Freitag, 1. April 2011

Leseliste März 2011

Es ist mal wieder Zeit für die Leseliste des vergangenen Montas März. Ich hatte viel Zeit zum Lesen, einen wunderschönen Kurzurlaub und auch einen schönen Kinobesuch! "Ich bin Nummer Vier" hat mir als Film sehr gut gefallen, vorallem die Anfangssequenz und dann der actiongeladene Schluss! 1A!!! :-) Alex Pettyfer ist nicht wirklich mein Typ, wenn wir das, dass er zu jung ist, einfach mal außen vor lassen^^. Auf jeden Fall würde ich mir eine Vortsetzung auch anschauen!

Bücher hab ich, wie oben schon erwähnt auch erfolgreich gelesen. Insgesamt waren es neun Stück und fast alle aus dem Fantasy-Bereich. Ja, ich weiß, ich wollte versuchen wieder mehr zu mischen. Vielleicht klappt es ja im April?

Hier nun die gesammelten Werke des Monats März (über die Links gelangt ihr wie immer zu meinen Rezensionen):

Begonnen hat der Monat mit einer, für mich, wirklichen Überraschung: "Im Zauber der Sirenen" von Tricia Rayburn hat mich mit einem tollen, lebendigen Schreibstil und wunderbar ausgearbeiteten Charakteren völlig überzeugt! Ich war gern mit Vanessa und Simon auf Geheimnisjagd und fand auch, dass die Sirenen super ausgearbeitet und erklärt wurden! Eigentlich sollte Band 2 "Der Klang der Sirenen" am 12.08.2011 erscheinen, als ich meine Rezension Anfang März geschrieben habe. Und nun, oh weh, steht bei Amazon als Erscheinungstermin der 01. Juli 2012 drinn!!!! Warum, weiß ich noch nicht, aber ich werde schauen, was ich in Erfahrung bringen kann!





Dieses Buch stellte für mich dann im Gegensatz zum Vorherigen eine herbe Enttäuschung dar! Kimberly Dertings "Bodyfinder: Das Echo der Toten" war eine Durchschnittsgeschichte um ein Mädchen mit paranormalen Fähigkeiten, die einen Serienkiller jagt und sich in ihren besten Freund (der voll umschwärmt ist) verliebt. Außerdem ist es RIESIG gedruckt und gaukelt somit vor, länger zu sein, als es eigentlich ist. Diese Geschichte war einfach nichts für mich!






Danach kam aber wieder etwas ganz tolles: "Magierdämmerung Bd 1: Für die Krone" vom deutschen Autor Bernd Perplies hat mich total mitgerissen und in seine Steampunk-Welt voller Magie entführt. Das dieses Buch eher für ein erwachsenes Publikum geschrieben wurde, merkt man dem ausgereiften Schreibstil und den gut gestellten Satzkonstruktionen sofort an. Das viktorianische London wirkt düster und lebendig und man zittert mit dem jungen Journalisten Jonathan Kentham vom ersten Augenblick an mit, als er sich seiner großen Mission stellen muss! Band 2 ist schon erschienen!






Als nächstes war "Drei Wünsche hast du frei" von Jackson Pearce an der Reihe. Ihr wisst ja, oder könnt euch schon denken, dass auch dieses Buch bei mir in Ungnade gefallen ist, weil es einfach viel zu einfach gestrickt und die Geschichte zu vorhersehbar ist! Irgendwann hab ich nur noch gedacht: Okay, jetzt kommt bestimmt das und das und das. Und da dann alles haargenau eintraf, war es einfach nur noch *gähn* und *schnarch* und viiiiiiel zu kitschig! Da es aber relativ dünn ist, war es glücklicherweise schnell ausgelesen. Eigentlich fand ich es schade, denn das erste Drittel der Geschichte hat mir sogar noch ganz gut gefallen, weil Dschinn so anders ist und auch anders denkt, als ein Mensch. Es war sogar ein wenig lustig!


Oh ja, "Schafskälte" von Bianka Minte-König war ein super Büchlein! Mein einziges diesen Monat, dass aus der Reihe der Fantasybücher heraus fällt. Es ist nämlich eher ein Kriminalfall mit Thrillerzügen, der in seelische Abgünde blickt und durch einen ungewöhnlichen Schreibstil auffällt! Diese ähnelt nämlich eher einem Augenzeugenbericht und wird aus der wechselden Sicht mehrerer Personen erzählt. Mit nur 176 Seiten ist das Büchlein ziemlich dünn und schnell gelesen, aber die Geschichte, die darin steckt, ist alles andere als dünn!






"Red Riding Hood: Unter dem Wolfsmond"von Sarah Blakley-Cartwright ist ja das Buch, das aus dem Drehbuch zum gleichnamigen Film heraus entstanden ist. Und dafür ist es wahrlich gut gelungen! Natürlich mutet es durch die schnellen Szenenwechsel eher einem Film an, aber dadurch kommen Action und Spannung nicht zu kurz! Auch die düstere Atmosphäre im Dörfchen Haggerdorn kommt sehr gut herüber und hat mich an die Seiten gefesselt! Das einzige Manko: Es fehlt das Schlusskapitel, das wohl weggelassen wurde, damit man auch noch den Film anschaut und nicht alles vorweggenommen wurde! Das finde ich wirklich ärgerlich, denn so bricht die Geschichte einfach ab. Auf der englischen Buchseite zu Red Riding Hood, gibt es das letzte Kapitel als "Bonuskapitel" zu lesen. Allerdings nur auf Englisch.





