Montag, 30. August 2010

Schafkopf - Andreas Föhr

Es begann in einem Wirtshaus...

Auf dem bayrischen Riederstein wird ein furchtbarer Kerl erschossen, der nur Dreck am Stecken hatte. Ein Polizist war bei der Tat auch zugegen, nur gesehen hat er leider Niemanden. Das Opfer, Stanislaus Kummeder, war nicht eben beliebt, außerdem war er davon besessen, dass seine Freundin Kathi Hoogmüller nicht abgehauen ist, weil er sie regelmäßig verprügelt hat, sondern entführt wurde. In diesem Zusammenhang taucht auch immer der Name des Anwalts Jonas Falcking auf. Kommissar Wallner, Leiter der SOKO, und seine Kollegen, die den Mord auf dem Riederstein aufklären sollen, tappen im Dunkeln.

Andreas Föhr schreibt bayrisch. Sehr bayrisch. Glücklicherweise versteh ich den bayrischen Dialekt sehr gut, aber ob das allen Anderen auch so geht? Es ist manchmal ein wenig anstrengend die Dialoge zu verfolgen, auch der Schreibstil ist nicht immer flüssig und die Spannung wollte nicht wirklich überspringen. Somit zogen sich die Seiten ziemlich zäh dahin. Jedoch hat der Autor es geschafft, zumindest ein wenig Interesse am Ausgang der vertrackten Geschichte aufkommen zu lassen, so dass ich das Buch zu Ende gelesen habe. Wirklich überraschend kam das Ende dann aber doch nicht. Wieder lesen würde ich das Buch auf keinen Fall, dazu war es einfach zu trocken und zu langweilig.



von Andreas Föhr
Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Knaur (10. September 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426663988
ISBN-13: 978-3426663981

Rezension vom 10.08.2010

Ich bedanke mich bei      für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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