Samstag, 27. November 2010

Der Zauber von Ashgrove Hall - Ursula Isbel

Etwas haust in den düsteren Hallen

Liebeskummer ist eine teuflische Sache. Schwermütig und traurig, vor allem enttäuscht über den Verrat zweier, ihr sehr nahe stehenden, Menschen ist Merle. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als einen Tapetenwechsel und ist deshalb auch glücklich, als ihr Bruder Anders eine Urlaubsreise nach Schottland vorschlägt. Dank ihrer Tante Thisbe können die Geschwister den Landsitz Ashgrove Hall am schottischen Loch Ash für ein paar Wochen bewohnen. Ein verträumtes, von Efeu überwuchertes Schlösschen tut sich vor den Beiden auf, als sie Ashgrove Hall erreichen. Schnell ist klar, dass hier selten jemand wohnt und alles mit einer dicken Staubschicht behaftet ist. Dunkel und düster erstrecken sich die Eingangshalle und die vielen Räume vor Merle. Etwas Geheimnisvolles umgibt das alte Gemäuer, das spürt sie sofort. Eine unheimliche Präsenz scheint sie fortan jede Nacht heimzusuchen. Als Anders und Merle dann die Bekanntschaft der Buchannan Geschwister Bronwen und Kyle machen, beginnt eine spannende Suche nach dem Ursprung dessen.

Mit „Der Zauber von Ashgrove Hall“ entführt die Autorin Ursula Isbel den Leser ins wunderbare Schottland und erzählt eine Geschichte voller Spannung und Gefühl. Im Hintergrund spielt immer das Schicksal von Bonnie Prince Charlie und seinem Begleiter Alan Campbell, der unter ungeklärten Umständen verschwand, eine große Rolle. Ursula Isbel beginnt mit einem Prolog, der das Schicksal von Alan Campbell ansatzweise erahnen lässt, dennoch bleibt es die ganze Zeit über verschwommen und nicht greifbar. Auch als Merle große Anstrengungen unternimmt, das Geheimnis aufzudecken, bleibt Vieles im Dunkeln.

Die Beziehung und die sich Anbahnende Freundschaft mit den Buchannan-Geschwistern Kyle und Bronwen, nimmt, neben der Suche nach Alan Campbell, einen großen Anteil der Geschichte ein. Wunderbare Beschreibungen der Hall und auch der Umgebung des Hauses tragen den Leser in die Geschichte hinein, so dass Bilder im Kopf entstehen, die einladender nicht sein könnten!

Der Erzählstil der Autorin ist recht einfach gehalten, die Worte und Sätze reihen sich nahtlos aneinander, so dass die Seiten unter den Fingern hinwegfliegen. Die Story wird aus der Ich-Perspektive erzählt, mit Merle als Erzählerin. Insgesamt hätte ich mir mehr Seiten, als die 256 Vorhandenen, gewünscht. So sehr bin ich eingetaucht in die Geschichte um Ashrgove Hall.

Merle ist ein nettes junges Mädchen, das von Liebeskummer geplagt, nur weg will aus ihrer vertrauten Umgebung. In Schottland vergisst sie ihren Kummer recht schnell und blüht zur Geheimnisjägerin auf. Ihr Bruder Anders glaubt nicht an das Übernatürliche und steht der Sache eher skeptisch gegenüber, während Bronwen und Kyle mit den Geschichten über Geister und Feen in den Highlands aufgewachsen sind. Sie stehen dem aufgeschlossener gegenüber. Die Protagonisten sind alle sehr liebevoll und detailliert ausgearbeitet, sie werden auf den Seiten lebendig und man mag noch viel mehr mit ihnen erleben!

Das Cover des gebunden Buches zeigt ein schemenhaftes Anwesen vor den grünen Hügeln der Highlands. Im Vordergrund ist ein nebelverhangener See zu sehen, auf dem der Buchtitel in magentafarbenen Lettern aufgedruckt ist.

Dies war mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Ursula Isbel! „Der Zauber von Ashgrove Hall“ hat mir unheimlich Lust auf eine richtige Reise nach Schottland gemacht, und ist nicht nur eine Lesereise wert!



von Ursula Isbel
Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
Verlag: Ueberreuter (Juli 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3800055724
ISBN-13: 978-3800055722
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre

Rezension vom 27.11.2010

Ich bedanke mich herzlich beim  Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Freitag, 26. November 2010

3 Fragen an Tim Pieper, das literarische Interview

Ich freue mich sehr, dass ich euch heute ein Blogspecial zum Autor Historischer Romane, Tim Pieper, vorstellen darf.

Jetzt ersteinmal etwas zu seinem Lebenslauf:

(c) Tim Pieper
Tim Pieper wurde 1970 in Stade, einer Hansestadt in Niedersachsen an der Nordsee, geboren. Nach seinem Abitur reiste er erstmal um die Welt, um sich dann dem Studium Neuerer und Älterer Deutscher Literatur, sowie der Rechtswissenschaften zu widmen. Am meisten fasziniert und interessiert ihn aber die Deutsche Geschichte, weshalb er sich auch auf das Schreiben Historischer Romane spezialisiert hat. Im Januar 2010 erschien sein Debütroman „Der Minnesänger“ im Heyne Verlag. Tim Pieper lebt und arbeitet in Berlin, wo er derzeit an seinem zweiten Historischen Roman schreibt. Er gehört dem Autorenkreis Historischer Romane „Quo Vadis“ an.


