Sonntag, 15. August 2010

In Todesangst - Linwood Barclay

Der Tag an dem meine Tochter verschwand

Das war der schwärzeste und schlimmste Tag in Tim Blakes Leben. Eigentlich wollte er mit seiner 17-jährigen Tochter Sydney die Sommerferien verbringen. Syd lebt eigentlich bei seiner geschiedenen Frau Susanne und deren neuen Freund Bob, einem Autohausbesitzer mit mehreren Filialen. Auch Bobs Sohn Evan lebt im selben Haus. Sydney hat einen Ferienjob in einem Hotel als Rezeptionistin angenommen und fährt jeden Tag mit ihrem Honda zur Arbeit. Eines Abends kommt Syd jedoch nicht nach Hause, auch die Tage darauf gibt es kein Lebenszeichen von dem Mädchen. Tim gibt sich die Schuld am Verschwinden seiner Tochter, da sie sich an jenem Morgen gestritten haben. Susanne und Tim suchen verzweifelt nach Sydney. Tim fährt zuerst zum Hotel, in dem seine Tochter behauptet hatte, einen Job zu haben. Doch hier scheint niemand Sydney zu kennen, auch in den Läden auf der anderen Straßenseite hat niemand das hübsche Mädchen gesehen. Die Polizei tappt ebenfalls im Dunkeln. Als Sydneys Honda auf einem unweit gelegenen Supermarktparkplatz gefunden wird und Blutspuren daran entdeckt werden keimt in Tim der Verdacht auf, dass Sydney in dunkle Machenschaften hineingeschlittert sein könnte. Eventuell ist sie auch noch schwanger! In was wurde Sydney wohl verwickelt, wer steckt hinter ihrem Verschwinden, oder ist sie einfach nur weggelaufen weil sie schwanger ist?

Fragen über Fragen schwirren einem beim Lesen dieses wieder einmal grandiosen Thrillers von Linwood Barclay im Kopf herum. Man will unbedingt aufklären, was es mit dem Verschwinden der hübschen Sydney Blake auf sich hat und kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der Autor hat mit seiner spannenden und flüssigen Sprache und unvorhersehbaren Wendungen wieder einen Pageturner geschaffen, der zu fesseln weiß!



von Linwood Barclay
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: List Hardcover (1. September 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3471350179
ISBN-13: 978-3471350171
Originaltitel: Fear the Worst

Rezension vom 01.03.2010

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