter.


Der Schriftsteller lebt und arbeitet heute in Leipzig als freier Buchautor.


Kurzbeschreibung 

Kann man die alten Götter schwächen, indem man die Menschen dazu bringt, nicht mehr an sie zu glauben? Gottgleich zu werden und sich über die anderen zu erheben im Kampf um die Vorherrschaft auf Kanduras werden vier verschiedene Charaktere alles versuchen, um an ihr Ziel zu gelangen. Vier Schicksale vier Einblicke in menschliche Abgründe. In Zeiten, in denen die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen, kämpfen sie um ihren Platz in einer Welt, die im Dunkel der Nacht zu versinken droht.
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Kurzbeschreibung 

Vryn träumt davon, endlich dreizehn zu werden, ansonsten hat er sich über sein Leben noch nicht viele Gedanken gemacht. Sein Bruder Vorlokk hingegen möchte ein großer Krieger werden, doch als Erstgeborener muss er den Hof seines Vaters übernehmen. Als die Brüder erfahren, dass einer von ihnen der prophezeite König von Melaras ist, stellt das ihr Leben auf den Kopf. Der Geschichtsstudent Peter hat wiederkehrende Albträume voller Blut, Verrat und Mord. Über diese Träume spricht er nur mit seiner Psychologin. Was er nicht ahnt, ist, dass die Träume ihn auf den größten Kampf seines Lebens vorbereiten und eine tödliche Verbindung zu dem Bruderzwist in Melaras haben.
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Kurzbeschreibung 

Die junge Journalistin Arienne stößt auf eine grauenerregende Mordserie an Obdachlosen. Die Opfer sind immer bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Doch die Polizei will der Sache nicht nachgehen. Je mehr Nachforschungen Arienne anstellt, desto mehr wird ihr bewusst, dass die Morde Teil einer uralten Fehde sind. Und plötzlich gerät sie zwischen die Fronten eines Krieges, der schon seit Ewigkeiten tobt. Als der Schweizergardist Antonio plötzlich in eine kleine Kirche mitten in Deutschland geschickt wird, ahnt er nicht, dass sich dahinter das größte Abenteuer seines Lebens verbirgt. Doch schon bald nagt die Frage an ihm, ob er dem charismatischen Vincent wirklich vertrauen kann, oder ob der Mann nicht einer eigenen, dunklen Agenda folgt.
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Ich bin sehr gespannt auf Stephan R. Bellems neuesten Roman und dieser wird auch hier auf dem Blog besprochen!

Nun freue ich mich, mal wieder ein kleines Autoreninterview auf BlueNaversum präsentieren zu dürfen:

3 Fragen an Stephan R. Bellem, das literarische Interview

BlueNaversum: Lieber Stephan, wie bist du dazu gekommen Schriftsteller zu werden und was hat dich dazu veranlasst?

Stephan R. Bellem: Ich fürchte, das hat sich einfach ergeben. Es ist einfach so, dass ich schon immer gerne Geschichten erzählt habe. In der Schulzeit habe ich mit einem guten Freund Theaterstücke geschrieben, habe mir für mich allein Geschichten ausgedacht ... das war wohl ein ganz natürlicher Prozess. Irgendwann habe ich angefangen. Und dann einfach nicht mehr aufgehört.

BlueNaversum: In deinem aktuellen Buch „Portal des Vergessens“ geht es um Peter, der nachts von merkwürdig realistischen Träumen heimgesucht wird. Wieso hast du gerade diese Person als Hauptfigur gewählt und wieviel steckt von dir in dieser Person?

Stephan R. Bellem: Schwere Frage. Ein wenig ist die Erzählstruktur des Romans eine Hommage an den originalen Highlander Film. Wie viel von mir in Peter steckt? Wenig und doch viel. Die Idee der Parallelwelt greift schon einige Jahre zurück. Ich denke, dass ich damals selbst ein wenig ziellos war für mein weiteres Leben. Eigentlich dreht sich die Geschichte ja um die essentielle Frage: Wer bin ich, und was möchte ich für mein Leben? Wie möchte ich mein Leben führen? Das war auch lange Zeit ein zentrales Thema in mir selbst. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass ich NICHT aus einer Parallelwelt entsprungen bin.

BlueNaversum: An welchen Buchprojekten arbeitest zu gerade, was erwartet deine Leser in der Zukunft?

Stephan R. Bellem: Jetzt im September erscheint mit "Die Wächter Edens" ein weiterer Urban Fantasy Roman von mir. Darum geht es um Engel, Dämonen und auch um die Rolle, die die verschiedenen Religionen spielen. Wer wissen will, wie Dracula heute wirklich unter uns leben würde, der sollte sich den Roman einmal ansehen.

Dann habe ich an diesem Wochenende Spore(AT) ins Lektorat geschickt. Der Titel steht schon fest, darf jedoch nicht verraten werden. Aber erscheinen wird das Buch im kommenden Frühjahr. Schätzungsweise um den März herum. Darin geht es um eine zukünftige Gesellschaft, in der ein globales Pflanzensterben einige Umbrüche verlangt hat. Der Roman basiert teilweise auf realen Gegebenheiten, die ich dann natürlich für die Geschichte weitergesponnen habe. 

Aktuell arbeite ich also schon an einem möglichen Roman für den Herbst 2012. Das liegt aber noch so weit in der Zukunft, dass ich darüber jetzt noch nicht sprechen möchte. Aber, keine Sorge, es kommt was. 

Vielen Dank für das kurze Interview.

BlueNaversum: Danke, dass du dir kurz Zeit genommen hast, die drei Fragen an Stephan R. Bellem zu beantworten!


Stephan R. Bellem freut sich außerdem über eure Besuche auf seiner Homepage oder seinem Autorenblog, auf dem er immer mal wieder aus dem Nähkästchen plaudert!

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