„Der Minnesänger“ beschreibt das Leben von Hartmann von Aue, einem im Mittelalter sehr berühmten Dichter und Minnekünstler von Geburt an. Es ist ein mitreißender und gut recherchierter Historischer Roman. Hier findet ihr meine Rezension zum „Minnesänger“.
Eine Liebe größer als der Tod
Es ist ein Privileg, als Sohn eines unfreien Lehnsherrn in einem Kloster ausgebildet zu werden. Hartmann von Aue weiß das zu schätzen. Als sich der junge Mann in die Nachbarstochter Judith verliebt, lernt er das Harfespielen nur, um seiner Angebeteten ein Lied zu singen. Bis der Minnesänger sie wiedersieht, vergehen Jahre voller Sehnsucht und Gefahren. Jahre, die den Ritter auf den Kreuzzug führen und die zu Unrecht des Giftmordes beschuldigte Heilerin in den Kerker. Wird er ihr je von seiner Liebe singen können?

Ein faszinierendes Leben: der Dichter und die Heilerin.

Tim Pieper hat sich kurz Zeit genommen, um für das literarische Interview Rede und Antwort zu stehen. Dafür danke ich Ihm an dieser Stelle nochmals recht herzlich!

3 Fragen an Tim Pieper, das literarische Interview:

BlueNaversum: Lieber Tim, wie bist du dazu gekommen Schriftsteller zu werden und was hat dich dazu veranlasst?

Tim Pieper: Schon als Kind kreiste mein Denken ständig um Geschichten, die ich entweder irgendwo gelesen, gehört, gesehen oder mir selber ausgedacht hatte. Irgendwann beschloss ich, die eigenen Storys aufzuschreiben. Das Ergebnis gab ich Menschen, denen ich vertraute, zum Lesen. Mit der Zeit wurde ich mutiger und schickte die Manuskripte auch an Verlage. Leider erhielt ich Standardabsagen, in denen der Verlag nicht über den Grund der Ablehnung informierte, sondern nur sein Bedauern ausdrückte. Mittlerweile weiß ich, dass es viele Ursachen für einen solchen Bescheid geben kann: das Manuskript passt nicht in den Trend auf dem Buchmarkt, der Autor passt nicht in das Anforderungsprofil des Verlages, der Lektor hat mit einem Buch aus dem Genre schlechte Erfahrungen gemacht oder, was natürlich auch sein kann, das Manuskript hat noch keine Angebotsreife. Deshalb ist es wichtig, dass der Schreiberling nicht aufgibt, sondern weiter an sich arbeitet. Die Kultivierung von bestimmten Eigenschaften (Anpassungsfähigkeit, Geduld, Beharrlichkeit und die Bereitschaft, sich ständig zu verbessern) war für mich der Schlüssel zur ersten Buchveröffentlichung in einem Publikumsverlag. Außerdem hat mir die Zusammenarbeit mit einem Literaturagenten sehr geholfen, der meine Ideen auf ihre Markttauglichkeit prüfte und über die nötigen Kontakte verfügte.


BlueNaversum: In deinem aktuellen Buch "Der Minnesänger" geht es um Hartmann von der Aue, der wirklich gelebt hat. Wieso hast du gerade diese Person als Hauptfigur gewählt und wieviel steckt von dir in dieser Person?

Tim Pieper: Der hochmittelalterliche Dichter Hartmann von Aue ist mir zum ersten Mal als Grundkursthema während meines Studiums begegnet. Durch seine höfischen Romane „Erec“ und „Iwein“ hat er einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass sich Tugenden wie die Achtung gegenüber der Frau, Ritterlichkeit oder Zuvorkommenheit im zwischenmenschlichen Umgang gesellschaftlich etablierten. Außerdem konnte er in den Köpfen der Fürsten die Botschaft verankern, dass ein Mann durch seine Gesinnung und sein Handeln Anerkennung erringen musste und sich nicht auf seiner hohen Geburt ausruhen durfte. Ich fand das sehr beeindruckend und fragte mich, wie es dem Sohn eines Unfreien möglich sein konnte, ein so vielfältiges und umfangreiches Gesamtwerk zu schaffen. Zunächst recherchierte ich aus reinem Interesse die Umstände. Erst nach und nach entstand die Idee, die vielen kleinen Mosaiksteine zu einer fiktiven Biografie zusammenzufügen und einen Roman zu schreiben, der den Lesern das außergewöhnliche Leben Hartmanns näherbringen sollte.