Für "Die Landkarte der Zeit" von Félix J. Palma habe ich ziemlich lange gebraucht im Vergleich zu anderen Büchern. Insgesamt fünf Tage habe ich sehr inteniv an diesem Buch gelesen. Das musste aber sein, um die ganze Tragweite der Geschichte zu erfassen und zu verstehen. Ich fand "Die Landkarte der Zeit" sehr gut und der Schreibstil ist ziemlich anspruchsvoll, wie ich finde. Natürlich gibt es wesentlich schwerer zu lesende Bücher, aber hinter denen verbirgt sich oftmals keine so spannende und ansprechende Geschichte über Zeitreisen und auch die Sitten und die Verblendung der Menschen im viktorianischen London. Nur die letzte, der insgesamt drei Geschichten, in denen der Autor H.G. Wells eine Rolle spielt, hat mir nicht so ganz zugesagt, weil sie ein wenig verworren war.



Nun kam mir der etwas leichtere Lesestoff der sich hinter Claudia Tomans zweiten Teil der Olivia-Reihe "Jagdzeit" verbirgt, genau recht! Dieses Buch habe ich zur Vorbereitung auf die Leserunde zum drittel Teil der Reihe ("Goldprinz") in Bellas Forum, die ab dem 03.04.2011 beginnt, gelesen. Die Autorin wird die Leserunde begleiten, wie auch schon unsere Leserunde zu "Hexendreimaldrei" (Teil eins) und ich freue mich sehr darauf! "Jagdzeit" hat mir noch besser gefallen als "Hexendreimaldrei", denn hier war noch weniger Chick-Lit verarbeitet, auf das ich ja nicht so sehr stehe^^. Olivia kommt in einem kleinen Bergdorf einem düsteren Geheimnis auf die Spur, dabei wollte sie eigentlich nur ein Blinddate und landet im düsteren Wald mit einer sprechenden Eule, sowie einem sprechenden und knurrenden grauen Wolf! Super!!! Falls ihr übrigens gerne bei unserer Leserunde zu "Goldprinz" mitmachen wollt: Hier gehts lang!



Als Letztes habe ich noch "Hagen von Tronje" bei seinen Abenteuern in Burgund, Tronje und Island begleitet. In diesem, schon 1986 zum ersten Mal erschienen Buch, hat Wolfgang Hohlbein die Nibelungesage kreativ verarbeitet und Hagen in den Mittelpunkt gestellt. Zwar ist er eher ein Anti-Held, aber man kann all seine Beweggründe gut nachvollziehen und kann auch Siegfrid, den strahlenden, glanzvollen Helden nicht leiden! Das hat Herr Hohlbein wirklich gut hingekriegt und mir einige sehr schöne und düstere Lesestunden beschert! Zum Glück gibt es jetzt die Neuauflage aus dem Ueberreuter Verlag, sonst wäre ich wohl nie auf dieses Buch aufmerksam geworden!

Kommentare:

  1. Mensch, du hast ja ganz schön was geschafft im März - ich müsste jetzt mal scharf nachdenken, was bzw. wieviele Bücher ich gelesen habe... keine Ahnung! Schade, mein Favourit "Bodyfinder" ist ja total bei dir durchgefallen. Ich fand das Buch nämlich klasse und freue mich schon auf den zweiten Teil. Bei "Drei Wünsche hast du frei" muss ich dir leider recht geben, obwohl mir das Buch im ganzen auch gefallen hat.

    Ich lese gerade "Winterlicht" und bin noch ein bisschen zwiegespalten, da ich mich erst einmal an den Schreibstil der Autorin gewöhnen muss, aber ansonsten ist es echt mal was anderes. Danke für den Tipp. :)

    LG Reni

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  2. @Reni
    Bei Bodyfinder hatte ich wohl viel zu hohe Erwartungen, weil alle so von diesem Buch geschwärmt haben. Die Idee, die dahinter steckt ist auch gar nicht so doof, ich mochte nur die Umsetzung nicht so, dass ich in Begeisterungsstürme ausgebrochen bin^^. Außerdem hab ich mich echt ein wenig von diesem riesig großem Druck veräppelt gefühlt.

    Winterlicht wiederum hat mich total gefesselt und ich finde es einfach wundervoll! Der Schreibstil ist wirklich was Besonderes und als ich mich drann gewöhnt hatte, konnte ich das Buch echt nicht mehr weglegen!

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  3. Ja, wie das so ist bei Büchern, wenn sie hoch gelobt werden - und jeder hat schließlich einen anderen Geschmack. Mir ging es z. B. bei "Sternenwandler" so.

    Bei Winterlicht bin ich jetzt auch schon ein bisschen weiter und es gefällt mir ganz gut... ja, es ist ebend mal anders geschrieben... ich war sogar schon so neugierig, dass ich mir die letzen Seiten durchgelesen habe (*grins*)... trotzdem muss ich weiterlesen. ;)

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