Bei der Entwicklung der Romanfigur habe ich mich durch die Geisteshaltung und Stimmung von Hartmanns überlieferten Werken inspirieren lassen. Ganz konkret habe ich in den Zeilen auch nach Antworten auf Fragen gesucht wie z. B.: Welche Dienstauffassung vertrat er? Oder wie war sein Frauenbild? Die Interpretation von Liedern und Romanen ist natürlich eine subjektive Angelegenheit. Und obwohl es mein Bestreben war, Hartmanns tatsächlichem Charakter so nahe wie möglich zu kommen, erhält eine Romanfigur erst durch die Inszenierungen des Autors Konturen. Insofern steckt natürlich ein Großteil von mir in ihm.

BlueNaversum: An welchen Buchprojekten arbeitest zu gerade, was erwartet deine Leser in der Zukunft?

 

Tim Pieper: Zurzeit arbeite ich an zwei Buchprojekten. Eines ist in der Vergangenheit angesiedelt, das andere in der Gegenwart. Beide Projekte befinden sich noch in der Angebotsphase, so dass ich über den Inhalt, Erscheinungstermin etc. noch nichts Konkretes verraten möchte bzw. kann. Nur soviel: Beide Romane sollen mindestens genauso spannend und fundiert wie „Der Minnesänger“ werden.


BlueNaversum: Danke, dass du dir kurz Zeit genommen hast, die drei Fragen an Tim Pieper zu beantworten!

 

Falls ihr noch mehr über Tim Pieper erfahren wollt, besucht den Autor doch auf seiner Homepage: http://www.timpieper.net/

Mittwoch, 24. November 2010

Lesungsbericht: Markus Heitz liest aus "Collector"

Gestern Abend, am 23.11.2010, hatten Steffi von Bellas Wonderworld und ich die große Ehre einen der größten Fantasyautoren Deutschlands bei einer Lesung in der Thalia-Buchhandlung in Pforzheim erleben zu dürfen. Nur Christoph Marzi sei noch ein bischen größer, erklärte Markus Heitz gleich zu Beginn der Veranstaltung lachend. Pünktlich um 20:15 Uhr erschien der Autor, der 2003 mit seinem ersten Zwerge-Roman den Durchbruch schaffte, vor dem kleinen, aber feinen Publikum, das ihn schon sehnlichst erwartete.

Am Anfang stellte sich Markus Heitz seinem Zuhörern vor und scheute nicht davor zurück, sich auch mal selber aufs Korn zu nehmen.

Da ich schon drei Bücher von Markus Heitz gelesen habe ("Ritus", "Sanctum" und "Die Mächte des Feuers"), und mir alle gefallen haben, war ich natürlich sehr gespannt auf seinen neuen Roman "Collector", den er als Space Fiction oder Space Opera betitelte und eher weniger als Science-Fiction.

Wie zuvor angekündigt las Markus Heitz drei Episoden aus "Collector", um sie dann an den spannendsten Stellen abzubrechen, "wie Kinotrailer", denn "mehr dazu, gibt es ja im Buch!". Mit einer sehr charismatischen und angenehmen Lesestimme zog der Autor seine Zuhörer in das "Justifier-Universum" hinein. Es herrschte gespannte Stille in der dunklen, nur mit kleinen, schwachen Lichtern beleuchteten Buchhandlung, als Markus Heitz' Stimme den Raum füllte. Das Geschehen in seinem Roman nahm alle gefangen, auch die lustigen Zwischenepisoden, die er zwischen den Buchauszügen erzählte, ließen die Stimmung immer auf hohem Niveau schweben.

Um was geht es eigentlich in "Collector"?



Das Weltall ist nicht groß genug, um zu entkommen...
Die Zukunft, unendliche Weiten ... Dies ist die Geschichte vom Aufbruch der Menschheit ins All. Die Geschichte der Besiedelung zahlloser faszinierender Welten. Und die Geschichte der Begegnung mit den Collectors, Außerirdischen, die noch überheblicher sind als wir – und weitaus gefährlicher ... Mit "Collector" hat Markus Heitz, Autor des Bestsellers "Die Zwerge", das ultimative Zukunftsepos geschrieben – ein atemberaubendes Abenteuer in Cinemascope.

Wir schreiben das Jahr 3042. Die Menschheit ist ins Weltall aufgebrochen, doch nicht mit eigener Technik, sondern mit Hilfe von Objekten, die man bei Ausgrabungen auf der Erde gefunden hat: außerirdische Hinterlassenschaften, die zwar funktionieren, deren Funktionsweise die menschlichen Piloten jedoch nur in Ansätzen verstehen. So verläuft die Besiedelung anderer Planeten denkbar chaotisch. Doch dann treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies – die Collectors –, die anbietet, die menschliche Zivilisation unter ihre Fittiche zu nehmen und in die Gemeinschaft der galaktischen Völker einzuführen. Ein Angebot, das die Menschen nicht ablehnen können – mit katastrophalen Folgen ...
Quelle: Randomhouse


Im Anschluss an die einstündige Lesung nahm sich Markus Heitz sehr viel Zeit, um die Fragen seines neugierigen Publikums zu beantworten. Danach hatte jeder noch die Möglichkeit, sich sein Buch signieren zu lassen und mit dem Autor ins Gespräch zu kommen. Ich hatte mir zuvor "Collector" besorgt, das jetzt, mit einer persönlichen Widmung versehen, einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal erhält!

Einen guten Tip gab er uns noch mit auf den Heimweg: "Lasst euch nie entmutigen, schreibt euer Buch!"


Dies war definitv nicht meine letzte Lesung von Markus Heitz!!!


Wer noch etwas mehr über den Fantasyautor Markus Heitz erfahren will, kann seine Homepage besuchen.

Sonntag, 21. November 2010

Unland - Antje Wagner

Steck die Nase nicht in Dinge, die dich nichts angehen!

Für die 14-jährige Franka beginnt ein neues Leben im Haus Eulenruh, einem Erziehungsprojekt für Kinder und Jugendliche im beschaulichen Dörfchen Waldburgen. Franka hat schon viel erlebt, musste viel durchmachen in ihrem kurzen Leben und das Alles hat sie hart gemacht, wie einen Jungen. Auch äußerlich gleicht sie eher einem Vertreter des anderen Geschlechts, als einem jungen Mädchen, was ihr öfter mal Schwierigkeiten einbringt. Sie lebt sich schnell ein in ihrem neuen zu Hause bei Vera und Andreas Kämpf und ihren neuen „Geschwistern“ dem 18-jährigen Ricardo, dem 16-jährigen Computerfreak Michael, den Zwillingen Lizzy und Ann, sowie den kleinen aber traumatisierten Axel und Denise. In der Schule und im Dorf sind die Kinder aus dem Haus Eulenruh allerdings nicht gerade gut angesehen. Bald beginnen die ersten Probleme und Provokationen. Schnell steigern sich die Vorkommnisse und werden immer merkwürdiger. Hat dies alles mit den geheimnisvollen Ruinen von „Unland“ hinter dem Elektrozaun zu tun? Welches Geheimnis verbirgt sich in der Dorfchronik?

Mit „Unland“ hat Antje Wagner einen Jugendroman geschaffen, der sich nicht so einfach kategorisieren lässt. Mit einfühlsamen Worten schildert sie das Leben von Franka und den anderen, zum Großteil Waisenkindern, im Haus Eulenruh, die in der Vergangenheit so viel erlebt haben und erdulden mussten. Ihre Vergangenheit wirft lange Schatten in ihr neues, besseres Leben und sie können nicht so einfach abgeschüttelt werden. Was über dreiviertel der Geschichte wie ein normales, sozialkritisches Buch erscheint, lässt im letzten Viertel die Grenzen zwischen Realität und Fiction verschwimmen und überschreitet die Schwelle zum Schattenland, in dem die tiefsten Ängste der Menschheit verborgen liegen.

Diese Wendung macht für mich den Charme der Story aus. Die ganze Zeit lauerte eine unterschwellige Bedrohung hinter jeder Ecke und hinter jedem Baum, die aber durch die Idylle wieder überdeckt wird. Menschen benehmen sich plötzlich merkwürdig, Tiere verschwinden, bis alles durch den Gerechtigkeitssinn und der Neugier der Kinder auf den Gipfel der Spannung getrieben wird.

Antje Wagner schreibt in einer leichten Sprache. Ihre Erzählweise ist locker und fließend und weist viele Wörter der Jugendsprache auf, die jungen Lesern sehr entgegenkommen dürften. So kommt aber gerade Franka, als Berlinerin, sehr authentisch rüber.

Die Darstellung und Ausgestaltung der, vom Schicksal gezeichneten, Charaktere ist der Autorin wunderbar gelungen. Franka ist nach außen hin oft hart, sie versteckt sich hinter ihrem jungenhaften Äußeren, dennoch verbirgt sich in ihr ein verletzliches Mädchen, das einfach nur geliebt werden will. Die 15-jährigen Zwillinge Ann und Lizzy haben ihre eigenen Strategien entwickelt, wie sie mit der Ablehnung des Dorfes Waldburgen umgehen. Sie werden Frankas beste Freundinnen. Ricardo ist ein sehr tougher junger Mann, der aber seine „Geschwister“ über alles liebt und sie gegen alles und jeden verteidigen würde. Michael neigt zu Wutausbrüchen und verschanzt sich in seiner virtuellen Computerwelt.

„Unland“ ist ein Taschenbuch, dessen Covergestaltung eher schlicht ist. Dennoch vermittelt es gerade durch seine Schlichtheit eine bedrückende und geheimnisvolle Atmosphäre. Es ist ganz in schwarz gehalten. Nur weißes, hohes Gras ist im Vordergrund zu sehen. Blickfang ist der pinke Titel in der Mitte des Covers.

„Unland“ ist „Morbus Dei“ für Jugendliche! Es hat mich mit seiner geheimnisvollen Atmosphäre sofort in seinen Bann gezogen und bis zu seinem fantastischen Schluss nicht mehr losgelassen!



von Antje Wagner
Broschiert: 379 Seiten
Verlag: Bvt Berliner Taschenbuch Verlag (4. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3833350520
ISBN-13: 978-3833350528
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre

Rezension vom 21.11.2010

Mein Dank gilt dem  für die Bereitstellung des Leseexemplars!

Samstag, 20. November 2010

City of Bones - Cassandra Clare

Gaube nicht immer, was du siehst

Clary wird verfolgt. Von einem gutaussehenden Jungen namens Jace, den anscheinend nur sie sehen kann. Und das seit sie mit ihrem Freund Simon den Club Pandemonium besucht und drei merkwürdige junge Leute einen blauhaarigen Dämonen getötet haben. Einer davon war Jace, der sie nicht in Ruhe lässt und als plötzlich Clarys Mutter verschwindet, ist er zur Stelle, um sie vor einem scheußlichen Wesen zu retten. Nun wird Clary in eine merkwürdige Welt hineingezogen, die ihr merkwürdig vertraut erscheint. Schattenjäger, Dämonen, Werwölfe und Vampire kreuzen ihren Weg, doch welcher ist ihr Platz unter ihnen? Hat Valentin, ein grausamer ehemaliger Schattenjäger, ihre Mutter entführt? Welches Geheimnis hütet Luke, der gute Freund ihrer Mutter, der immer wie ein Vater zu Clary gewesen ist? Clary und Jace stürzen sich ein gefährliches Abenteuer!

Als Cassandra Clares Debutroman „City of Bones“ erschien, eroberte sie die Herzen ihrer Leser im Sturm. Und meins jetzt auch! Die Geschichte um die junge Clarissa, die plötzlich in eine Welt voller Schattenwesen und Dämonenjäger hineinstolpert ist herzerfrischend, fesselnd und so packend, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte! Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig, sie lässt Spannung aufkommen, wo immer es möglich ist, reiht kurze und knappe Sätze an lange detailreiche Beschreibungen, während der Leser mitfiebert, sich am liebsten irgendwo einschließen und zu Ende lesen möchte.

Die fantasievollen Ideen der Autorin sind wundervoll! Ein, mit Dämonenenergie betriebenes fliegendes Motorrad ist mit bisher noch nicht untergekommen. Sie spinnt die Geschichte und Ereignisse so gut um die Protagonisten, baut so viele überraschende Wendungen ein, dass man aus dem Luftanhalten nicht mehr hinaus kommt! Zu keiner Sekunde war das Buch langweilig oder zäh, es hat mich eher hindurchgejagt, durch die 500 Seiten.

Die Protagonisten hatten alle Tiefe und Schärfe, so dass man von Anfang an eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Sie waren alle mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften ausgestattet und so liebevoll ausgestaltet, dass sie vor meinem inneren Auge lebendig wurden. Clary muss man einfach gern haben. Sie ist süß, nett und unglaublich mutig, aber auch irritiert und verängstigt, weil sie in eine Welt hineingeworfen wird, die sie nicht kennt, mit Personen, denen sie erst mal nicht vertrauen kann. Jace ist der geheimnisvolle, gutaussehende Typ, der Dämonen mit Leichtigkeit erledigen kann. Bei ihm gilt das Motto: Raue Schale, aber weicher Kern. Nur um zu diesem vorzudringen, muss Clary einiges über sich ergehen lassen. Auch Simon, Clarys bester Freund, ist ganz okay, aber eher der Normalo, während Isabelle und Alec skurril und verrückt sind, Schattenjäger eben.

„City of Bones“ ist ein Hardcover mit grünem Schutzumschlag in dessen Mitte ein runder Spiegel in eine andere Dimension prangt. Dunkle Krähen fliegen einer leicht verschwommenen Stadt entgegen. Der Buchtitel ist in goldenen Lettern über dem Spiegel eingeprägt. Ein wenig erinnert mich die Covergestaltung an Michael Endes „Die unendliche Geschichte“.

„City of Bones“ ist der erste Teil der „Chroniken der Unterwelt“ und dieser hat mich so gepackt, dass ich auch die beiden anderen Bände mit Freude und Genuss lesen werde!!!



von Cassandra Clare
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Arena Verlag (15. Januar 2008)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3401061321
ISBN-13: 978-3401061320
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

Rezension vom 20.11.2010

Vielen Dank an den  Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!!!


Freitag, 19. November 2010

Oksa Pollock - Die große Lesebotschafter-Aktion von Oetinger

Der Oetinger Verlag hat eine ganz wunderbare Aktion ins Leben gerufen um einer junge Dame namens Oksa Pollock zu helfen, die Bücherregale unserer Nation zu erobern.

In Frankreich ist sie schon ein Star und Hierzulande wird sie es bald sein, denn Oetinger verlost 5000(!!!) Vorabexemplare von "Oksa Pollock. Die Unverhoffte".

Schaut her, so sieht sie aus:


Aber um was geht es in diesem wunderschön aufgemachten Buch?

Kurzbeschreibung:
 Der erste Band der phänomenalen Oksa-Reihe!
Oksa ist nicht begeistert, als ihre Eltern beschließen, von Paris nach London zu ziehen. Ihr bester Freund Gus und seine Familie sind mit von der Partie und so muss sie glücklicherweise die Gemeinheiten des unsympathischen Lehrers McGraw nicht allein aushalten. Doch Oksa entdeckt plötzlich merkwürdige Dinge: Auf ihrer Handfläche lodert ein Feuerball, sie kann frei im Raum schweben und um ihren Nabel zeigt sich ein sternförmiges Mal. Erst jetzt erfährt sie von ihrer wahren Herkunft. Sie ist die "Unverhoffte", die das verschwundene Land Edefia retten soll und damit auch ihre Familie. Doch irgendwie scheint auch ihr Lehrer McGraw in die Geschichte verstrickt zu sein … Ein magisches Abenteuer beginnt.


Wer nun Lust bekommen hat, Oksa Pollock noch vor allen anderen kennen zu lernen, denn sie erscheint offiziell erst am 03.03.2011, der kann sich auf der Seite Oksa Pollock Fans um ein Exemplar des Buches bewerben.

Hier hab ich noch den superschönen Buchtrailer für euch:




Jetzt aber los und schnell ein Exemplar von "Oksa Pollock. Die Unverhoffte" von Anne Plichota und Cendrine Wolf sichern!!!

Donnerstag, 18. November 2010

Midnighters - Die Erwählten - Scott Westerfeld

Midnight – Die blaue Stunde

Bixby in Oklahoma ist ein merkwürdiges Städtchen, findet Jessica Day. Vor allem das Wasser schmeckt komisch an diesem Ort. Jessicas Familie ist neu in Bixby. Ihre Mutter hat hier einen neuen Job angetreten und für Jessica und ihre Schwester bedeutet es: Ein Neuanfang an neuen Schulen. Auch hier tummeln sich merkwürdige Leute wie Rex, Dess und Melissa. Rex erkennt Jessica als etwas Besonderes, doch noch hat das Mädchen die Midnight nicht betreten. Schon in der nächsten Nacht ist es soweit: Jessica erwacht während der blauen Stunde, in der die Welt im Licht des dunklen Mondes erstarrt ist. Doch sie ist nicht alleine: Ein merkwürdiges Wesen beginnt bald Jagd auf sie zu machen, es will sie töten!!! Was ist so Besonderes an Jessica, dass die Wesen der Midnight sie tot sehen wollen?

„Midnighters – Die Erwählten“ ist der erste Teil einer Jugendbuchserie von Autor Scott Westerfeld. Die Idee ist gut, das Buch eher mittelmäßig und auf jeden Fall für ein jüngeres Publikum geschrieben. Das macht in vielen Fällen nichts aus, doch hier plätschert die Geschichte sehr seicht und ein wenig konstruiert dahin. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, die 309 Seiten groß bedruckt, so dass sich die Seiten schnell umblättern lassen. Scott Westerfeld beschreibt zwar Orte und Landschaften, dennoch wurden sie in meiner Fantasie nicht wirklich lebendig, formte sich nicht zu dem, was den Charme eines Buches ausmacht.

Die Charaktere bleiben rätselhaft und sehr blass das ganze Buch hinweg. Allein Jessica bekommt mit der Zeit Konturen und Charaktereigenschaften, mit denen man sich identifizieren kann. Jonathan ist ein wenig zu perfekt, Dess, Rex und Melissa einfach merkwürdig. Man wird mit ihnen nicht warm und fragt sich welchen Zweck sie erfüllen, außer dem Offensichtlichen: Jessica zu helfen (oder auch nicht?) ihr Midnighter-Talent zu entdecken.

Die Covergestaltung des Taschenbuchs ist dagegen super gelungen. Eine verschwommene Gestalt schreitet in einer kargen Landschaft auf einen zu. Um sie herum befinden sich ein Ziffernblatt und einige erstarrte Regentropfen. Der dunkle Mond steht direkt unter dem Buchtitel. Blau und Beige dominieren das Bild.

Mir hat die Idee der blauen Stunde, der Midnight, sehr gut gefallen und Jessica Day ist ein sehr netter Charakter, doch konnte ich diesem Buch nicht sehr viel abgewinnen und brauchte leider lange, um es zu lesen. Länger, als ich es bei der Seitenanzahl vermutet hätte. Wer seiner 12-jährigen Tochter oder seinem Sohn ein anspruchsloses Lesevergnügen für zwischendurch gönnen will, ist hier richtig, alle die etwas mehr von einem Buch erwarten, sollten es sich zwei Mal überlegen.



von Scott Westerfeld
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (März 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3551357862
ISBN-13: 978-3551357861
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 13 Jahre
Originaltitel: Midnighters-The Secret Hour

Rezension vom 18.11.2010

Ich bedanke mich herzlich beim  Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Freitag, 12. November 2010

Julia - Anne Fortier

Romeo und Julia – Die wahre Geschichte

Die Geschichte beginnt im heutigen Amerika: Julia Jacobs Tante Rose stirbt und hinterlässt ihrer Schwester Janice ihr gesamtes Vermögen. Julia nur einen geheimnisvollen Brief, in dem sie ihr von einem Schatz erzählt, den ihre verstorbene Mutter Diane für ihre Zwillingstöchter in einem Bankschließfach in der toskanischen Stadt Siena hinterlegt hat. Da Julia und Janice sich nicht sonderlich gut verstehen, macht sich Julia alleine auf nach Italien, um ein großes Familiengeheimnis zu lüften und herauszufinden, wo Shakespeares „Romeo und Julia“ wirklich liebten, litten und starben. Außerdem gibt es da einen alten Fluch, der seit dem auf ihrer Familie lastet.

Anne Fortier verquickt die Story um die heutigen Romeo und Julia mit den historischen Figuren Romeo und Giulietta. Und das ist ihr toll gelungen! Immer abwechselnd erzählt die Autorin von Julias Entdeckungsreise und den Ereignissen von 1340, als Giulietta ihren Romeo in Siena traf und die Tragödie ihren Lauf nahm. Und wie sie es tat! Schon nach wenigen Seiten hat mich das Buch bedingungslos in seinen Bann gezogen! Ich konnte es kaum aus der Hand nehmen, habe mitgefiebert, gehofft und gebetet, doch Romeo und Giulietta sollten sich niemals kriegen, so wie es auch der alte Shakespeare geschrieben hatte. Aber kriegen sich der heutige Romeo und die heutige Julia? Schaffen sie es, den Familienfluch zu brechen?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr eingängig und flüssig. Die Seiten blätterten sich fast von selbst um, die Worte und Buchstaben verselbstständigten sich und Bilder setzten sich in meinem Kopf zusammen. Bilder von einer wundervollen Stadt Siena in der italienischen Toskana. Bilder, die einfach so sehr Lust darauf machen, sich die Schauplätze, an denen Romeo und Julia sich tummeln, in Realität zu bewundern. Wie gerne hätte ich sofort einen Flug gebucht!

Auch die Personen Julia, Romeo, Janice, Giulietta, Bruder Lorenzo und der fiese Salimbeni waren so wortgewandt und detailreich ausgearbeitet, dass sie lebendig wurden und über die Seiten tanzten. Auch die unterschiedlichen Stimmungen der beiden Zeitstränge hat Anne Fortier wunderbar rübergebracht. Der Handlungsstrang in der Gegenwart erstrahlte in meiner Fantasie in warmen, hellen, mediterranen Farben, während das Mittelalter düster wirkte, aber von zarten Lichtblicken erhellt wurde.

Die Gestaltung des Schutzumschlags ist in warmen hellen Gelb- und Rottönen gehalten. Im Mittelpunkt befindet sich ein Bildausschnitt einer italienischen Stadt, während darüber der Autorenschriftzug zu lesen ist und darunter der Buchtitel „Julia“ prangt. Das Cover wirkt sehr ansprechend, doch dass sich dahinter so ein stimmungsvoller und spannender Roman verbirgt, hätte ich nicht vermutet!

Eigentlich kann ich in Worten gar nicht ausdrücken, wie wundervoll dieses Buch ist!!! Meine Empfehlung lautet daher: „Julia“ von Anne Fortier mit einem guten Glas Rotwein genießen und tief abtauchen in eine wunderbare Welt voller Liebe, Hass und Treue, bis in alle Ewigkeit!



von Anne Fortier
Gebundene Ausgabe: 637 Seiten
Verlag: Krüger, Frankfurt; Auflage: 3 (16. April 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3810506788
ISBN-13: 978-3810506788
Originaltitel: Juliet

Rezension vom 12.11.2010

Samstag, 6. November 2010

Hexendreimaldrei - Claudia Toman

“There is no darkness but ignorance! “

Olivia, Ende 20, Wiener Kurzgeschichtenautorin und notorischer Single, sucht ihren Märchenprinzen. Punkt. Damit könnte man schon ein ganzes Buch füllen. Aber nein, das wäre ja langweilig! Olivia findet ihren Märchenprinzen, der will aber eine andere heiraten und schwuppdiwupp, wünscht sich Olivia auf dem Klo in der Kirche, in der ihr Prinz das Ja-Wort geben wird, dass eine Tütü-Fee ihn in einen Frosch verwandelt. Jetzt beginnt ein abenteuerlicher Trip nach London, wo Olivia verzweifelt versucht, ihren Frosch/Prinzen wieder in einen Menschen zu verwandeln. Aber da stellen sich ihr ein paar fiese Hexen in den Weg…

Claudia Toman hat mit „Hexendreimaldrei“ eine Kreuzung zwischen traditioneller Chick-Lit und märchenhafter Fantasy geschaffen. Die Autorin schickt uns mit Olivia zusammen auf eine Reise in ein London, in dem Hexen, Geister und sprechende Statuen im Untergrund lauern, aber auch in das London der Künstler und ganz besonders Shakespeares. Sie flicht Märchenelemente, wie aus „Der Froschkönig“ ein, was einen besonders großen Wiedererkennungswert hat.

Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr angenehm erfrischend. Olivia ist hier die Ich-Erzählerin, so dass man sehr viel über ihr Gefühlsleben erfährt. Abwechseln erzählt sie, was ihr gerade im Jetzt passiert und wie es dazu kam, dass sie auf der Kirchentoilette gelandet ist, um ihren Märchenprinzen in einen Frosch zu verwünschen. Dieser Perspektivwechsel macht die Geschichte sehr abwechslungsreich und spannend, da es auch mit einigen Cliffhangern geschieht.

Leider gab es aber auch ein paar Passagen, die ich jetzt persönlich als etwas langweiliger empfunden habe, das liegt aber vielleicht auch daran, dass ich allgemein eher weniger Chick-Lit lese und diesem Genre nicht ganz so viel abgewinnen kann.

Olivia ist eine Protagonistin, mit der man sich sehr schnell identifizieren kann. Sie ist sehr menschlich, absolut nicht perfekt und wünscht sich nichts sehnlicher, als von ihrem Märchenprinzen geliebt zu werden. Dieser ist sehr Französisch, Musiker und vom Charakter her einfach nur nett und ein wenig chaotisch. Olivia hat außerdem ein paar wundervolle Freundinnen, die ihr helfen, und zur Seite stehen, wenn bei ihr mal wieder das Gefühlschaos ausbricht. Solche Freundinnen sind ein echter Segen!

Das Buchcover des Taschenbuches ist in peppigem Rot gestaltet, dass der potenziellen Buchkäuferin sofort ins Auge springen muss! Ornamentale Blumenelemente in Gelb und Grün umspielen den Titel, sowie ein dunkelgrüner Frosch und eine schwarze Spinne, die nicht sofort auffallen, aber wunderbar zur Geschichte passen.

„Hexendreimaldrei“, erschienen im Diana Verlag, macht wirklich Lust, auch das zweite Buch der Olivia-Reihe „Jagdzeit“ zu lesen. Im März 2011 folgt dann der dritte und letzte Band, auf den man schon sehr gespannt sein darf!



von Claudia Toman
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Diana Taschenbuch (4. Mai 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453354001
ISBN-13: 978-3453354005

Rezension vom 06.11.2010

Freitag, 5. November 2010

One Lovely Blog

Wow, oh wow! Einfach wow und ein riesengroßes DANKESCHÖN an Jasmin von Colliding Worlds, Aiyana von Bücherseele, Petra von Augen-Blick, und Autorin Annete Eickert denen ich meinen zweiten Blog Award zu verdanken habe! Supi, ich freu mich wie ne Schneekönigin, denn der Award ist einfach so hübsch! Hier links könnt ihr ihn bewundern.

Ich hoffe, ich erreiche mit meinem Blog mitlerweile ein paar Leute, die von meinem Geschreibsel nicht genug bekommen können, denn ich schreibe auf jeden Fall munter weiter! Meine Gedanken und meine Meinung zu Büchern und Autoren haben auf BlueNaversum eine Plattform gefunden und so wächst und gedeiht der kleine Blog ganz prächtig! Ich freue mich auf viele weitere alte und neue Leser, die ich beglücken kann!

Ein paar kleine Aufgaben gibts natürlich auch:

1. Akzeptiere den Award, indem Du den Namen/Blog auf deinem Blog postest, von dem Du ihn bekommen hast.

2. Verschenke den Award an 15 andere Blogs, die Du kürzlich entdeckt hast und hinterlasse dort einen Kommentar.

An folgende Blogger möchte den Award gerne weitergeben. Es sind nicht so viele, denn einige der lieben Bloggerkollegen haben diesen Award schon bekommen und doppelt und dreifach muss er ja auch nicht verteilt werden ;-).

A purple Rain
Parallele Welten
Vyolettas Bücherwelt
Bellas Wonderworld


LG
BlueNa

Montag, 1. November 2010

Leseliste Oktober 2010

Wow, schon ist der Oktober ins Land gezogen undes war ein echt kalter Oktober!!! Also gab es einiges an Zeit zum Lesen und die habe ich auch genutzt! Insgesamt acht Bücher sind von meinem SuB ins Regal der gelesenen Bücher gewandert, wovon eines noch aus dem September herübergenommen wurde. Insgesamt war aber kein einziger Fehlgriff dabei, alle Bücher haben mir überaus gut gefallen!!!

Hier sind sie nun:

Tim Pieper lässt in seinem historischen Roman "Der Minnesänger" eine dunkle Epoche unserer Zeitrechnung lebendig werden.
Lily Young ist eine normale Studentin, doch in Thomas Plischkes "Die Zombies" wagt sie sich zu weit in eine Welt hinein, die nicht für ihre Augen bestimmt ist.

 In "Valley - Tal der Wächter" von Jonathan Stroud sucht der junge Hal einen Ausweg aus einem düsteren Tal.

Éanna Sullivan trotzt der großen Hungersnot in Irland Anfang des 20. Jahrhunderts in "Éanna - Wildes Herz" von Leonie Britt Harper.
Gruselige Gestalten lauern im Wald am Rand des kleinen Dorfes eines Tyroler Tals in "Morbus Dei: Die Ankunft" von Zach/Bauer
In "Engelsnacht" von Lauren Kate sucht die junge Luce nach ihrer Liebe und ihrer Vergangenheit.

Bernd Steinhardts "Impact" malt ein eisiges Weltuntergangsszenario und liest sich als ein spannender Wissenschaftsthriller, der in Neuseeland angesiedelt ist.
"Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver ist das aufrüttelndste Jugendbuch, dass ich seit langem gelesen habe!